Dossier
Impulstanz Festival 2017

Dance, dance, dance: Einen Monat lang steht Wien wieder im Zeichen des Tanzes. Das heurige Impulstanzfestival zeigt 63 Produktionen, die zwischen Burgtheater, Mumok, Odeon und weiteren 30 Studios in Wien präsentiert werden. Doris Uhlich wird etwa die Außenhaut der Secession zum Schwingen bringen und in der Hofstallung wird Ivo Dimchev sechs Tage lang singen, malen und dichten. Ein Schwerpunkt ist dem belgischen Enfant terrible Jan Fabre gewidmet. Von 13. Juli bis 13. August. Alle Infos unter Impulstanz.com

ImPulsTanz

Lisa Hinterreithner und Rotraud Kern bringen "Do-Undo" im Mumok ins Laufen. - © Karolina Miernik

Performance-Kritik

Im Aluhut mit Deckenspielchen4

Es braucht nicht viel, um das Impulstanz-Publikum in Bewegung zu bringen: Decken in jeder Größe und Farbe, zwei Aufnahmegeräte und Alufolie. Zugegebenermaßen befanden sich selbst einige heimische Performer unter den Zusehern, die es Lisa Hinterreithner und Rotraud Kern etwas einfacher machten, "Do-Undo" im Mumok ins Laufen zu bringen... weiter




Eine Hommage an

Performance-Kritik

Faust mit Cuba Libre

  • Michael Laub zeigt selbstreferenzielle Collage bei Impulstanz.

Rainer Werner Fassbinders "Warnung vor einer heiligen Nutte" aus 1971 ist ein Film über das Drehen eines Films. Er markiert das Ende der Arbeit mit Antiteater-X-Film und ist Fassbinders neunter Spielfilm. Impulstanz zeigt nun "Fassbinder, Faust and the Animists" vom 1953 in Belgien geborenen Regisseur und Choreografen Michael Laub im... weiter




Jan Fabres Kussmarathon. - © Karolina Miernik

ImPulsTanz

Ich glaub’, mich knutscht der Fabre3

  • Das Impulstanz-Festival eröffnet mit Jan Fabres zungenakrobatischer Soloperformance "I am a mistake".

Jan Fabre ist wie ein Überraschungsei: Man weiß, dass es einem prinzipiell einmal schmecken wird. Doch was letztlich drinnen steckt, bleibt ein Rätsel, bis man es geöffnet hat: Ist es ein interessantes Bastelstückchen, ein süßes Figürchen, oder doch etwas Undefinierbares für den Müll? Die Überraschung ist so oder so immer groß... weiter




Der Impulstanz-Intendant Karl Regensburger. - © Impulstanz/Blaszczuk

Interview

Theaterblut und Wassergräben5

  • Impulstanz-Intendant Karl Regensburger über Fördermittelvergabe, schwammige Performances und Jan Fabre.

Wien. Von Ballett über Hiphop bis zu Kampfkünsten mit Feldenkrais-Technik. Oder doch lieber: Alles Walzer? Dazu noch ein Festival im Festival. Das Impulstanz-Festival startet am Donnerstag sein umfangreiches Programm - trotz teilweise missglückter Förderung, wie Intendant Karl Regensburger im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" offenlegt... weiter




Nachlese 2016

Erfolg oder Scheitern?6

Und schon ist es auch wieder vorbei: vier Wochen Performances und Workshops. Ein Impulstanz-Programm, das heuer, wie gewohnt, internationale Stars zur Schau stellte. Sie sind der Garant für ein ausverkauftes Volkstheater, die Nummer sicher sozusagen. Doch die Impulstanz-Chefs Karl Regensburger und Ismael Ivo sind seit 33 Jahren nicht nur... weiter




Ismael Ivos Widerstand als Blutbad. - © K. Mierinik

Nachlese 2016

Im Bilder-Rausch7

  • Die Starchoreografen Chris Haring und Ismael Ivo zeigen bei Impulstanz Gesellschaftsskizzen.

Es scheint ein reduzierter dritter Teil zu sein: Das Ensemble ist auf drei Performerinnen geschrumpft, der Farbenrausch ist auf Schwarz-Weiß-Bilder beschränkt. Doch der Schein trügt. "Candy’s Camouflage" ist ein faszinierender Assoziationen-Rausch. Der Wiener Choreograf Chris Haring und sein Ensemble Liquid Loft zeigten am Wochenende nach... weiter




- © Annika BerglundInterview

Nachlese 2016

Der Tanz ist eine Katze6

  • Der schwedische Performer Mårten Spångberg über seinen Titel "Bad Boy", langweilige Nacktheit und graue Kostüme.

Wien. Seine mehrstündigen Performances sieht er als Strandurlaub, egal ob sie poppig oder gruselig inszeniert sind. Der schwedische Performer Mårten Spångberg (48) lässt sich nicht in eine Genre-Schublade stecken, zu experimentell und philosophisch sind seine Inszenierungen. Das zurzeit stattfindende Impulstanz-Festival zeigt von ihm zwei sehr... weiter




Fensterln bei "Sons of Sissy". - © Rania Moslam

Nachlese 2016

Um-pa-pa und Olé!4

  • Die Choreografen und Performer Simon Mayer und Israel Galván tanzen auf den Spuren der Folklore.

Jodeln, stampfen, klatschen, dazu Kuhglocken, Ratschen, Peitschen und Weihrauch: Alles, was die österreichische Folklore zu bieten hat, vermengt Simon Mayer zu "Sons of Sissy". Sissys Söhne sind vier an der Zahl - unter ihnen auch der heimische Choreograf und Shootingstar der Szene - mit einer Quetschen, zwei Fiedeln und einem Bass... weiter




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