• vom 23.03.2017, 15:49 Uhr

Römische Verträge

Update: 24.03.2017, 18:18 Uhr

EU

60 Jahre Römische Verträge


Die Römischen Verträge gelten als wesentlicher Schritt zu einem gemeinsamen Europa. - © EU / Georges Boulougouris  Die <span style="font-style: italic;">Wiener Zeitung </span>kündigt die Schuman-Erklärung an. - © Wiener Zeitung  Am 9. Mai 1950 gibt der französische Außenminister Robert Schuman (1886–1963) eine Regierungserklärung ab. Sie fußt auf den Überlegungen des Unternehmers und Vordenkers Jean Monnet (1888-1979). - © Public Domain: Bibliothèque nationale de France / Abbie Rowe. White House Photographs - John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston  Im Salon de l'Horloge des Quai d’Orsay sagt Schuman: "Die französische Regierung schlägt vor, die Gesamtheit der französisch-deutschen Kohle- und Stahlproduktion unter eine gemeinsame Oberste Behörde zu stellen, in einer Organisation, die den anderen Ländern zum Beitritt offen steht." - © EU - CC 3.0  <div>Am 18. April 1951 wird in Paris der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) unterzeichnet.</div> - © Deutsches Bundesarchiv  Der französische Außenminister Robert Schuman unterzeichnet den Pariser Vertrag. - © European Parliament  Die <span style="font-style: italic;">Wiener Zeitung</span> widmet der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl beinahe die gesamte Titelseite. - © Wiener Zeitung  Der Plan  einer europäischen Verteidigungskooperation wird Anfang der 1950er kontrovers diskutiert und schließlich 1954 vom französischen Parlament abgelehnt.  Gaetano Martino (1900-1967) initiiert 1955 die Konferenz von Messina, auf der die entscheidenden Schritte zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gesetzt werden. Großbritannien lehnt die Teilnahme an der Konferenz ab. <br />Von 1962 bis 1964 ist Martino Präsident des Europäischen Parlaments. - © European Union PE-EP  Nach der Ablehnung der EVU treffen sich die Außenminister der Länder der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vom 1. bis zum 3. Juni 1955 in Messina auf Sizilien.  - © EC - Audiovisual Service  Nach intensiven Verhandlungen beschließen die Außenminister den Aufbau eines europäischen Binnenmarkts.  - © Deutsches Bundesarchiv  Der italienische Außenminister Gaetano Martino nennt die Ergebnisse vielversprechend. - © EC - Audiovisual Service  Die <span style="font-style: italic;">Wiener Zeitung</span> berichtet von Plänen zur weitergehenden Integration. - © Wiener Zeitung  Den Gewerkschaften machen 1957 klar, dass Europa kein Projekt der Unternehmen sein dürfe. - © Deutsches Bundesarchiv  Am 25. März 1957 werden die Römischen Verträge unterzeichnet. Signatarstaaten sind Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. - © EC - Audiovisual Service  <div>Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer, Staatssekretär Walter Hallstein und der italienische Ministerpräsident Antonio Segni unterzeichnen die Römischen Verträge.</div> - © Deutsches Bundesarchiv  Mit dem EWG-Vertrag wird die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) errichtet, der EURATOM-Vertrag gründet die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM). Das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften schafft eine parlamentarische Versammlung (jetzt Europäisches Parlament), einen Gerichtshof und einen Wirtschafts- und Sozialausschuss für die EWG, die EURATOM und die EGKS. - © EU/Marco Zeppetella  <div>Dieser Saal in den Musei Capitolini gilt als Ausgangspunkt der europäischen Einigung.</div> - © Hadi CC 3.0  "Das Kernstück des gemeinsamen Marktes bildet die Zollunion", weiß die <span style="font-style: italic;">Wiener Zeitung</span> am 26.3.1957. - © Wiener Zeitung  Paul-Henri Spaak (1899-1972) ist wesentlich am Zustandekommen der Römischen Verträge beteiligt und fungiert 1952–1954 als Präsident des Europäischen Parlaments im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).  1957 erhält er den internationalen Karlspreis der Stadt Aachen für seinen Verdienst um Europas Einigung und Sicherheit. - © Deutsches Bundesarchiv  Nach der Unterzeichnung beginnt die Diskussion über die Standorte der Organisationen. Der Brief vom Juni 1957 zeigt die Position Deutschlands. Da die großen Länder einander blockieren, werden wesentliche Organisationen in Belgien und Luxemburg angesiedelt. - © Deutsches Bundesarchiv  Walter Hallstein (1901-1982) setzt sich als Präsident der Präsident der ersten EWG-Kommission von 1958 bis 1967 für ein föderalistisch organisiertes Europa ein.  - © Deutsches Bundesarchiv 



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Von Gerald Jatzek (WZ Online)






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EU, Römische Verträge

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Dokument erstellt am 2017-03-21 15:09:43
Letzte Änderung am 2017-03-24 18:18:51


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