Hintergrund

Israel war auf den Krieg 1967 gut vorbereitet: Hier stehen Centurion-Panzer in der Negev-Wüste. - © Israel Defense Forces

Nahostkonflikt

1948-19671

  • Chronik des Konflikts (1)

Voraussetzung für die Schaffung des Staates Israel war der Teilungsplan der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 29. November 1947. In dem Beschluss wird das Gebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat eingeteilt. Für Jerusalem ist eine internationale Kontrole vorgesehen. 1948 14. Mai: Israel wird formal als Staat gegründet und... weiter




Israel

Die Streitpunkte des Nahost-Friedensprozesses6

Die wichtigsten Streitpunkte des Nahost-Konflikts liegen bei Staat, Grenzverlauf, Siedlungsbau und Wasserressourcen. Palästinensischer Staat Die Palästinenser erheben mit Unterstützung der arabischen Regierungen und im Einklang mit mehreren UNO-Resolutionen Anspruch darauf, dass der palästinensische Staat das Westjordanland mit Ostjerusalem (5644... weiter




Die martialischen Logos von Fatah (links) und Hamas.

Stichwort: Hamas

Die radikale islamische Palästinenserorganisation Hamas ("Bewegung des islamischen Widerstandes") lehnt die Existenz Israels ab. Sie entstand als Ableger der ägyptischen Muslimbruderschaft unter Führung des später von Israel getöteten Scheichs Ahmed Yassin kurz nach Beginn der ersten Intifada 1987. Die Hamas trat zunächst vor allem als... weiter




Arafat führte die PLO aus der Isolation. Hier spricht er beim World Economic Forum 2001. - © World Economic Forum / Remy Steinegger / Creative Commons

Fatah

Stichwort: Fatah

Ramallah. Die Fatah von Präsident Mahmoud Abbas  (Abu Mazen) ist die stärkste Komponente der 1964 gegründeten Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Sie verlor Anfang 2006 die zweiten allgemeinen Wahlen, die im Gazastreifen und im Westjordanland durchgeführt wurden, gegen die außerhalb der PLO stehende Hamas... weiter




Gaza-Waffenruhe

Getroffene und noch offene Vereinbarungen

  • Humanitäre Belange sofort, politische Lösungen vielleicht später.

Gaza. Die Konfliktparteien im Nahostkonflikt haben sich unter ägyptischer Vermittlung auf einen unbefristeten Waffenstillstand geeinigt. Diese Abmachung ermöglicht schnelle humanitäre Hilfe und die Reparatur der Versorgungseinrichtungen, während alle grundsätzlichen Probleme, die den Konflikt verursachten, erst später verhandelt werden sollen... weiter




Gefrorene Zeit. Der Checkpoint Kalandia 2002 und heute - ein Brennpunkt des Konflikts. - © Seifert, epa

Israel

Wissen: Die dritte Intifada9

  • Die Chronik eines scheinbar unlösbaren Konflikts biblischen Ausmaßes.

Jerusalem/Ramallah/Wien. Es war im Sommer 2002, in Jerusalem explodierten Bomben in Bussen und Hotellobbys und der Compound von PLO-Chef Jassir Arafat in Ramallah wurde von der israelischen Armee belagert. Einige Büros lagen in Trümmern, kurz davor war dort gekämpft worden. Es war die Zeit der zweiten - von 2000 bis 2005 dauernden - Intifada... weiter




Befürworter des palästinensischen Staates machen weltweit mobil, hier am Londoner Trafalgar Square - © Donoref / creative Commons

Israel

Pro & Kontra: Der palästinensische Antrag auf UN-Mitgliedschaft1

Der Nahost-Konflikt ist herausragendes Thema der 66. UN-Vollversammlung. Während die Palästinenser in der Anerkennung durch die Staatengemeinschaft einen längst überfälligen Schritt sehen, argumentiert Israel, die Internationalisierung des Konflikts stelle eine gefährliche Abkehr vom Prinzip gegenseitiger Verhandlungen dar... weiter




Meinung & Analysen

Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".

USA

Obamas schwierige Nahost-Strategie4

  • Divergierende Sicherheitsinteressen zwischen Iran, Israel und den Golfstaaten.

Die US-Regierung ist in Erfolgsstimmung, nachdem Präsident Barack Obama das im Jänner 2009 gesteckte Ziel erreicht hat, auf der Basis von "gegenseitigen Interessen und gegenseitigem Respekt" Beziehungen zum Iran aufzubauen. Aber nun muss er sich überlegen, wie es weitergeht. Am wichtigsten ist, den Atomdeal... weiter




Etkar Keret beim Interview. - © Philipp Lichterbeck

Nahostkonflikt

"Der Holocaust ist kein Argument"12

  • Der Schriftsteller Etgar Keret über den falschen Krieg in Gaza, Israels aggressive Rechte und notwendige Kritik an der Regierung Netanjahu.

