Pentagongelder

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Ethik als Prozess12

  • An österreichischen Universitäten wird der Ruf nach Ethik und Transparenz in der Forschungsförderung lauter.

Wien. Der Ruf nach mehr Transparenz bei externen Geldgebern in der Forschung ist stärker geworden. Nach einer parlamentarischen Anfrage der Grünen wollte Transparency International mehr Einblick bei Forschungsgeldern, heute führen einige Universitäten ethische Debatten über Forschungsprojekte und deren Finanzierung... weiter




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Grünes Licht für Drittmittel-Projekte7

  • Mitterlehner bestätigt Forschungsaufträge seitens des Pentagons, sieht aber keinen Bedarf für neue Transparenzregeln.

Wien. "Wenn wir Informationen wollen, bekommen wir sie": Mit diesen Worten hat das Wissenschaftsministerium unter Reinhold Mitterlehner im Juli 2014 auf die die Anfrage der "Wiener Zeitung" bezüglich vom US-Militär finanzierter Drittmittelprojekte reagiert (Hier der Link zum damaligen Artikel). Als wolle er nun den Beweis dafür erbringen... weiter




"Militärisch signifikant und revolutionär" sollen die Forschungsergebnisse sein, schreibt die Air Force in einem Strategiepapier. Seit bekannt wurde, dass das US-Militär in Forschung in Österreich finanziert, wird an den Hochschulen über Ethik und Drittmittel debattiert. Die Universität für Bodenkultur nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. - © Darack/Corbis

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Drittmittel im Visier9

  • Darf das US-Pentagon Forschung finanzieren? Eine parlamentarische Anfrage der Grünen greift ethische Fragen auf.

Wien. Welche Forschungsprojekte wurden seit 2009 vom US-Verteidigungsministerium finanziert? Was für Kontroll- und Bewilligungsmechanismen für Drittmittelprojekte gibt es? In welchem Umfang wird Forschung für das US-Pentagon über mitverwendete Räumlichkeiten, Labors und Mitarbeiter indirekt durch österreichische öffentliche Gelder mitfinanziert... weiter




Kaiser Napoleon hatte einst einen Forschungswettbewerb ausgelobt, um Nahrungsmittel länger haltbar zu machen. Das Ergebnis war die Erfindung der Konservendose. - © Corbis/Leif Skoogfors

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Von der Dose bis zum Navi4

  • Militärische und zivile Forschung sowie die Nutzung von Errungenschaften verschmelzen.

Wien. Seit 2009 haben österreichische Universitäten sowie die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Forschungsgelder in der Höhe von 8,8 Millionen Euro vom US-Verteidigungsministerium erhalten, wie die "Wiener Zeitung" in dieser Woche berichtete. Ein Großteil der Gelder floss an die Brustkrebsforschung des Genetikers Josef Penninger... weiter




Tim Lawrence ist Kommandant beim Air Force Research Laboratory und leitet das dort ansässige Europäische Büro zu Luft- und Raumfahrtforschung, kurz EOARD. - © US Air Force

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"Mehr als Brustkrebsforschung"3

  • Das US-Militär finanziert Grundlagenforschung an österreichischen Universitäten.
  • "Die Ergebnisse können viele Anwendungen haben", sagt der Leiter des Büros zu Luft- und Raumfahrtforschung der Air Force.

Wien. In Österreich wird universitäre Forschung vom Pentagon bezahlt, wie die "Wiener Zeitung" vor kurzem in Zusammenarbeit mit "NDR Info" berichtet hat; derzeit laufen neun vom US-Militär finanzierte Projekte. In den vergangenen fünf Jahren haben die Universitäten und die ebenfalls öffentliche Akademie der Wissenschaften (ÖAW) fast neun Millionen... weiter




Ein Mikroskop im Labor. Der Blick hinter die Kulissen der Brustkrebsforschung von Josef Penninger. - © Luiza Puiu

Bilderstrecken

Einblick in die Brustkrebsforschung1

  • Mit 5,4 Millionen Euro erhielt Josef Penninger den Großteil der Pentagon-Gelder. Der "Wiener Zeitung" gewährt der Genetiker Einblick in sein Forschungslabor.

