Papst

Papst Franziskus warnt Kirchenmitarbeiter davor, sich in ihren Ansichten vom Kirchenvolk abzukoppeln. - © ap

Papst

Ein Kampf um Rom

  • Seit fast 1000 Tagen versucht Papst Franziskus, die katholische Kirche und den Vatikan zu reformieren.

"Der Vatikan ist durchsetzt von einem politischen Krieg. Ein Krieg, der dem Sinn des Evangeliums zuwiderläuft. Etwas im Vatikan zu ändern ist schwierig bis unmöglich. Der Vatikan wird sich nicht selbst befreien können, er braucht internationale Hilfe - Kontrolle und Reformen. Jene des Papstes werden derzeit konterkariert... weiter




Eine Maske des Papstes als Fan-Artikel in der italienischen Stadt Prato, die er am Dienstag besuchte. - © APAweb / AP Photo, Gregorio Borgia

Toscana

Papst appelliert gegen Schwarzarbeit2

  • Franziskus plädiert in der Migrantenstadt Prato für mehr Integration.

Prato/Vatikanstadt. Bei seinem Besuch in der toskanischen Stadt Prato, in der tausende chinesische Familien zum Teil illegal in der Textilindustrie arbeiten, hat Papst Franziskus am Dienstag einen eindringlichen Appell gegen Schwarzarbeit und Illegalität gerichtet. Er plädierte dabei ausdrücklich für die Integration der Migranten... weiter




Auf Tuchfühlung: Papst Franziskus und Kubas kommunistischer Präsident Raul Castro. - © reuters

Papst Franziskus

Brückenbauer auf Amerikareise1

  • Papst Franziskus warnte in Kuba vor der Macht von Ideologien.

Wien. Österreich wurde in den vergangenen zwanzig Jahren immerhin zweimal von Päpsten besucht, aber just eines der letzten kommunistisch regierten Länder, der Inselstaat Kuba in der Karibik, sogar dreimal. 1998 leitete Johannes Paul II. mit seinem Aufruf "Möge Kuba sich der Welt öffnen und die Welt sich öffnen für Kuba" einen Entspannungsprozess... weiter




Heiligsprechungen

Päpste sind heiliggesprochen3

  • Johannes XXIII. und Johannes Paul II.: Dahinter geht es um die Bedeutung des Zweiten Vatikanums.

Vatikanstadt. Es ist vollbracht. Papst Franziskus hat am Sonntag seine beiden Vorgänger Johannes Paul II. (1978-2005 und Johannes XXIII. (1958-63) heiliggesprochen. Die Zeremonie auf dem Petersplatz fand vor circa einer Million in Rom anwesender Pilger statt. Die Menschenmenge jubelte, als Papst Franziskus die feierlichen Proklamationsformel zu... weiter




Johannes Paul II.

Ein "eiliger" Vater und Heiliger

  • Johannes Paul II. war ein Papst der Superlative.

(ski) "Santo subito" (Sofort heilig) - dieser Ruf ertönte im April 2005 am Ende der Trauerfeier für Johannes Paul II. in Rom. Neun Jahre später ist es so weit: So schnell wurde noch niemand heiliggesprochen. Das passt zum Beinamen "der eilige Vater", den dieser konservativ eingestellte Papst seinen vielen Reisen verdankte... weiter




Johannes XXIII.

Türenöffner und Brückenbauer

  • Mit dem Konzil erneuerte Johannes XXIII. die Kirche.

(ski) Als Angelo Giuseppe Roncalli (1881 bis 1963), seit 1953 Patriarch von Venedig, im Oktober 1958 als Papst Johannes XXIII. aus dem Konklave hervorging, galt der fast 77-Jährige als Übergangspapst. Kurz darauf leitete er völlig überraschend mit der Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 bis 1965) einen Umbruch in der Kirche ein... weiter




Österreichs Kirche in Aufbruchstimmung: Kardinal Christoph Schönborn (l.) ist von Papst Franziskus sehr angetan. - © apa

Papst

Papa nostro: Alle lieben Franziskus2

  • Kardinal, Pfarrer-Initiative und Basis ziehen einhellig eine positive Bilanz.

Wien. Genau ein Jahr ist es am 13. März her, dass Franziskus, der frischgewählte Bischof von Rom, mit einem "Bona sera" (Guten Abend) auf die Loggia der Peterskirche in Rom trat. Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, selbst Teilnehmer an der Papstwahl, zog am Dienstag in einer Pressekonferenz in Wien eine äußerst positive Bilanz dieses... weiter




Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und Buchautor (2013 schrieb er mit Josef Bruckmoser das Buch "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert").

Vatikan

Der Papst will geduldige Bischöfe5

  • Franziskus lässt Grundzüge seiner Personalauswahl erkennen.

"Die Kirche braucht weder Apologeten in eigener Sache noch Kreuzritter der eigenen Kämpfe, sondern demütige Sämänner, die auf die Wahrheit vertrauen, die wissen, dass sie ihnen immer neu übergeben wird und auf ihre Kraft vertrauen. Bischöfe, die sich, auch wenn es Nacht sein wird und sie müde von der Mühe des Tages sein werden, bewusst sind... weiter




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