• vom 09.08.2011, 14:23 Uhr

Netzregulierung

Update: 11.08.2011, 14:13 Uhr
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Wissen

Von Trollen und solchen die es werden wollen


Von Gregor Kucera

  • Ein kleines Lexikon der "Cybervokabeln".
  • Von Cyber-Bulling über Anonimisierungsdienste und DoS-Attacken.

Die Chancen und Bedrohungen im Internet sind ständig wachsend. Wenig verwunderlich ist daher auch, dass immer neue Begriffe aus den Weiten des Web an die Oberfläche kommen. In den meisten Fällen handelt es sich um Worte aus dem Englischen. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hacker und Cracker und Cyber-Bulling und Cyber-Mobbing? Und was machen Trolle in der IT?

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Antworten auf diese Fragen, werden wir in diesem kleinen "Lexikon der Cybervokabeln" liefern.


Anonymisierungstools - Programme, die es den Internetanwendern ermöglichen sollen mit Hilfe einer fremden IP-Adresse mehr oder weniger anonym und unerkannt Webseiten zu besuchen oder Dienste zu nutzen. Beispiele sind Tor oder JAP. Das Konzept dahinter sieht vor, dass der entstehende Internet-Traffic über einen oder mehrere Server geschickt wird, bevor er zum eigentlichen Empfänger weitergereicht wird. Als Empfänger sieht man als Absender-IP lediglich die Adresse des letzten Servers, der das Paket weitergereicht hat.


Cracker - Eine Person, die Sicherheitsmaßnahmen, vom Kopierschutz bei DVDs bis hin zu Passwortverschlüsselung oder Security-Einstellungen in Firewalls umgeht oder außer Kraft setzt, um an sensible Daten oder Inhalte zu kommen. Meist mit böser Absicht oder zum persönlichen Vorteil.

Cyber-Bulling - Dieser Terminus Technicus bezeichnet die Verwendung von Informations- und Kommunikations-Technologien um einer Person wiederholt zu demütigen, lächerlich zu machen oder Schaden zuzufügen. Es können unter dem Namen dieser Person schädigende Inhalte in Foren gepostet werden, Handyaufnahmen, die die Demütigung des Opfers zeigen, veröffentlicht werden oder auch persönliche Daten - wie etwa Adresse, Schule oder Arbeitsplatz - mit der Intention die Person dadurch zu schädigen, veröffentlicht werden.

Cyber-Mobbing - Im deutschen Sprachraum hat sich dieser Begriff für die Gesamtheit der verschiedenen Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen etabliert.

Cyber-Stalking - Über das Internet oder andere elektronische Kanäle und Mittel werden Einzelpersonen, Personengruppen oder auch Unternehmen bedrängt und verfolgt. Die Palette der Angriffe reicht dabei von falschen Anklagen, Überwachungen, Drohungen, Identitätsdiebstahl bis hin zur Beschädigung von Daten oder Endgeräten. Cyberstalking unterscheidet sich vom "realen Stalking" kann aber durchaus in selbiges münden beziehungsweise dazu führen.



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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-08-09 14:25:20
Letzte Änderung am 2011-08-11 14:13:55


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