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Globe Theater.
400 Jahre Shakespeares Erbe im Jahr 2016
Die Werke von William Shakespeare sind zeitlos. Dieses Dossier sammelt Berichte, Theaterkritiken, Filmrezensionen, Buch- und Web-Tipps rund um den großen englischen Dramatiker.

Shakespeare

Michael Pink und Michael Niavarani bei der DVD-Präsentation. - © markuswache.com

Interview

"Shakespeare hat sehr viel Humor drinnen"1

  • Wie Michael Niavarani als Spätberufener vom Verweigerer zum Shakespeareaner wurde.

Michael Niavarani hat im Alter von 45 Jahren zum ersten Mal ein Shakespeare-Stück gelesen – jetzt leitet er das Globe Wien. Bei der DVD-Präsentation zur laufenden Eigenproduktion "Die unglaubliche Tragödie von Richard III.", in der er den Schuster William Forrest spielt, verriet er im Triple-Interview mit seinen Bühnenpartner Bernhard Murg (spielt... weiter




Macbeth

Matsch und Manie

  • Ungewöhnliche, sehenswerte "Macbeth"-Interpretation.

Von den hunderten von Shakespeare-Verfilmungen liegen mehr als 90 allein seinem faszinierenden Spiel zwischen Macht und Wahnsinn in "Macbeth" zugrunde. Wobei die Freiheit in der Bearbeitungen fleißig genutzt wurde, bis hin zu Akira Kurosawas "Schloss im Spinnwebenwald". Der australische Regisseur Justin Kurzel ließ sich bei seiner Version sichtlich... weiter




Das Porträt, das vielleicht den Mann zeigt, der möglicherweise jener Autor war, der Meisterwerke der abendländischen Dramatik geschrieben haben soll, oder anders gesagt: William Shakespeare. - © wikipedia

William Shakespeare

Wer war’s?

  • Der Regisseur und Autor Gerald Szyszkowitz vermutet Christopher Marlowe als den Mann hinter William Shakespeares Werk.

Marlowe war Shakespeare. Die Vermutung ist nicht neu. Der österreichische Autor, Regisseur und Theaterdirektor Gerald Szyszkowitz reiht sich mit seinem neuen Buch "Das falsche Gesicht oder Marlowe war Shakespeare" (nominell ein Roman, eher aber ein leidenschaftliches Plädoyer für die These) in eine lange Reihe von Menschen ein... weiter




Vom Konferenztisch in den Tower: Heinrich VI. hat nach dieser Besprechung nicht mehr lange zu leben, v.l.n.r.: Aus Greidanus, Ramsey Nasr, Steve Dugardin, Bart Slegers, Eelco Smits, Hans Kesting. - © Versweyveld

Theaterkritik

Herz aus Stein3

  • Ivo van Hove zeigt Shakespeares Königsdramen als zeitgenössische Machtanalyse.

Macht lässt sich angreifen. Sie ist ein Reifen aus Gold. Bei Shakespeare ist die Macht gleichgesetzt mit der Krone. Folgerichtig ist in seinen Königsdramen der Kampf um die Macht stets ein Rittern um die Krone. Ivo van Hoves Inszenierung "Kings of War", die nun im Rahmen der Wiener Festwochen in der Halle E des Museumsquartiers gastierte... weiter




Gekrönte Häupter und andere Galgenvögel bevölkern Michael Niavaranis Shakespeare-Paraphrase. - © Frankl

Theaterkritik

Elisabethanisches Tippler-Duo18

  • Shakespeare andersrum bei Michael Niavarani hatte im "Globe Wien" Premiere.

"Euer Bruder Gloster / Euch der-stechen lost er". Für diesen Reim hätten Georg Kreisler und Karl Farkas den Schauspieler, Playwright und Impresario Michael Niavarani geküsst. Keine reine Zeile bleibt ungebrochen, kein menschlicher Drang ausgespart, keine Grobheit ausgelassen in der scharf gespitzten und doch recht menschenfreundlichen... weiter




Es geht rund: Mord und Totschlag im Bewegungstheater. - © Lupi Spuma

Theaterkritik

Ein neuer Lear dankt ab

  • Grazer Schauspielhaus zeigt "Die Götter weinen" und trifft damit die Stimmung der Zeit.

Den "Lear" hat Udo Samel im Grazer Schauspielhaus schon gespielt. Jetzt ist er dort wieder eine Art Lear, als ein des Regierens müder Potentat unserer Tage, als abdankender Konzernboss Colm. "Die Götter weinen" des Engländers Dennis Kelly ist eine österreichische Erstaufführung. Widerspruch duldet dieser Lear unserer Tage ebenso wenig wie sein... weiter




Theaterkritik

Die iPod-Julia liebt den Klampfn-Romeo7

Enttäuschte Erwartungen können auch äußerst erfreulich sein. Simpel ist gar kein Ausdruck für die Bühne von "Romeo und Julia". Ein Brett, mehr nicht; keine Dekoration, kein Bühnenbild, auch wenn die Kulisse des Palais Pötzleinsdorf stilgerecht für das Stück ist. Und dann überhaupt: "Romeo und Julia"... weiter




Theater

Mehr über den Shakespeare im Grünen3

  • "Romeo & Juliet" in den Gärten von Schloss Pötzleinsdorf.

