• vom 13.02.2013, 14:02 Uhr

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Update: 13.02.2013, 14:05 Uhr

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Papst-Nachfolge: Italiens Medien sehen Schönborn in "Pole Position"




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  • "Würde Kontinuität mit Benedikts Ansichten garantieren"
  • Auch ungarischem Kardinal werden gute Chancen eingräumt.

Vatikanstadt. Sind wir tatsächlich bald Papst? Wenn es nach italienischen Medien geht, ist Kardinal Christoph Schönborn der Favorit auf die Nachfolge von Benedikt XVI.

"Zwei ausgesprochene Ratzinger-Vertraute, Schönborn und Ungarns Primas Peter Erdö sind in Pole Position. Beide sind an der Schule der theologischen Zeitschrift 'Communio' von Hans Urs Von Balthasar herangewachsen. Beide würden Kontinuität mit Benedikts Ansichten garantieren", so die Mailänder Tageszeitung "Il Giornale" am Mittwoch. Laut dem Blatt wird Benedikts Nachfolger ein konservativer Kardinal sein. Entscheidend bei der Papst-Wahl werden die Beschlüsse der italienischen Papst-Macher sein, analysierte die Tageszeitung.

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"Ein starker Name in Europa ist Schönborn, ein ehemaliger Schüler von Josef Ratzinger, der den Papst in diesen Jahren oft getroffen hat", berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore". Schönborn habe jedoch auch wegen seiner Vorwürfe, die Kirchenmänner des vergangenen Pontifikats hätten unzureichende Maßnahmen gegen den Missbrauchsskandal ergriffen, Kritik von Ratzinger hinnehmen müssen, betonte die Zeitung.

"Mit Kardinal Angelo Scola und dem Papst verbindet Schönborn die Mitgliedschaft in der Konzilzeitschrift Communio, zu der auch der Budapester Kardinal Peter Erdö gehörte. Schönborn hat sich jährlich an den Arbeiten des Sommerseminars im Rahmen des sogenannten Ratzinger Schülerkreises beteiligt", so "Sole 24 Ore".

Laut der Tageszeitung "Libero" zählen vier Kardinäle zum engsten Kreis der Benedikt-Vertrauten im Konklave. Dabei handelt es sich neben Schönborn und Erdö um den Mailänder Erzbischof Scola und den Kanadier Marc Oullet. "Diese vier Kardinäle werden die Beschlüsse des Konklaves auf den Spuren Ratzingers beeinflussen", schrieb die Zeitung.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2013-02-13 14:02:55
Letzte Änderung am 2013-02-13 14:05:46


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