• vom 22.05.2012, 14:44 Uhr

Raumfahrt

Update: 22.05.2012, 15:24 Uhr
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Private Unternehmen sollen auch Astronauten befördern

Spedition ins All


Von Gerald Jatzek

Die SpaceX Falcon 9 startete unter heftigem Mediengetöse. - NASA TV

Die SpaceX Falcon 9 startete unter heftigem Mediengetöse. NASA TV

Nach den Einschränkungen der US-Raumprogramme wurde heute erstmals eine private Raumkapsel auf den Weg zur Internationalen Weltraumstation (ISS) geschickt. Die unbemannte Kapsel der Serie Dragon startete um 3.44 Uhr mit Hilfe einer SpaceX Falcon-Rakete vom  Weltraumzentrum Cape Canaveral.

NASA-Administrator Charles Frank Bolden begrüßte "die Innovationen des privaten Sektors". Bolden, der zwischen 1986 und 1994 selbst vier Raumflüge absolviert hat, erklärte, "die Bedeutung dieses Tages kann gar nicht überschätzt werden".

Das Unternehmen SpaceX - die Kurzform von Space Exploration Technologies of Hawthorne - befördert mit dem Dragon diesmal rund 550 Versorgungsgüter zur ISS. Das System ist auf maximal 3,3 Tonenn Nutzlast ausgelegt. Das Andockmanöver dieses ersten Fluges ist für Freitag geplant.

SpaceX will in den nächsten Jahren als Weltraumspedition auch für andere Kunden wie die Europäische Weltraumagentur (ESA) tätig sein. Mittelfristig will man auch bemannte Raumflüge gegen Bezahlung übernehmen.

Die Dragon-Kapsel soll rund drei Wochen an der ISS parken, ehe sie mit wissenschaftlichen Geräten zur Erde zurückkehrt um vor Kalifornien im Pazifik zu landen.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-22 15:01:46
Letzte Änderung am 2012-05-22 15:24:15


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