London. Die 470er-Segler Matthias Schmid/Florian Reichstädter haben die Olympia-Regatta vor Weymouth auf dem neunten Platz beendet. Das rot-weiß-rote Duo landete im Medal Race der besten zehn des Grunddurchgangs an der neunten Stelle. Die Goldmedaille ging mit Platz zwei im letzten Rennen an die australischen Dreifach-Weltmeister Mathew Belcher/Malcolm Page, die sich vor den Briten Luke Patience/Stuart Bithell und den Argentiniern Lucas Calabrese/Juan de la Fuente durchsetzten.
"Wir haben uns die Top 10 als Ziel gesetzt und dieses Vorhaben dank der teaminternen Unterstützung und einer kompromisslosen Vorbereitung umgesetzt. Wir gehen gestärkt in die nächste Olympiakampagne", meinte Schmid. "Wir sind fantastisch gestartet, haben aber gegen Ende der Serie zu viele Fehler gemacht. Das Medal Race war das erklärte Ziel, den Anspruch auf eine Medaille haben wir nie gestellt", meinte Vorschoter Reichstädter.
Gymnastin Weber auf Rang 18
Caroline Weber hat den Olympia-Bewerb der Rhythmischen Gymnastik auf Rang 18 beendet. Trotz guter Leistungen mit Band und Keulen sowie im Vergleich zum Vortag bei Ball und Reifen verbesserten Wertungen machte die Vorarlbergerin mit gesamt 104,950 Punkten keinen Platz gut. Die ersten zehn nach zwei Qualifikationstagen bzw. vier Geräten erreichten das für Samstag (14.30 Uhr MESZ) angesetzte Finale. 2008 in Peking war Weber 17. gewesen.
Mountainbiker, Fünfkämpfer, Marathon-Läufer
Fünf Österreicher sind am finalen Wochenende der Olympischen Spiele noch im Einsatz. Am Samstag bestreitet Mountainbikerin Elisabeth Osl den Cross-Country-Bewerb (13:30 Uhr). Thomas Daniel hofft bei seiner Olympia-Premiere im Modernen Fünfkampf auf ein gutes Ergebnis (Fechten/9.45 Uhr, Schwimmen/14.20 Uhr, Springreiten/16.20 Uhr, Laufen und Schießen/19.45 Uhr).
Am Sonntag tritt Günther Weidlinger im Marathon an (12.00 Uhr). Karl Markt und Alexander Gehbauer bestreiten ab 14.30 Uhr den Cross-Country-Bewerb der Mountainbiker.
Mit Medaillen für Österreich ist eher nicht mehr zu rechnen, womit man wohl ohne Edelmetall heimkehren wird. Bisher blieb Österreich bei Olympischen Sommerspielen nur einmal ohne Medaillen: In Tokio 1964.