• vom 22.09.2011, 00:00 Uhr

Hintergrund - Nahostkonflikt

Update: 26.09.2011, 15:58 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Timeline: Festgefahrene Nahost-Friedensbemühungen seit 1988



13. September 1993: Yitzhak Rabin (l.) und Jasser Arafat reichen sich die Hand, Bill Clinton ist zufrieden.

13. September 1993: Yitzhak Rabin (l.) und Jasser Arafat reichen sich die Hand, Bill Clinton ist zufrieden. 13. September 1993: Yitzhak Rabin (l.) und Jasser Arafat reichen sich die Hand, Bill Clinton ist zufrieden.

1988 - Die Vereinigten Staaten stellen Kontakte zur Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) her, nachdem deren Chef Yasser Arafat das Existenzrecht Israels indirekt anerkannt hat.

Werbung

1991 - Internationale Nahost-Konferenz in Madrid unter der Schirmherrschaft des US-Präsidenten George Bush und des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow führt zu Geheimverhandlungen zwischen Israel und der PLO.

1993 - In Oslo einigen sich Israelis und Palästinenser auf die Friedensformel "Land gegen Frieden".

13. September: In Washington wird der Grundlagenvertrag vom israelischen Premier Yitzhak Rabin und von Arafat unterzeichnet. Das Abkommen sieht eine definitive Regelung (Endstatus) bis 1999 vor.

1995 - Ein israelisch-palästinensisches Abkommen über zweite Phase ("Oslo II") legt den Rückzug Israels aus dem größten Teil des Westjordanlandes fest.

4. November: Rabin wird bei einer Friedenskundgebung in Tel Aviv von einem Rechtsextremisten ermordet.

1996 - Im Jänner wählen die Palästinenser im Westjordanland und Gaza-Streifen ein Parlament und Arafat zum Präsidenten.

Mai: Likud-Wahlsieg in Israel, Benjamin Netanyahu wird Premier und kündigt Ausweitung von Siedlungen an.

1999 - Likud-Wahlniederlage und dem Regierungswechsel in Israel, neuer Premier Ehud Barak und Arbeiterpartei versprechen Wiederbelebung des Friedensprozesses.

4. September: In Sharm el-Sheikh wird ein Abkommen ("Wye II") unterzeichnet, nach dem bis September 2000 die Endstatus-Verhandlungen abgeschlossen sein müssten.

2000 - Im Juli scheitert Gipfel Barak-Arafat in Camp David an Jerusalem- und Flüchtlingsfrage.

28. September: Tempelberg-Besuch von Likud-Oppositionschef Ariel Sharon löst Volksaufstand ("Al-Aksa-Intifada") aus.

2001 - Sharon wird Premier. Ein von US-Geheimdienstchef George Tenet ausgehandelter Waffenstillstand bleibt unwirksam. Eine internationale Kommission unter Ex-US-Senator George Mitchell fordert sofortigen israelischen Siedlungsstopp in den palästinensischen Gebieten. US-Präsident George W. Bush spricht sich im Herbst vor der UNO-Vollversammlung für die friedliche Koexistenz von "zwei Staaten, Israel und Palästina, in sicheren und anerkannten Grenzen" aus.




Schlagwörter

Nahost-Konflikt, Israel

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-09-22 19:20:06
Letzte Änderung am 2011-09-26 15:58:58




Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung