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Update: 12.04.2012, 21:15 Uhr
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Studie stellt überdurchschnittliche Todesrate fest

Leistungssportler mit Herzproblemen



  • Lebenserwartung von Athleten und Radfahrern steigt langsamer als in Gesamtbevölkerung.

Leistungssportler tun ihrer Gesundheit nicht unbedingt Gutes. - APAweb/EXPA/Sandro Zangrando

Leistungssportler tun ihrer Gesundheit nicht unbedingt Gutes. APAweb/EXPA/Sandro Zangrando

 Leichtathleten, Radfahrer und Schwerathleten sterben überdurchschnittlich oft an Herzproblemen. Das zeigt eine Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen, die am Donnerstag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz-und Kreislaufforschung (DGK) in Mannheim vorgestellt wurde. Die Lebenserwartung von Leistungssportlern im hohen Alter stieg in den vergangenen beiden Jahrzehnten demnach weniger rasch als in der Gesamtbevölkerung.

Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler die Lebensprofile von deutschen Olympiateilnehmern, in 54 Fällen anhand der bekannten Todesursache. Ein Tod infolge von Herzproblemen trat in den Sportgattungen Leichtathletik, Radfahren und Schwerathletik mit 63,5 Prozent der Fälle am häufigsten auf. Die Lebenserwartung dieser Gruppe lag nach Angaben der Forscher in den Jahren 2000 bis 2011 bei nur 70,4 Jahren. Die Werte für Ruderer, Kanuten, Schwimmer und Turner lagen im selben Zeitraum bei 82,6 Jahren und in der Gesamtbevölkerung bei 76,2 Jahren.

Ein durch Herzprobleme bedingter Tod trage "überdurchschnittlich zum Versterben von Leistungssportlern aus dopingverdächtigen Sportarten" bei, erklärte Klaus-Dieter Schlüter von der Universität Gießen. Dies führe insgesamt zu einer geringeren Gesamtlebenserwartung dieser Gruppe.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-12 15:13:39
Letzte Änderung am 2012-04-12 21:15:30


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