
Wien. (pat) "Ich bin nicht der Sachverwalter eines langsamen, fortschreitenden Erstickungstodes", sagt Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann über die finanzielle Zukunft seiner Bühnen. Derzeit würde sich der "Dialog mit den Kulturpolitikern gut entwickeln", so der Theaterleiter. In den vergangenen Jahren habe die Burg real mehr als 30 Prozent des... weiter
In Thomas Bernhards legendärem Dramolett "Claus Peymann und Hermann Beil auf der Sulzwiese" (1987) bemüht sich der damalige Burgtheaterdirektor vergeblich, seinen Chefdramaturgen für eine "totale Shakespearekonzentration" zu begeistern: "alle Stücke zusammenquetschen in ein einziges", das wäre doch "ein toller Theaterabend"... weiter
Wien. Was vor zwei Jahren am Berliner Ensemble unter Claus Peymann aus finanziellen Gründen scheiterte, wird nun am Wiener Burgtheater realisiert: Wie das Theater mitteilte, inszeniert Peter Stein in der kommenden Saison mit Klaus Maria Brandauer in der Titelrolle Shakespeares "König Lear". Die Premiere ist für Dezember geplant... weiter
München. William Shakespeare hat uns auch heute noch Einiges zu sagen - sogar über die Finanzkrise. Das meint zumindest der Präsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Tobias Döring. Die diesjährigen Shakespeare-Tage in München, die von 26. bis 28. April unter dem Titel "Geld und Macht: Shakespeares Bilanzen" stattfinden... weiter
War es der 23. April, der 22. oder doch der 21.? Wir wissen: es war im April, im Jahr 1564, dass William Shakespeare als Sohn von Mary und John, dem Handschuhmacher, in Stratford-upon-Avon geboren wurde. Zwar ist William Shakespeare der weltweit berühmteste Autor von Bühnenstücken, aber über sein Leben ist nur wenig bekannt... weiter
"There's magic in the web of it", ließ Shakespeare den eifersüchtigen Othello zu seiner angebeteten Desdemona sagen. Auch wenn das "web" eigentlich ein Taschentuch bezeichnet hatte: das Zitat ist nach wie vor aktuell - sofern man erlaubt, es in die Gegenwart zu übertragen. Denn magische Anziehungskraft hat das Web auch dann... weiter
Wien. Der deutsche Schauspieler August Diehl, derzeit an der Seite von Jeremy Irons und Martina Gedeck in Bille Augusts "Nachtzug nach Lissabon" im Kino zu sehen, wird ab der Saison 2013/14 Ensemble-Mitglied des Burgtheaters. Der 37-Jährige, der auch schon in Hollywood-Produktionen an der Seite von Angelina Jolie ("Salt") und Brad Pitt (... weiter
Wien. Was die involvierten Forscher vermutet hatten, hat sich bestätigt: Die Gebeine, die man im September 2012 unter einem Parkplatz der mittelenglischen Stadt Leicester gefunden hatte, wurden nun "jenseits aller berechtigten Zweifel", so der britische Archäologe Richard Buckley, als jene des englischen Königs Richard III. identifiziert... weiter
Der Burgschauspieler Roland Koch sicherte sich vor zehn Jahren als Shakespeare-Regisseur einen Achtungserfolg. Von der erkrankten Andrea Breth übernahm er damals "Was ihr wollt". Er setzte auf anheimelnde Musik und komödiantische Extras seiner Kollegen. Nun überrascht Koch in St. Pölten mit einer fantasievollen, stilrichtigen... weiter
Für "Cäsar muss sterben" inszenierten Paolo und Vittorio Taviani mit Insassen des Hochsicherheitstrakts des römischen Rabibbia-Gefängnisses Shakespeares "Julius Cäsar". Ein Film über den freien Willen hinter Gittern, bei dem sich Dokumentation und Fiktion perfekt verblenden, als die Insassen beginnen, ihre Rollen in den Alltag zu übernehmen... weiter
Nach der Projektreihe "Pimp My Integration" (in Kooperation mit der Garage X) präsentiert das "postmigrantische" Theaterensemble "das kunst" unter der Regie von Asli Kislal seine neueste Theaterproduktion (Bild oben): eine Shakespeare-Adaption, in der die Mächtigsten der Welt ihr (Börsen-)Spiel mit Othello treiben. How to Kill an Othello... weiter
London. Was britische Archäologen unter einem Parkplatz im englischen Leicester fanden, könnte sich als Sensationsfund erweisen. Denn die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der englische König Richard III. hier seine letzte Ruhestätte fand. Wenn der DNA-Abgleich mit einem Nachkommen positiv ausfällt, besteht kein Zweifel mehr... weiter
Wien. Die Kämpfe zwischen der türkischen Armee und der kurdischen PKK haben sich in den vergangenen Monaten wieder verschärft. Mehrere Bombenanschläge - einer davon ausgerechnet am 11. September in Istanbul - sind mit ein Grund, warum der Konflikt zuweilen auch auf die türkische und kurdische Diaspora überschwappt, wie unlängst... weiter
Auf fünf Akteure und sieben Rollen hat Peter Brooks nachrückende Tochter Irina Shakespeares figurenreichen "Sturm" zum 100-Minuten-Lüfterl eingedampft. Darin ist der zaubermächtige Prospero kein vertriebener Mailänder Herzog, sondern ein neapolitanischer Restaurantbesitzer mit Meisterkochhaube. Auf einer einsamen Insel gestrandet... weiter
"Eine Weltkarte, in der Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keine Beachtung, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird"...
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"Ich habe all diese hässlichen Wörter einfach hingeschrieben und bin dabei allmählich in Fahrt gekommen. Ein stiller Schreibrausch hat mich erfasst"...
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Es gibt Dinge, auf dieser Welt (und jenseits davon), die werden besonders gern und besonders häufig totgesagt. An erster Stelle ist hier natürlich der...
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Marina (Olga Kurylenko) und Neil (Ben Affleck), jung und frisch verliebt, steigen die Treppen zum Mont Saint-Michel in der Normandie empor...
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Als der Vater von Alan (Zach Galifianakis), ausgelöst durch dessen Unsinnigkeiten, nach einem Schlaganfall stirbt...
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Mehr freudlos als wild gelebt (fan) In "Die wilde Zeit" blickt Olivier Assayas in einer autobiografisch gefärbten Rückschau auf die Nachwehen des...
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St. Pölten/Wien.Dunkle Wolken türmen sich auf dem Festivalhimmel zwar nicht. Ganz sorgenfrei sind die Sommertheatermacher von Niederösterreich aber...
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"Wiener Zeitung":Sie verkörpern in Friedrich Dürrenmatts Stück "Der Besuch der alten Dame" die Titelrolle, eine machtbewusste Frau...
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Wien/NÖ. 1949 ist für die Geschichte des Sommertheaters ein bedeutsames Jahr: Die Chronik des Landesmuseums Niederösterreich verzeichnet die erste...
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Die erste Personale mit drei Variationen von großformatigen Holzschnitten, Farbdrucken und Collagen in der Albertina kommt spät für den "Neuen Wilden"...
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