• vom 09.10.2012, 12:18 Uhr

Nobelpreisträger

Update: 11.10.2012, 13:30 Uhr
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Medizin-Nobelpreisträger seit 2001



Der Medizin-Nobelpreis wird seit 1901 verliehen. Die erste Auszeichnung ging damals an den deutschen Bakteriologen Emil Adolf von Behring für die Entdeckung der Serumtherapie gegen Diphtherie. Die Preisträger seit 2001:

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2001: Leland H. Hartwell (USA), Sir Paul M. Nurse (Großbritannien) und R. Timothy Hunt (Großbritannien) für Erkenntnisse über die Zellteilung, die neue Wege in der Krebstherapie ermöglichen.
2002: Sydney Brenner (Großbritannien), H. Robert Horvitz (USA) und John E. Sulston (Großbritannien) für die Erforschung des programmierten Zelltods (Apoptose) als Grundlage zum Verständnis von Krebs, Aids und anderen Krankheiten.
2003: Paul C. Lauterbur (USA) und Sir Peter Mansfield (Großbritannien) für ihre wesentlichen Beiträge zur Anwendung der Kernspintomographie in der Medizin als neuartiges und schonendes Diagnoseverfahren.
2004: Richard Axel und Linda Buck (beide USA) für die detailgenaue Enträtselung des Geruchssinns.
2005: Barry J. Marshall und J. Robin Warren (beide Australien) für die Entdeckung des Magenkeims Helicobacter pylori und dessen Rolle bei der Entstehung von Magengeschwüren.
2006: Die US-Forscher Andrew Z. Fire und Craig C. Mello für ein Verfahren, mit dem sich Gene gezielt stumm schalten lassen.
2007: Mario R. Capecchi, Oliver Smithies (beide USA) und Sir Martin J. Evans (Großbritannien) für eine genetische Technik, um Versuchsmäuse mit menschlichen Krankheiten zu schaffen.
2008: Harald zur Hausen (Deutschland) für die Entdeckung, dass Human Papilloma-Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen, sowie die Franzosen Francoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier für die Entdeckung des Aidserregers HIV.
2009: Elizabeth Blackburn, Carol Greider und Jack Szostak (alle USA) für die Erforschung der Zellalterung.
2010: Robert Edwards (Großbritannien) für die Entwicklung der Reagenzglas-Befruchtung (IVF).
2011: Bruce Beutler (USA), Jules Hofmann (Luxemburg) und Ralph Steinman (Kanada, posthum) für Arbeiten zum Funktionieren des Immunsystems.
2012: John B. Gurdon (Großbritannien) und Shinya Yamanaka (Japan) für die Reprogrammierung von Zellen




Schlagwörter

Medizin, Nobelpreis

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-10-04 12:19:28
Letzte Änderung am 2012-10-11 13:30:28


Die Kriterien, nach denen die Nobelpreise vergeben werden, sind nicht ganz durchsichtig - manchmal gehen auch preiswürdige Forscher leer aus

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Roger Tsien, einer der Chemie-Nobelpreisträger 2008. -  Reuters/ Blake Und natürlich arbeitet das Nobelpreiskomitee nicht im luftleeren Raum: So sehr es sich auch bemühen mag, Vorschläge zu sammeln... weiter



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