Die Anerkennung als Beobachterstaat durch die UN-Vollversammlung war am Freitag Inhalt zahlreicher Pressekommentare. - APAweb/EPA/SIMELA PANTZARTZI

"The Times": Diplomatischer Coup für Abbas

Internationale Pressestimmen zu UN-Votum für Palästina

  • "NRC Handelsblad": Klagt Palästina nun in Den Haag?.
  • "La Razón": Palästinas UN-Beitritt behindert den Frieden.

Ramallah. Die Anerkennung als Beobachterstaat durch die UN-Vollversammlung war am Freitag Inhalt zahlreicher Pressekommentare:     "The Times" (London):    "Die Weigerung der Hamas, den jüdischen Staat anzuerkennen und die fortgesetzten Raketen-Abschüsse auf zivile Ziele in Israel bis zur kürzlichen Feuerpause waren mit Abstand... weiter




Walter Hämmerle.

Leitartikel

Votum mit Liebhaberwert

Nicht über New York, sondern über Jerusalem und Ramallah müsse der Weg zu Frieden zwischen Israel und den Palästinensern führen. Das erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton unmittelbar vor der Abstimmung der UNO-Vollversammlung über den Antrag der Palästinenser auf einen erweiterten Beobachterstatus. Mag sein... weiter




Stefan Haderer ist Kulturanthropologe und Politikwissenschafter.

Gastkommentar

Neue Stellvertreterkriege im Nahen Osten

  • Das Pulverfass im Nahen Osten von Syrien bis Israel ist dabei, zu explodieren. Gleichzeitig wird ein unabhängiger Palästinenserstaat immer unrealistischer.

Inmitten der Wirren der Arabischen Revolution, in der unterschiedliche Rebellengruppen den Kopf des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad fordern, liefern einander Palästinenser und Israel gefährliche Raketengefechte, das Hamas-Regierungsgebäude in Gaza wurde zerbombt. Nicht nur, dass dadurch der Traum von einem unabhängigen Palästinenserstaat... weiter




"Aftenposten": Israel hat gegen Hamas schon alles erreicht

Internationale Pressestimmen zu Nahost

  • "De Telegraaf": Hamas will keinen Frieden.
  • "La Repubblica": Das Ziel ist Teheran-

Jerusalem/Gaza. Internationale Tageszeitungen kommentieren am Montag die Zuspitzung des Konflikts zwischen Israel und der palästinensischen Hamas:    "Aftenposten" (Oslo):    "Der Konflikt zwischen Israel und Hamas bewegt sich in eine neue, gefährliche Phase. Die Leiden der Zivilbevölkerung sind schon jetzt groß... weiter




Alexander von der Decken ist außenpolitischer Redakteur in Bremen.

Gastkommentar

Die Bombe tickt

  • Die Logik des Krieges besteht in der Unfähigkeit zum Kompromiss. Das zeigt sich derzeit wieder einmal im Nahen Osten.

Die Arabische Liga setzt die Mitgliedschaft Syriens aus, sollte Bashar al-Assad nicht die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung nicht einstellen. Doch der reagiert weiter im Hall von Kanonendonner. Israel kündigt den Bau weiterer Siedlungen an, weil Palästina im Alleingang die Aufnahme in die Unesco vorangetrieben hat... weiter




Analyse

Von Kreiskys Nahost-Politik nur noch ein Hauch

Ein wenig klingt die Nahost-Politik Bruno Kreiskys doch noch nach - etwa, wenn Österreich der Aufnahme Palästinas in die Unesco zustimmt. Im Gegensatz zum sozialdemokratischen Kanzler, der in den 1970er Jahren mit seiner Öffnung gegenüber der PLO von Yassir Arafat in Europa ziemlich allein dastand, konnte sich Österreich bei der Abstimmung Ende... weiter




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Schwere Unwetterschäden nach einem Murenabgang im Ortskern von Hallstatt aufgenommen am Mittwoch, 19. Juni 2013. Nach einem heftigen Unwetter ist der Mühlbach über die Ufer getreten wobei eine Mure den Ortskern von Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut beschädigt hat.

Ein Fahrrad an einer Kreuzung mitten im 9. Bezirk war der etwas ungewöhnliche Rastplatz für ein Bienenvolk. Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt.

19.6.2013: Ein Turopolje-Schwein schwimmt in einem Teich im Tierpark in Schleswig-Holstein. Die robusten Schweine stammen ursprünglich aus den Flussniederungen der Save in Kroatien. Die Turopolje sind ausgezeichnete Schwimmer, die sich bei Überschwemmungen die Nahrung auch unter Wasser suchen und sogar nach Muscheln tauchen. Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück.

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