• vom 27.09.2017, 21:10 Uhr

Netzpolitik

Update: 27.09.2017, 21:13 Uhr

Kartellstreit

Google kommt EU nach Rekordstrafe entgegen




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • Shopping-Preisvergleich von Google wird künftig genauso behandelt wie Mitbewerber.

Die EU-Kommission, die gleichzeitig höchste Kartellbehörde der Union ist, hatte dem kalifornischen Konzern Ende Juni eine Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt.  - © APAweb/AFP, Prakash Singh

Die EU-Kommission, die gleichzeitig höchste Kartellbehörde der Union ist, hatte dem kalifornischen Konzern Ende Juni eine Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt.  © APAweb/AFP, Prakash Singh

Brüssel/Mountain View. Im Milliarden-Kartellstreit um die Benachteiligung von Rivalen bei Preisvergleichen kommt Google der EU-Kommission entgegen. Der US-Konzern teilte am Mittwoch mit, er werde seinen eigenen Shopping-Dienst künftig genauso behandeln wie Rivalen, wenn diese für Werbung auf einer Such-Seite bieten würden. Die Konkurrenten sollten über eine Auktion die Möglichkeit erhalten, Reklame zu schalten.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits zuvor von Insidern von einem derartigen Vorschlag Googles erfahren. Die EU-Kommission, die gleichzeitig höchste Kartellbehörde der Union ist, hatte dem kalifornischen Konzern Ende Juni eine Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt. Wettbewerbshüter forderten, Google müsse die Ergebnisse von Rivalen genauso prominent platzieren wie die seiner eigenen Dienste. Die Amerikaner haben noch bis zum 28. September Zeit für Verbesserungen.





Schlagwörter

Kartellstreit, EU, Google

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-27 21:11:31
Letzte ─nderung am 2017-09-27 21:13:13



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