• vom 11.08.2012, 11:27 Uhr

Olympia 2012

Update: 11.08.2012, 11:49 Uhr
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Über 4 x 100 Meter in eigener Liga

US-Damen pulverisieren Staffel-Weltrekord



  • Jamaika und Ukraine freuen sich über Podestplätze.

Allyson Felix, Carmelita Jeter, Bianca Knight und Tianna Madison sind eine Klasse für sich. - APAweb/EPA

Allyson Felix, Carmelita Jeter, Bianca Knight und Tianna Madison sind eine Klasse für sich. APAweb/EPA

London. Die Damenstaffel der USA hat am Freitag in neuer Fabel-Weltrekordzeit den prestigeträchtigen Titel über 4 x 100 m geholt. Das Quartett Tianna Madison, Allyson Felix, Bianca Knight und Carmelita Jeter setzte sich im Londoner Olympiastadion in 40,82 Sekunden klar vor Jamaika (41,41) und der Ukraine (42,04) durch. Die US-Amerikanerinnen verbesserten dabei die 27 Jahre alte Bestmarke einer DDR-Staffel von 41,37 um mehr als eine halbe Sekunde.

Die letzten Segeltitel der London-Spiele sicherten sich im 470er-Bewerb die Australier Mathew Belcher/Malcolm sowie die Neuseeländerinnen Jo Aleh/Olivia Powrie. Damit war Australien mit drei Titeln die erfolgreichste Segelnation, den einzigen Sieg der Gastgeber hatte Ben Ainslie im Finn verbucht.

Kolumbianerin Mariana Pajon holt BMX-Titel
Die Titel in den spektakulären BMX-Rennen holten überraschend die Kolumbianerin Mariana Pajon und wie bereits vor vier Jahren bei der Olympia-Premiere in Peking der Lette Maris Strombergs. Das olympische Hockey-Finale der Frauen endete zum dritten Mal mit einem Sieg der Niederlande. Im Endspiel besiegte das Oranje-Team Weltmeister Argentinien 2:0. Bronze ging an Gastgeber Großbritannien, der zuvor im kleinen Finale um Platz drei Außenseiter Neuseeland 3:1 (0:0) bezwungen hatte.

Im Leichtathletik-Stadion war auch bei den Herren die US-Staffel schneller als Jamaika - allerdings nur im Vorlauf und in getrennten Heats. Obwohl die Topnationen auf Doppelolympiasieger Usain Bolt bzw. Tyson Gay verzichteten, liefen beide absolute Topzeiten. Das in 37,38 Sekunden in der viertschnellsten Zeit der Geschichte und Landesrekord siegreiche US-Quartett war um eine hundertstel Sekunde schneller als die vier Karibik-Sprinter um Weltmeister Yohan Blake.

"Double-Double" verpasst
Die Äthiopierin Tirunesh Dibaba verpasste indes das "Double-Double". Die Peking-Olympiasiegerin über 5.000 und 10.000 m musste sich nach ihrem Sieg auf der längeren Distanz über die 5.000 m mit Bronze zufriedengeben. Im Schlussspurt hatte sie gegen ihre bereits 2004 in Athen siegreiche Landsfrau Meseret Defar und der Kenianerin Vivian Cheruiyot das Nachsehen. Über 1.500 m gingen die Afrikanerinnen hingegen leer aus. Asli Cakir Alptekin und Gamze Bulut sorgten vor Maryam Yusuf Jamal aus Bahrain für einen türkischen Überraschungs-Doppelsieg.

Im Hammerwurf der Frauen wurden die Medaillen hingegen erst nach langer Diskussion vergeben. Der weiteste Wurf der deutschen Weltrekordlerin Betty Heidler wurde erst im Nachhinein anerkannt, nachdem ursprünglich ein falsch vermessener Versuch in der Wertung gestanden hatte. Gold ging an die Russin Tatjana Lysenko vor der Polin Anita Wlodarczyk. Im Stabhochspringen triumphierte der Franzose Renaud Lavillenie vor den Deutschen Björn Otto und Raphael Holzdeppe. Der Staffeltitel über 4 x 400 m ging überraschend an Bahamas vor Topfavorit USA. Südafrika mit Prothesenläufer Oscar Pistorius belegte Platz acht.




Schlagwörter

Staffellauf, London 2012, Olympia

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-11 11:31:34
Letzte Änderung am 2012-08-11 11:49:38



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