• vom 07.09.2011, 14:47 Uhr

Netzregulierung

Update: 07.09.2011, 14:52 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



EU-Kommissarin hat neues Ziel

Reding fordert mehr Transparenz von Facebook und Co.



  • Auch Datenschutzbehörden in Deutschland, Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark nehmen Netzwerk ins Visier

Die EU-Kommissarin Viviane Reding hat gerne große Gegner. Nach der europäischen Mobilfunkindustrie kommen nun die sozialen Netzwerke wie Facebook und Co. in ihr Visier. Die Konsumenten dürfen sich freuen.

Die EU-Kommissarin Viviane Reding hat gerne große Gegner. Nach der europäischen Mobilfunkindustrie kommen nun die sozialen Netzwerke wie Facebook und Co. in ihr Visier. Die Konsumenten dürfen sich freuen. Die EU-Kommissarin Viviane Reding hat gerne große Gegner. Nach der europäischen Mobilfunkindustrie kommen nun die sozialen Netzwerke wie Facebook und Co. in ihr Visier. Die Konsumenten dürfen sich freuen.

Brüssel.  Langsam, aber sicher dürfte den Betreibern des sozialen Netzwerks Facebook die Europäische Union immer weniger Spaß auf Mehr machen. Nachdem in Irland nun erste Schritt eingeleitet wurden, meldet sich nun auch die für Datenschutz zuständige EU-Justizkommissarin Viviane Reding zu Wort. Sie fordert mehr Transparenz von sozialen Medien wie Facebook ein. "Die Nutzer müssen wissen, welche Daten gesammelt und weiter verarbeitet werden, und wo und wie sie gespeichert werden - das ist eine Frage von Gesetzen und von guten Geschäftspraktiken", erklärte Reding über einen Sprecher auf APA-Anfrage zu dem von einer österreichischen Gruppe erwirkten Datenschutz-Prüfung von Facebook in Irland.

Werbung

  Ein Sprecher von Reding betonte, die Kommission sei sich bewusst, dass Datenschutzbehörden in Deutschland, Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark im Juli eine Reihe von Fragen an Facebook zur generellen Verwendung persönlicher Daten, darunter zu dem von dem Online-Netzwerk entworfenen "Gefällt-mir"-Knopf, gerichtet hätten.

 
An die Datenschutzgesetze halten
Alle in der EU aktiven Provider von sozialen Medien müssten sich voll an die EU-Datenschutzgesetze halten, betonte Reding. Bei der Überprüfung komme den nationalen Datenschutzbehörden eine wichtige Rolle zu. Deshalb sei es wichtig, dass diese in Fragen des Datenschutzes auch konsistent vorgehen. So gebe es unterschiedliche Vorgangsweisen der verschiedenen Behörden gegenüber Facebook, hieß es in Kommissionskreisen. Während einige Sorgen zu dem "Gefällt-mir"-Knopf geäußert hätten, seien andere wegen der von Facebook verfolgten Gesichtserkennung besorgt.

  Reding kündigte an, die EU-Kommission wolle in den kommenden Monaten einen neuen, modernen und umfassenden Rechtsrahmen für Datenschutz vorschlagen. "Rechtssicherheit sowohl für Verbraucher als auch für die Unternehmen ist das wichtigste Ziel dieses Vorschlags."




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-09-07 14:50:41
Letzte Änderung am 2011-09-07 14:52:54


Beliebte Inhalte



Verlierer des syrischen Bürgerkriegs ist die Bevölkerung. Viele Gebiete sind praktisch unbewohnbar (hier:  Deir al-Zor ). Die UNHCR zählt bereits 1,5 Millionen Flüchtlinge. - Foto: apaWeb / Reuters - Khalil Ashawi
  • Vorbereitungen für eine Offensive der Regierung in Qusayr
  • weiter

Polizisten verhaften den Störenfried - er schoss mit einer Schreckschusspistole um sich. - APAweb / Reuters / Nathan Gourdol
  • Das erste Wochenende des Festivals stand im Zeichen der Kriminalität.
  • weiter

Der Satellit beherbergte zahlreiche Species. - Bild: Roskosmos
  • De Biosputnik ist zurück.
  • weiter
  • 1
  • Update vor 39 Min.

Abdo ist mit seiner Familie aus Syrien in den Libanon geflohen und wohnt nun in einer Garage. Vor der Tür seiner Behausung ist eine Zeltstadt für Flüchtlinge entstanden. T. Seifert
  • Kann eine geplante internationale Syrien-Konferenz das Land vor dem völligen Abgleiten ins Chaos bewahren?
  • weiter

Ibsen reloaded im MQ - Photo: Heidrun Lohr / Wiener Festwochen
  • Ibsen im 21. Jahrhundert
  • weiter

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad soll verschiedenen Medienberichten zufolge am 29. April für sieben Stunden verhaftet worden sollen sein...weiter

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan will ein härteres Vorgehen gegen Syrien. - APAweb / Reuters, Umit Bektas
  • USA setzen auf politische Lösung.
  • weiter

  • Zehn-Minuten-Parkschein wird ab September auf 15 Minuten verlängert.
  • weiter

National-flämischer Umgang mit Comic Strips. - Zeichnung: François Schuiten, Collage: WZ Online
  • Zeichner François Schuiten ist schockiert
  • weiter

Keine spezielle neue Pose für sein neues Amt: Schon in Argentinien (Bild vom Gründonnerstag 2008) wusch der heutige Papst armen und drogenabhängigen Jugendlichen die Füße. - epa
  • Im Lebensstil von Franziskus wird der "Katakombenpakt" der Konzilszeit wach.
  • weiter




Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung