• vom 10.01.2018, 12:37 Uhr

Raumfahrt

Update: 10.01.2018, 12:39 Uhr

Körpergröße

Astronaut produzierte "Fake News" über angebliches Rekordwachstum




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Von WZ Online, APA, AFP

  • Norishige Kanai legte auf der ISS nur um zwei und nicht um neun Zentimeter zu.

"Ich bin in nur drei Wochen in die Höhe geschossen wie eine Pflanze", meldete der Japaner am Dienstag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. - © APAweb/REUTERS, Kirill Kudryavtsev

"Ich bin in nur drei Wochen in die Höhe geschossen wie eine Pflanze", meldete der Japaner am Dienstag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. © APAweb/REUTERS, Kirill Kudryavtsev

Tokio. Norishige Kanai, Besatzungsmitglied der Internationalen Raumstation hat sich mit selbst produzierten "Fake News" unnötig Sorgen um seine Rückkehr gemacht. Er sei während seines ISS-Aufenthalts neun Zentimeter gewachsen und befürchte, bei der Rückkehr "nicht mehr in den Sitz" der Sojus-Rakete zu passen. Am Mittwoch gab der 41-Jährige Entwarnung: Er habe nur um zwei Zentimeter zugelegt.

"Ich bin in nur drei Wochen in die Höhe geschossen wie eine Pflanze", meldete der Japaner am Dienstag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. Bei der Ankunft im Weltraum sei seine Größe gemessen worden, und seitdem sei er "um ganze neun Zentimeter gewachsen".

Zwar kann sich die Wirbelsäule von Astronauten in der Schwerelosigkeit ausdehnen, doch meistens handelt es sich dabei um wenige Zentimeter. Nachdem ein russischer Kollege Zweifel an seinen Angaben geäußert hatte, maß Kanai nach - und musste sich selbst korrigieren. Tatsächlich sei er nur zwei Zentimeter größer geworden. Er entschuldigte sich daraufhin für die "Fake News".

Kanais ursprünglicher Tweet sorgte bei japanischen Internetusern für einige Belustigung. "Kann mich bitte jemand ins All bringen? Ich möchte so gerne größer sein", schrieb ein Nutzer. Ein anderer äußerte "Neid" auf seinen japanischen Landsmann: "Ich frage mich, ob ich ein anderes Leben hätte, wenn ich zehn Zentimeter größer wäre". Mit seinen 1,80 Metern ist Kanai auch auf der Erde neun Zentimeter größer als der Durchschnittsjapaner





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-01-10 12:38:41
Letzte nderung am 2018-01-10 12:39:27



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