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Pentagon-Gelder für die Brustkrebsforschung:"Das ist doch wohl eine geniale Verwendung", sagt Josef Penninger. Luiza Puiu

Pentagon-Gelder

"Das ist absolut nichts Unanständiges"5

  • Drittmittel vom Pentagon sind nicht unbedingt ein Problem, sagt der Genetiker Josef Penninger.

Wien. Das Pentagon hat seit 2009 Forschung in Österreich in Millionenhöhe finanziert, den Großteil davon (5,4 Millionen Euro) das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der öffentlichen Akademie der Wissenschaften erhalten, genauer: der Genetiker Josef Penninger für seine Brustkrebsforschung. Wie es dazu kam... weiter




Globalisierte Forschung: Das US-Verteidigungsministerium setzt laut Strategiepapier auf Grundlagenforschung in Übersee. Auch in Österreich lässt das US-Militär forschen, besonders groß ist das Interesse an der Quantentechnologie. - © V. Koval/fotolia/Faksimile Office of Naval Research

Pentagon-Gelder

"Militärisch interessant"10

  • Der "Wiener Zeitung" vorliegende Pentagon-Papers geben Einblick in Strategie des US-Militärs in der Forschung.

Wien. Nachdem durch den Bericht der "Wiener Zeitung" bekannt wurde, dass das Pentagon in österreichische Forschung investiert, wirft das etliche Fragen auf. Allen voran: Welche Strategie verfolgt das US-Militär damit? Erste Aufschlüsse darüber geben der "Wiener Zeitung" vorliegende Strategiepapiere, in denen auch Österreich Erwähnung findet... weiter




Pentagon-Gelder

"Wenn wir Informationen wollen, bekommen wir sie"1

  • Keine Auskunftspflicht: Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner befindet, die Unis verhalten sich transparent genug zu Drittmitteln.
  • Er will keine Gesetzesänderung - Agentur für wissenschaftliche Integrität und Enquete des Ministeriums widmen sich im Herbst dem Thema.

Wien. Das Pentagon finanziert Forschungsprojekte an österreichischen Universitäten, dennoch sieht Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner weiterhin keinen Bedarf für mehr Transparenz bei der Vergabe von Drittmitteln. Deshalb spricht er sich gegen eine dahin gehende Änderung des Hochschulgesetzes aus, wie er am Dienstag vor Journalisten erklärte... weiter




Die US-Luftwaffe sieht laut einem Strategiepapier zentrale Vorteile in der Zusammenarbeit mit Wissenschaftern in Österreich. - © MrVertigo/Fotolia; Gusto/Science Photo Library/Corbis; Air Force Research Laboratory/Faksimile

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Regeln für Uni-Drittmittel sind gefragt7

  • Nach Bericht der "Wiener Zeitung": Politiker, ÖH und Uni-Rektoren fordern "größtmögliche Transparenz" bei Drittmitteln.

Wien. Mehr Transparenz und eine öffentliche Debatte über die Vergabe von Drittmitteln ist notwendig: Darin sind sich Uni-Rektoren, Studentenvertreter sowie einige Wissenschaftssprecher der Parteien einig. Damit reagieren sie auf den Bericht der "Wiener Zeitung" vom Mittwoch, wonach das Pentagon universitäre Forschung in Österreich finanziert... weiter




Drittmittel

Wenn das Pentagon zahlt4

  • Die Universitäten sind immer stärker auf Drittmittel angewiesen, doch woher das Geld für die Forschung kommt, bleibt oft im Dunkeln.

Wien. Eine speziell geformte Betonplatte wird am Boden ausgehärtet, ein Luftpolster aufgeblasen, innerhalb weniger Stunden krümmt sich der Beton zu einer stabilen Schale. Diese Bautechnik wurde von Forschern der TU Wien entwickelt, und die Liste der an der Lizenz interessierten Unternehmen ist lang. Die ÖBB-Infrastruktur AG will die neue... weiter




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