• vom 25.06.2012, 18:20 Uhr

Hintergrund

Update: 25.06.2012, 19:45 Uhr
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European Partners Against Corruption



Der jährliche Korruptionsindex von Transparency International hält für Österreich - und Griechenland - Ernüchterndes bereit. - Fotolia

Der jährliche Korruptionsindex von Transparency International hält für Österreich - und Griechenland - Ernüchterndes bereit. Fotolia

Die Korruption kostet der EU-Wirtschaft schätzungsweise 120 Mrd. Euro pro Jahr, was etwa 1% des BIP in der EU entspricht. Im Juni 2011 legte die Europäische Kommission ein Maßnahmenpaket vor, das entschlossen gegen den schweren Schaden vorgegangen werden soll, den die Korruption auf wirtschaftlichem, sozialem und politischem Gebiet in der EU verursacht.

Die Bevölkerung hat das Problem längst erkannt: Vier von fünf EU-Bürgern sind der Meinung, dass die Korruption ein großes Problem in ihrem Mitgliedstaat ist.

European Partners Against Corruption (EPAC) ist ein informelles Netzwerk von Behörden zur Bekämpfung der Korrruption. Zu den Partnern gehört auch das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). In Österreich sind das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) sowie die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eingebunden.

Parallel dazu existiert das Kontaktstellennetz zur Korruptionsbekämpfung (EACN), das ein Forum für den Austausch bewährter Verfahren und von Erfahrungen im Hinblick auf die Bekämpfung und Verhinderung von Korruption darstellt.

Beide Netzwerke dienen Fachleuten aus allen befassten Bereichen, insbesonders Juristen, Polizeibehörden und politischen Verantwortlichen, zur Entwicklung von Werkzeugen und zum Informationsaustausch.




Schlagwörter

Korruption, EU

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-25 18:21:03
Letzte Änderung am 2012-06-25 19:45:18


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