• vom 16.06.2017, 11:48 Uhr

Netzpolitik

Update: 16.06.2017, 11:51 Uhr

Deutschland

Bitkom will bessere Umsetzung der EU-Datenschutzverordnung




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Verband sieht erst ein Drittel der Unternehmen, die erste Maßnahmen in Angriff genommen haben.

Berlin. Jedes fünfte deutsche Unternehmen aus der Digitalwirtschaft hat sich einer Umfrage zufolge noch überhaupt nicht mit der Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundversorgung auseinandergesetzt. Wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte, haben erst 34 Prozent der Unternehmen erste Maßnahmen in Angriff genommen. Dabei drohen bei Nichtbeachtung ab kommendem Mai empfindliche Bußgelder.

"Allmählich wird die Zeit knapp, um die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung umzusetzen", sagte Susanne Dehmel vom Bitkom. Die Übergangsfrist bis zum 25. Mai 2018 sei dafür gedacht gewesen, den IT-Unternehmen die Zeit zu lassen, um die teils aufwendigen Vorarbeiten dafür realisieren zu können.

Ab Mai 2018 gelten erstmals europaweit einheitliche Datenschutz-Bestimmungen. Offiziell sind die Vorgaben bereits am 25. Mai 2016 in Kraft getreten. Unternehmen müssen dafür eine Reihe neuer Verpflichtungen umsetzen. So ist etwa vorgesehen, bereits bei der Herstellung von Produkten Fragen des Datenschutzes zu berücksichtigen. Und bei der Datenverarbeitung muss das Verfahren genau dokumentiert werden.

"IT-Unternehmen, die bis jetzt die Vorgaben der DSGVO ignoriert haben, sollten sich dringend überlegen, wie sie das Thema schnellstmöglich aufarbeiten können", sagte Dehmel. Als Hilfestellung hat der Verband einen Leitfaden mit Fragen und Antworten rund um das neue Gesetz veröffentlicht.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-16 11:50:44
Letzte ─nderung am 2017-06-16 11:51:29



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