Wien. "Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang", heißt es in Shakespeares "Romeo und Julia". Schon bald wird sich diese Balkonszene am Balkon von Schloss Pötzleinsdorf ereignen. Am Dienstag (15. Juli) steht die Premiere der wohl berühmtesten Liebesgeschichte des Weltdramas am Spielplan. Bis zum 15... weiter




Theater

Schlacht im Schlachthof

  • Michael Niavarani spielt ab Oktober "Richard III."

Wien. Und jetzt eröffnet er also auch noch sein eigenes Theater. Publikumsliebling Michael Niavarani, der selbst nicht so richtig erklären kann, warum alles, was er anfasst, ein Publikumserfolg wird, hat ein neues Projekt. Nachdem er in den vergangenen Jahren als Intendant der bis dahin wenig bekannten Festspiele Berndorf ebenso für ausverkaufte... weiter




Shakespeare-Denkmal in Verona. - © Wikicommons CC BY-SA 3.0, RicciSpeziari

Literatur

Shakespeare - 450 Jahre nach seiner Geburt3

  • Wir sahen uns in der Welt um, wie sie diesen Tag feierte.

Jeden Tag wächst er an, der Berg an wissenschaftlichen Studien zu William Shakespeare: um 15 Stück und ein Buch erweitert sich die Literatur über den englischen Dramatiker jeden Tag. In diesem Jahr wird der Berg wohl noch höher werden, schließlich feiert Shakespeare nicht alle Jahre einen runden Geburtstag. weiter




"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene) - © Internet Shakespeare Editions, Gemälde von George Dawe (1781-1829). Aus: Shakespeare Illustrated. Public domain.

Shakespeare

Die schönsten Shakespeare-Zitate3

  • In Bildern: Ausgewählte Lebensweisheiten und geflügelte Worte aus der Feder des Barden.

"Sein oder Nichtsein?" - ob Lehrer, Schüler, Journalist oder Akademiker, fast jeder hat die alles entscheidende Frage schon einmal verwendet.  William Shakespeares berühmten Worte aus seinem Meisterwerk "Hamlet" sind auch noch Jahrhunderte später so lebendig wie sein Werk selbst. Vermissen Sie Ihr Lieblingszitat in dieser Auswahl? Dann... weiter




Mit der Neuerrichtung des Globe Theatres begann die Shakespeare-Renaissance in London. - © epa/A. Rain

Shakespeare in London

Ausgrabung einer Epoche1

  • Über vier Jahrhunderte lag Shakespeares Ära in London im Dornröschenschlaf - nun ist die Neugier erwacht.

Wer Shakespeare liebt, kommt diesen Sommer in London auf seine Kosten. Von Ostern an füllt sich das West End mit Jubiläums-Angeboten aller Art. Bühnen und Kinos, Royal Albert Hall und Königliches Opernhaus wetteifern im "Theaterland" mit immer neuen Shakespeare-Produktionen. Auch eine Bühnenversion des Tom-Stoppard-Films "Shakespeare in Love" und... weiter




William Shakespeare, indisch angehaucht. . . - © Sulzer

Shakespeare

Wo Macbeth zu Maqbool wird2

  • In Indien wurde das Werk Shakespeares lang als kolonialer Kulturimport abgelehnt. Mittlerweile gilt er als Kultur-Ikone.

War Shakespeare ein Inder? Auch wenn diese Frage ruhigen Gewissens verneint werden kann: Shakespeares Werk hat in Indien eine ebenso vielfältige wie wechselvolle Wirkungsgeschichte erfahren. Nirgendwo sonst wird er - in absoluten Zahlen gemessen - von so vielen Schülern gelesen. Seine Stücke sind nicht nur oft auf den Bühnen des Landes zu sehen... weiter




Shakespeare 2013 im Wiener Burgtheater: König Lear (Klaus Maria Brandauer, M.), der Narr (Michael Maertens, l.), Graf Kent (Branko Samarovski). - © apa/Hans Klaus Techt

Shakespeare

Mit dem Atem von Königen4

  • Expeditionen an die Grenzen des Menschenmöglichen: Zu seinem 450. Geburtstag gratulieren wir uns selbst zu William Shakespeare.

Er war ein rastloser Weltenerschaffer, Menschenerfinder, Lebenserforscher. Einzigartiger Schöpfer des Himmels und der Erden im Bühnenrund. Ein unübertroffener Magier der Wortverzauberung. Kurz: Er war ein Genie. Was ist ein Genie? Um das zu begreifen, so könnte man räsonieren, reicht schlichtweg alle Erkenntniskraft der Menschheitsgeschichte nicht... weiter




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Edwin Booth als Hamlet (Hamlet, 1870).




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