• vom 18.09.2016, 21:19 Uhr

iPhone/iPad

Update: 18.09.2016, 21:22 Uhr

Entsperr-Programm

US-Medien wollen Informationen zu iPhone-Hack des FBI einklagen




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, dpa

  • Zeitungen möchten wissen, wer die Technologie geliefert hat

Washington/Cupertino. Mehrere US-Medien wollen das FBI mit einer Klage zwingen, mehr Informationen zu der Klage herauszurücken, mit der das iPhone des getöteten Attentäters von San Bernardino geknackt wurde. In dem Fall, der für viel Aufsehen sorgte, hatte sich Apple trotz richterlicher Anweisung geweigert, US-Behörden ein Programm zu liefern, das den Passwortschutz eines iPhone 5c aushebeln konnte.

Das FBI erklärte schließlich, man habe sich Zugang zu Informationen auf dem Gerät mit Hilfe eines externen Dienstleisters verschafft. Die US-Medien wollen nun in der Klage von Freitag unter anderem wissen, wie viel Geld und an wen das FBI dafür bezahlt hat. Die Kläger sind die Nachrichtenagentur AP, das Medienhaus Gannett mit der Zeitung "USA Today" sowie Vice Media.

Das Attentäter und seine Frau hatten in der kalifornischen Stadt San Bernardino 14 Menschen getötet. Das Paar, das die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterstützt haben soll, starb bei einer Schießerei mit der Polizei. Da es sich um einen Fall von Terrorismus handelte, gab es auch politischen Druck auf Apple, dem FBI nachzugeben.

Apple argumentierte, durch ein Entsperr-Programm würde die Datensicherheit für alle Nutzer geschwächt. Der Konzern störte sich zudem daran, dass die Regierung als rechtliche Grundlage für ihre Forderungen den "All Writs Act" von 1789 vorbrachte - ein Gesetz, das Richter grundsätzlich bevollmächtigt, nötige Maßnahmen zu verfügen. Apple warnte, mit einem solchen Präzedenzfall könne die Tür für eine weitreichende Überwachung elektronischer Geräte geöffnet werden.

Werbung



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-09-18 21:21:08
Letzte ─nderung am 2016-09-18 21:22:41



Biologie

Mit dem Smartphone auf Schmetterlingsjagd

Das Große Ochsenauge wurde von den Citizen-Scientists 874 Mal gesichtet. - © Bernd Wolter Wien. Landauf, landab befinden sich immer mehr Menschen mit ihren Smartphones auf der Suche nach ganz besonderen Mitbewohnern... weiter




Familie

Angebote für Kinder

Yuggler - © (Screenshots) Wer vor Ort Angebote für Kinder sucht, ist mit Yuggler in vielen Städten gut bedient. Die App erlaubt die Suche nach Ort, Präferenzen... weiter




Reiseapps

Gute Fahrt

Der ÖAMTC hat eine App mit einem Bündel an Funktionen und Dienstleistungen entwickelt, die auf das Reisen mit dem Auto abgestimmt sind... weiter




Apps

GateGuru

GateGuru Es gibt wohl wenige Menschen, die Flughäfen mögen. Entweder man langweilt man sich, oder man rast gestresst von einem Gate zum anderen... weiter




Splittr

Einsamer Groschenzähler

Splittr Manche Menschen sind zwar gemeinsam unterwegs, wollen aber alles auf Heller und Pfennig aufteilen, vom Busticket über die Ansichtskarte bis zum... weiter




Apps

BMF

App Zoll Was darf man woher mitbringen? Die Bestimmungen für Länder außerhalb der Europäischen Union sind vielfältig und manchmal verwirrend... weiter




Apps

Stadt lanciert neue App für Bürgerbeschwerden

Wien. Die Stadt will ihren Bewohnern die Möglichkeit geben, auf einfachem Weg Beschwerden und Anliegen zu deponieren... weiter




Empfehlungen

Apps, die man nutzen sollte

Reiseapps

Automatisiertes Reisetagebuch

Nicht wenige Apps existieren, um menschliche Schwächen auszugleichen. Das gilt auch für Esplorio, denn selbstverständlich gibt es genügend... weiter




VOR-neu

Umständlicher geht's kaum

VOR Mit dem 6. Juli werden die Tarife innerhalb des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) neu berechnet. An die Stelle des schwer durchschaubaren Zonensystems... weiter





Werbung




Werbung


Werbung