Papst


Hans Küng: Papst der "verpassten Gelegenheiten"

  • Der Schweizer Theologe Hans Küng bezeichnet Benedikt XVI. am Wochenende als Papst der "verpassten Gelegenheiten". Verpasst habe der Papst etwa eine Annäherung an die protestantische Kirche, einen Dialog mit den Muslimen und ein beständiges Übereinkommen mit den Juden.

Und der Papst habe es versäumt, die Menschen in Afrika im Kampf gegen die Überbevölkerung und gegen die Immunschwächekrankheit Aids zu unterstützen, hielt Küng in einem Interview mit der französischen Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche" fest. Der Theologie wirft dem Papst vor, die Rückkehr zur so genannten tridentinischen Messe zu unterstützen... weiter




Aufatmen bei katholischer Kirche in Deutschland

Papst nahm Rücktritt von Bischof Mixa an

  • Bamberger Bischof stellt Zölibat zur Diskussion.
  • Rom. Als Chance für einen "Neuanfang" sieht die katholische Kirche den Amtsverzicht des Augsburger Bischofs Walter Mixa. Papst Benedikt XVI. hat dessen Rücktrittsgesuch vom 21. April am Samstag angenommen.

Unmittelbar vor der Entscheidung waren gegen den deutschen Bischof auch noch Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs laut geworden. Der Papst wandte Artikel 401, Paragraf 2 des kanonischen Rechts an, wonach ein Bischof wegen Krankheit oder "anderer schwerwiegender Gründe" in den Ruhestand treten kann. Zugleich wurde Mixa auch vom Amt des katholischen... weiter




Papst Benedikt XVI. feiert den fünften Jahrestag seines Pontifikats. - AP / Antonio Calanni

Seit 2005 ist Joseph Ratzinger Papst

Fünfjähriges Jubiläum für Benedikt XVI.

  • Vatikanstadt. Papst Benedikt XVI. feiert heute, Montag, den fünften Jahrestag seines Pontifikats. Auf Initiative der italienischen Kardinäle ist ein Mittagessen mit Geistlichen aus aller Welt geplant.

Papst Benedikt XVI. ist das erste deutsche Oberhaupt der katholischen Kirche seit fast 500 Jahren. Die ersten fünf Jahre seines Pontifikats waren geprägt von Kontroversen um den interreligiösen Dialog und zuletzt um den Umgang mit den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen. Benedikt XVI. ist am Sonntagabend nach seinem 26-stündigen Besuch... weiter




Neue Vorwürfe gegen den Papst

  • Ratzinger soll Vorgehen gegen pädophilen Priester verzögert haben.
  • Vatikan weist Anschuldigungen zurück.
  • Im Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche sind weitere Vorwürfe gegen Papst Benedikt XVI. erhoben worden. Ein US-Opferanwalt präsentierte am Freitag einen Schriftwechsel, wonach der heutige Papst als Präfekt der Glaubenskongregation in den 80er Jahren die Amtsenthebung eines pädophilen Priesters erheblich hinausgezögert hat.
  • Ein Pontifex mit viel Gegenwind

Der Vatikan verteidigte das Verhalten des damaligen Kardinal Ratzinger. Außerdem wurde bekannt, dass der Vatikan in den 1990er Jahren an der Beförderung eines pädophilen kanadischen Priesters festgehalten hatte. Der US-Anwalt Jeff Anderson veröffentlichte eine Serie von Schreiben zu dem Fall des Priesters Stephen Kiesle... weiter




Eine Analyse des Pontifikates des Papstes aus Bayern: Ein intellektueller Theologe mit wenig Leadership

Ein Pontifex mit viel Gegenwind

Wien. "Es konstituiert sich eine Diktatur des Relativismus, die nichts als definitiv anerkennt und die als letztes Maß nur das Ich und seine Bedürfnisse zulässt." Gegen diesen Relativismus und gegen viele ideologische Strömungen, die "das kleine Boot des Denkens vieler Christen" verunsicherten - ob Marxismus, Liberalismus... weiter




Sprach Missbrauchsskandal bei der Ostermesse in Rom nicht an: Papst Benedikt XVI. - EPA / Maurizio Brambatti

In Osterpredigt nicht auf Missbrauchsskandal eingegangen

Papst gegen "Kultur des Todes"

  • Kardinal Sodano: Volk Gottes werde auf Geplapper nicht hören.
  • Rom. Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag in seiner Osterbotschaft in Rom zu Frieden und Eintracht in einer von Gewalt, Diskriminierung und Terror geprägten Welt aufgerufen.

Die ganze Menschheit müsse die sich ausbreitende "Kultur des Todes" überwinden, um eine Zukunft der Liebe und Wahrheit aufzubauen, in der jedes menschliche Leben geachtet und aufgenommen werde, verlangte Benedikt. Auf dem festlich geschmückten Petersplatz forderte er vor Zehntausenden von Gläubigen die Menschen so zu einer geistigen und moralischen... weiter




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