Korruption

Einst traf man sich beim Wein, nun vor Gericht: ehemalige Telekom- und FPÖ-Manager im Grauen Haus. Nur Haider fehlte. - apa

Analyse

Bitte entnehmen Sie jetzt Ihr Geld

  • Bankomatfunktion der Telekom selten so deutlich wie im laufenden Prozess.

Eigentlich muss man die Sache gar nicht analysieren. Denn Rudolf Fischer hat es am ersten Verhandlungstag im Prozess um die vermutete verdeckte Parteienfinanzierung der Telekom in Richtung FPÖ im Jahr 2004 treffend formuliert: "Die Politik hat immer geglaubt, die Telekom ist ein Selbstbedienungsladen", so der Ex-Telekom-Vorstand... weiter




Er wars. Nein, er wars. Nein er. Aber was war eigentlich seine Leistung? - APAweb/HELMUT FOHRINGER

Tag zwei im Prozess um mutmaßliche verdeckte Parteienfinanzierung durch Telekom

Sei‘ Leistung verzweifelt gesucht

  • Ex-FPÖ-Werber Rumpold verstrickt sich bei seiner Aussage in Widersprüche.

Wien. Einen ganzen Tag lang war Gernot Rumpold zum Schweigen verdonnert. Durch das unerwartete Teilgeständnis der beiden Angeklagten auf der Telekom-Seite, Ex-Vorstand Rudolf Fischer und Ex-Prokurist Michael G., waren deren Einvernahmen im Prozess um die mutmaßliche verdeckte Parteienfinanzierung der FPÖ durch die Telekom am Mittwoch vorgezogen... weiter




Ex-Telekom-Manager Fischer bekannte sich der Untreue teilschuldig. Er wollte Jörg Haider "einen Gefallen tun". apa/Hochmuth

Ex-Telekom-Vorstand belastet Jörg Haider

Die Lobbyinggebühr der Telekom

  • Prozess um mutmaßliche Telekom-Zahlung an FPÖ startet mit Teilgeständnissen von Telekom-Angeklagten.

Wien. Der Prozess begann mit einem Paukenschlag: Am Mittwoch haben sich im Wiener Straflandesgericht der ehemalige Telekom-Vorstand Rudolf Fischer und der frühere Prokurist der Telekom, Michael G., vor dem Schöffensenat unter dem Vorsitz von Richter Michael Tolstiuk teilschuldig der Untreue bekannt. Damit dürfte sich auch die Position des... weiter




"Institut für angewandte Korruption" organisiert satirischen Rundgang

"Korruptionslehr-Gang" in Wien

Wien. Was sämtliche Reiseführer (noch) verschweigen, ergänzt bald das touristische Angebot Wiens: Ein satirischer "Korruptionslehr-Gang" durch die Stadt soll Interessierte an jene Schauplätze dunkler Machenschaften führen, mit denen sich bereits diverse Untersuchungsausschüsse beschäftigt haben. Organisiert wird die Tour von Künstlern und... weiter




Der Spaß wird Gernot Rumpold bald vergehen. Vor dem Korruptionsuntersuchungsausschuss scherzte der Ex-FPÖ-Werber noch mit den Medien, nun muss er sich unter anderem wegen Falschaussage vor diesem Gremium im Grauen Haus verantworten. - apa/Helmut Fohringer

Prozessauftakt rund um mutmaßlich illegale Parteienfinanzierung an FPÖ

Telekom-Connection landet vor Strafgericht

  • Telekom zahlte für nicht vorhandene Studien, dann wurde FPÖ Schulden los.

Wien. (kats) Ja, da hatte Gernot Rumpold noch Spaß. Als der Ex-FPÖ-Werber im März 2012 vor dem Korruptionsuntersuchungsausschuss auftauchte, richtete er den eilig sich um ihn scharenden Pressefotografen keck seine iPhone-Kamera entgegen. Ob er heute Früh im Grauen Haus einen ähnlich launigen Auftritt hinlegen wird, ist fraglich... weiter




Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat in der Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" der Grünen alle Vorwürfe wegen der Auftragsvergabe in ihrem Ressort zurückgewiesen. Externe Aufträge seien nur vergeben worden, wo dies notwendig gewesen sei, weil die spezifischen Fachkenntnisse nicht zur Verfügung gestanden seien. - Foto: APAweb/ROLAND SCHLAGER

Für Mikl-Leitner alles korrekt

"Beraterparadies" Innenministerium beschäftigt Politik

  • Innenministerin lässt guten Teil der Fragen bei Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" aus

 Wien. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat in der Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" der Grünen alle Vorwürfe wegen der Auftragsvergabe in ihrem Ressort zurückgewiesen. Externe Aufträge seien nur vergeben worden, wo dies notwendig gewesen sei, weil die spezifischen Fachkenntnisse nicht zur Verfügung gestanden seien... weiter




Vorwurf der Geldwäsche: Franz Koloini. - apa/Hochmuth

Haider wieder posthum auf der Anklagebank

  • Neuauflage des Prozesses gegen Haider-Protokollchef Franz Koloini.

Wien. Wäre Jörg Haider noch am Leben, er wäre am Donnerstag wohl ebenso auf der Anklagebank im Wiener Straflandesgericht gesessen wie sein ehemaliger Protokollchef Franz Koloini, zwei russische Geschäftsleute und ein Wiener Anwalt. Es ging um die Neuauflage eines Prozesses um Geldwäsche und den Verkauf von Staatsbürgerschaften... weiter




Zum Abschied entkam Mensdorff-Pouilly dann doch noch ein Lächeln. apa/Roland Schlager

Mildes Urteil für Mensdorff-Pouilly: schuldig der Beweismittelfälschung

Im Zweifel zwei Monate bedingt

  • Freispruch bezüglich Geldwäsche und Falschaussage im U-Ausschuss.

Wien. Er saß ernst und konzentriert da, nicht etwa hämisch grinsend, wie in manchen sozialen Netzwerken gemutmaßt wurde. Dabei konnte Alfons Mensdorff-Pouilly durchaus zufrieden sein: Im Verfahren um Geldwäsche, falsche Zeugenaussage und Beweismittelfälschung kam der Adelsspross aus dem burgenländischen Luising am Wiener Straflandesgericht mit... weiter




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