• vom 03.11.2015, 18:01 Uhr

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Update: 06.11.2015, 01:12 Uhr

Unispotter

Studien-Wahl per App




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Von Hanna Corsini

  • Die neue App Unispotter soll nicht nur Schülern bei der Auswahl des richtigen Studiums helfen.

Per Smartphone können angehende Studenten nun über ihre Zukunft entscheiden.

Per Smartphone können angehende Studenten nun über ihre Zukunft entscheiden.© Jenis Per Smartphone können angehende Studenten nun über ihre Zukunft entscheiden.© Jenis

Wien. Tage der offenen Türen, Infoveranstaltungen, Informationsmessen, lange Gespräche mit Freunden und Familien, stapelweise geschichtete Broschüren auf dem Schreibtisch - und mittendrin der Maturant, der verzweifelt nach dem passenden Studium sucht. Für jene, die nicht schon als Kleinkind ihren Traumberuf gefunden haben, kommt dabei von Innenarchitekt bis Astrophysiker so gut wie alles in Frage. Und wenn dann die Entscheidung in Bezug auf den künftigen Job gefallen ist, tun sich erst recht viele Fragen auf: Soll man nun im Inland oder im Ausland studieren, auf Deutsch oder auf Englisch, pendeln oder umziehen?

Aber auch nachdem diese Fragen geklärt sind, muss die Entscheidung noch immer nicht die richtige gewesen sein: In Österreich bricht jeder dritte Student das erste Studium an einer öffentlichen Hochschule vorzeitig ab. Denn Schüler haben oft bestimmte Vorstellungen, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Hauptgrund dafür sind mangelnde Informationen.

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"Wir gehen den
Prozess umgekehrt an"

Die neue App Unispotter (für Android und Apple), die am Mittwoch auf den Markt kommt, verspricht, die Studienauswahl umzukrempeln. Die kostenlose App auf Englisch ist eine Bildungsdatenbank, die mehr als 2000 akademische Studienprogramme an privaten und öffentlichen Hochschulen in ganz Österreich beinhaltet.

Eine umfangreiche und übersichtliche Database also? "Nicht ganz", sagt Verena Mai, die das gleichnamige Start-up mitbegründet hat. Sie weiß einerseits, dass "eines der wichtigsten Tools für Studiensuchende Google ist", und ist sich andereseits im Klaren darüber, dass Google nur beschränkt weiterhilft, wenn der Suchende selbst nicht weiß, wonach er genau sucht. "Wir gehen den Prozess umgekehrt an: Statt Studien anzuschauen und sich zu fragen, ob sie zu einem passen, werden in der App erst einmal die Interessen der User durch gezielte Fragen ermittelt. Am Ende des Matchingprozesses werden dnan passende Studien präsentiert." Die neun Fragen beinhalten einerseits Hardfacts über das Studium, wie Studiengebühren oder auch Unterrichtssprache, anderseits wird danach gefragt, wie wichtig etwa die Größe der Stadt oder ein aktives Studentenleben ist.

Automatische Kalendereinträge und Social-Media-Einbettung
Die App filtert dann die passenden Studien heraus und liefert dazu alle notwendigen Informationen sowie auch die Unterhaltskosten der Stadt auf einen Blick. Es gibt einen persönlichen Kalender für alle wichtigen Deadlines, zur Erinnerung werden Push-Nachrichten generiert. Auch auf die Vernetzung mit den Sozialen Netzwerken wird nicht vergessen: Man kann via Instagram den Studienort durch Fotos entdecken und sich mittels Facebook mit Interessenten oder Studierenden desselben Programms zu vernetzen, um sich über Themen wie Aufnahmetests oder die Wohnsituation auszutauschen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2015-11-03 18:05:07
Letzte ─nderung am 2015-11-06 01:12:07



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