"Die Halle ist im Großen und Ganzen ausgeräumt, derzeit werden die Zwischenwände rausgeräumt und vom Frachtenbahnhof knabbern sich die Bagger von hinten bis zur Halle durch", erklärte Hauptbahnhofsprecherin Alexandra Kastner im Gespräch mit der "Wiener Zeitung."
Die Gleise hinter den Aufnahmegebäuden wurden als Erstes entfernt - sie werden entweder woanders eingesetzt oder landen im Hochofen und werden eingeschmolzen. Auch die Rolltreppen sind längst ausgebaut und entsorgt. Und die Parkgarage ist schon um ein Stockwerk niedriger. Die große Halle nehmen sich die Abbruchfirmen Ende des Monats vor. "Am 16. oder 17. Februar fährt ein großer Autokran in das Gebäude hinein. Am 24. Februar sollen dann sukzessive die stählernen Dachträger von der Halle abgehoben werden. Das wird zwei bis drei Tage dauern", so die Sprecherin weiter. Erst dann können die Seitenwände abgetragen werden.
Ende März, Anfang April werden dann auch die Aufnahmegebäude abgerissen sein. Ebenso das gesamte Parkhaus. "Mitte April sollte von den oberirdischen Gebäuden nichts mehr zu sehen sein", erklärte Kastner. "Dann gibt es freie Sicht in den 10. Bezirk." Ab diesem Zeitpunkt werden die Untergeschoße in Angriff genommen.
Dabei verspricht die Bauleiterin, "alles Mögliche zu tun, um den Staub auf der Baustelle zu lassen".
Schneekanonen gegenden Baustellen-Staub
Sie gibt allerdings zu bedenken, dass es bei den tiefen Temperaturen schwierig ist, mit Wasserschläuchen zu arbeiten - die effektivste Methode, um den Staub zu binden -, da sich binnen kürzester Zeit Eisplatten bilden können. Inzwischen werden während der Abbrucharbeiten Schneekanonen eingesetzt, die jedoch nicht den gleichen Erfolg erbringen wie fließendes Wasser.
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