Etgar Keret trägt kurze Hosen und ein verwaschenes T-Shirt, als er wippend über den Innenhof des prächtigen Kolonialbaus kommt. Erst vor wenigen Stunden ist der israelische Schriftsteller in Paraty eingetroffen, einem pittoresken Städtchen aus dem 17. Jahrhundert an der brasilianischen Atlantikküste. Hier findet das 12... weiter




Grenzenloser Jubel herrschte im Gazastreifen nach Verkündung der Waffenruhe. - © epa/Saber

Gaza

Siegesparty ohne Sieg5

  • Die Hamas feiert die Waffenruhe, verfehlt mit ihr aber alle selbst gesteckten Ziele.

Gaza-Stadt/Jerusalem. 50 Tage nach Beginn des Gazakrieges schweigen die Waffen endlich dauerhaft. Die Zwischenbilanz ist niederschmetternd: 2130 Palästinenser und 70 Israelis verloren ihr Leben. Zudem wurden mehr als 11.000 Palästinenser infolge der Gefechte zwischen den radikalislamischen Gruppen, angeführt von der Hamas... weiter




Nahost

"Die Hamas ist bereit, weiter Raketen auf Israel zu feuern, bis sie bekommt, was sie braucht"2

  • Der jahrelange US-Unterhändler im Nahen Osten, Aaron David Miller, sieht keine Bereitschaft der jetzigen politischen Elite, den Nahostkonflikt
  • zu lösen. In der jetzigen Eskalation mit der Hamas fehle der internationale Druck.

"Wiener Zeitung": Seit Tagen wird angesichts der neuesten Eskalation der Gewalt zwischen der Hamas und Israel im Gazastreifen um einen Waffenstillstand gerungen. Auch wenn international dazu aufgerufen wird, so ist er doch nur ein erster Schritt und keine Lösung des Hamas-Israel-Problems? Aaron David Miller: Wir haben zwei Beispiele von früher... weiter




Hamas

Gleichgewicht des Schreckens2

  • Produktiv ist der Raketenbeschuss für Palästinenser nicht. Israel fehlt es an klar definierten Zielen der Operation, sagen Experten.

"Das Herstellen eines Gleichgewichts des Schreckens" sei das Ziel der Hamas in der aktuellen Krise, sagt die deutsche Politikwissenschafterin Helga Baumgarten. Dieses versuche die Hamas in Reaktion auf die anhaltende Bombardierung des Gazastreifens durchzusetzen, indem sie auch in Israel Panik und Angst unter den Menschen schürt... weiter





Palästina

Abbas plant Regierung ohne Hamas

20150622abbas - © APAweb / AP, Thomas Coex Jerusalem. Nach dem Auseinanderbrechen der palästinensischen Einheitsregierung will der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas die... weiter




Palästina

Premier tritt vor neuer Regierungsbildung zurück

Ramallah. Die palästinensische Regierung in Ramallah ist zurückgetreten. Ministerpräsident Rami Hamdallah reichte am Mittwoch seinen Rücktritt ein... weiter




Naher Osten

Hamas erwägt Langzeit-Waffenruhe mit Israel

Ramallah/Jerusalem. Die im Gazastreifen herrschende Hamas erwägt nach Medienberichten eine langjährige Waffenruhe mit ihrem Erzfeind Israel... weiter




Nahost-Konflikt

Israel greift Ziele in Gaza an

Gaza. Nach dem Raketeneinschlag aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär am frühen Mittwochmorgen mehrere Ziele in dem palästinensischen... weiter




Israel

Netanjahu regiert mit winziger Mehrheit

Benjamin Netanyahu und Naftali Bennett - © Reuters Jerusalem. Die neue Regierung des konservativen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu steht. Weil schließlich auch die Siedlerpartei der... weiter




Palästina

Retortenstadt gegen Goliath

Masri blickt stolz auf sein Palästina-Pilotprojekt: Inzwischen erhalten die Bewohner Rawabis auch Wasser, was Israel lange untersagt hat.  corbis/Greco Ramallah/Jerusalem. (afp) Am Beginn der schmalen Zufahrtsstraße hält Nasser den Daumen raus. Bis hier kam er mit dem Linienbus... weiter




Nahost

Eine Million Euro für Gaza-Wiederaufbau

Gaza/Wien. Österreich hat bei der Gaza-Geberkonferenz am Sonntag in Kairo eine Million Euro an frischem Geld für den Wiederaufbau des... weiter




PLO

Kein Friede in Sicht

Israels Premier Jitzchak Rabin (links), PLO-Vorsitzender Jassir Arafat (rechts) und US-Präsident Bill Clinton 1993 nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Washington. - © Foto: Reuters/Hary Hershorn Eines der Kernprobleme des Nahostkonflikts liegt nicht in der Hand von Israel: Keine Regierung in Jerusalem kann die arabische Welt dazu zwingen... weiter





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