Dossier
Prater







Beliebte Ansichtskartenmotive waren die Tiergärten und Affentheater viele Jahre lang.

250 Jahre Wiener Prater

Affentheater im Wurstelprater

  • Der Prater feiert 2016 seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Pratergschicht’n" Teil XIII.

Wien. "Die Geschichte der Tierschauen in Wien ist lang", erzählt Robert Kaldy-Karo, der Direktor des Wiener Circus- und Clownmuseums, während er durch das Musum führt. "Schon Ende des 18. Jahrhunderts fand man am Ende der damaligen Jägerzeile - heute Praterstraße - zeitweilig Tierschauen... weiter




Der Blumencorso von damals im Wiener Prater. - © Circusmuseum Wien

Prater

Blumen, Bier und Backhendl5

  • Der Wiener Prater feiert 2016 seinen 250.
  • Geburtstag: "Unbekannte Praterg’schicht’n" Teil XII.

Wien. "Beim Blumencorso standen die Zuschauer eng gedrängt in der Hauptallee, um die noblen Wiener vorbeifahren zu sehen. Bei dieser Gelegenheit hatten Taschendiebe, die extra zu den großen Festen anreisten, Hochsaison. Aber auch die kleinen Betrüger konnten sich mit ihren Neppspielen über gute... weiter




Maria Zacharias war als "Dicke Mitzi" eine Praterattraktion.

250 Jahre Prater

Die Königin aller Riesendamen1

  • Der Prater feiert 2016 seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Praterg’schicht’n" Teil IX.

Wien. "Die ist renoviert", sagt Robert Kaldy-Karo, der Direktor des Wiener Circus- und Clownmuseums, und hält mit beiden Händen eine Riesenunterhose hoch, die vom Ausmaß her eher wie ein Bettüberzug aussieht. "Die hat Ludwig Zacharias, Mitzis Mann, vor ihrer Bude stolz hergezeigt und kommentiert... weiter




Nach 88 Jahren wurden nun die Gleise der Liliputbahn erstmals erneuert. - © Liliputbahn/Durstmüller

250 Jahre Prater

Den Prater feiern4

  • Am Sonntag findet "das verrücktestes Draisinenrennen der Welt" auf den Gleisen der Liliputbahn statt.

Wien. Bereits seit 250 Jahren kann die breite Öffentlichkeit dem Vergnügen im Wiener Prater frönen. 1766 öffnete Kaiser Joseph II. das bis dahin als sein Jagdgebiet dienende Areal den Städtern. Das Jubiläum wird im Vergnügungspark gebührend zelebriert - mit einer neuen Attraktion und speziellen... weiter




Der Circus Gymnasticus - 1808 erbaut, mit Platz für 3000 Zuschauer - machte Theatern und auch Praterhütten starke Konkurrenz. - © Kadotheum Wien

250 Jahre Prater

Kommt ein Zirkus in den Prater . . .

  • Der Prater feiert 2016 seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Pratergschicht’n" Teil VI.

Wien. Ein Zirkus war ja nicht das, was wir uns heute darunter vorstellen, sondern vielmehr eine Kunstreitshow", erklärt Robert Kaldy-Karo, Direktor des Wiener Circus- und Clownmuseums. "Das Pferd hat man aus dem Alltag gekannt: man hat es gebraucht zum Arbeiten, zum Reisen, zum Essen... weiter




Eine Liliputstadt gab es ab 1911 im Prater. Die Häuser waren der Kleinwüchsigkeit angepasst, von außen konnte man dem Treiben der Liliputaner zusehen. - © Kadotheum Wien

250 Jahre Prater

Das Leben der Liliputaner7

  • Der Prater feiert 2016 seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Pratergschicht’n" Teil V.

Wien. "Das ist eine pseudowissenschaftliche Rarität, die Fritz Hakls Manager Oskar Fischer gedruckt hat", sagt Robert Kaldy-Karo, der Direktor des Wiener Circus- und Clownmuseums, als er das Heftchen "Das Leben der Liliputaner und was man darüber wissen möchte" aus einer Archivkiste herausnimmt... weiter




250 Jahre Prater

Gruseln im Panopticum2

  • Der Prater feiert 2016 seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Pratergschicht’n" Teil III.

Wien. "Früher hat man über auffällige, exzentrische Menschen gesagt: ‚Der gehört ins Panopticum!‘ - das war eine geflügelte Redensart", sagt Robert Kaldy-Karo, während er sich durch eine Archivkiste wühlt, auf der vorne groß "Präuschers Panopticum" steht... weiter




Anton Kratky-Baschik erlangte als Zauberkünstler, Taschenspieler und Musikvirtuose Berühmtheit. - © Archiv Kadotheum Wien

250 Jahre Prater

Irdische und überirdische Spiritismen9

  • Der Prater feiert 2016 seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Pratergschicht’n" Teil IV.

Wien. "Kratky-Baschik...", sagt Robert Kaldy-Karo genussvoll schmunzelnd und kratzt sich an seinem Kinnbart. Er kennt dessen Geschick und Genie nur zu gut, hat er doch beinahe 20 Jahre zu dieser Persönlichkeit geforscht, um eine Biographie über ihn zu schreiben... weiter




Basilio Calafati war der Assistent Schwanenfelds.

250 Jahre Prater

Vom Salamucci zur Praterikone4

  • 250 Jahre Wiener Wurstl-Prater: Sebastian von Schwanenfeld war der Erste, der ein Spukhaus hatte.

Wien. "Schwanenfeld war zwar kein geborener Wiener, aber er galt im Prater schnell als Urwiener und Original", erzählt Robert Kaldy-Karo, der Direktor des Circus- und Clownmuseums Wien. "Die Wiener haben ihn ehrfurchtsvoll den ,Zauberer vom Prater‘ genannt - und das war er auch... weiter




Ansichtskarte um 1900. - © WZ, Hager

250 Jahre Prater

Im Prater blüh’n noch immer die Bäume12

  • Der Prater feiert heuer seinen 250. Geburtstag: "Unbekannte Pratergschicht’n" Teil I.

Wien. "Hereinspaziert, hereinspaziert!", grüßt Robert Kaldy-Karo und öffnet die Pforten zum Wiener Circus- und Clownmuseum im Stuwerviertel im 2. Bezirk. Der Direktor trägt einen Frack, eine mit Ornamenten verzierte Kappe und auffällig buschige Augenbrauen... weiter




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