Intro

400 Jahre Shakespeares Erbe
Die Werke von William Shakespeare sind zeitlos. Dieses Dossier sammelt Berichte, Theaterkritiken, Filmrezensionen, Buch- und Web-Tipps rund um den großen englischen Dramatiker.

Rufus Wainwright im Barden-Kostüm am Cover der neuen CD. - © DG

Pop

Ruhe, der Captain rezitiert!

  • Pop-Barocker Rufus Wainwright begeht Shakespeare-Jubiläum unter anderem mit William Shatner.

"Ist es zu spät, sich zu entschuldigen? Sorry. Yeah. Sorry." Es ist jetzt keine große Kunst, sich diese Zeilen zu merken. Insofern stellt jene Studie, die vorige Woche in Großbritannien betrauerte, dass die jungen Leute heutzutage die Lyrik von Justin Bieber besser kennt als die von William Shakespeare, nicht gerade die Welt auf den Kopf... weiter




 - © Fotolia/tamagocha/scusi /WZ Montage)

Literatur

Träumer und Grübler

  • William Shakespeare und Miguel de Cervantes sind vor 400 Jahren gestorben. Ihre Figuren Hamlet und Don Quijote sind aber nach wie vor lebendig.

Der 23. April ist der Tag des Heiligen Georg, und in katholischen Regionen wird dieser heldenhafte Ritter und Drachentöter nach wie vor mit Reiterprozessionen und Glockengeläut geehrt. Auf eigene Weise feiern die Bewohner der selbstbewussten spanischen Region Katalonien ihren Schutzheiligen Sant Jordi : Sie schenken einander am 23... weiter




Shakespeare, Mann der Superlative: Er ist immer noch der meistgespielte Dramatiker, verbucht die höchsten Buchumsätze, seine Figuren bringen das Publikum weltweit zum Lachen und zum Weinen. Das "Cobbe Proträt", 1610, ist wohl das einzige Porträt, das zu seinen Lebzeiten gemalt wurde. corbis

Literatur

Kontinent Shakespeare3

  • Am 23. April jährt sich William Shakespeares Todestag zum 400. Mal. Bis heute gibt der größte Dramatiker aller Zeiten Rätsel auf. Was zeichnet seine Werke aus? Woher kommt die gigantische Shakespeare-Begeisterung?

"Nothing that is so, is so." Dieser Satz wurde 1602 zu Papier gebracht. Von einem 38-Jährigen, der als Schauspieler und vor allem als Dramatiker das Londoner Theater aus den Angeln hob. Er kam aus einer Provinzstadt, ohne Vermögen, ohne familiäre Verbindungen, nur mit geringer Schulbildung und erlebte eine Traumkarriere: Er wurde der bedeutendste... weiter




Michael Pink und Michael Niavarani bei der DVD-Präsentation. - © markuswache.com

Interview

"Shakespeare hat sehr viel Humor drinnen"2

  • Wie Michael Niavarani als Spätberufener vom Verweigerer zum Shakespeareaner wurde.

Michael Niavarani hat im Alter von 45 Jahren zum ersten Mal ein Shakespeare-Stück gelesen – jetzt leitet er das Globe Wien. Bei der DVD-Präsentation zur laufenden Eigenproduktion "Die unglaubliche Tragödie von Richard III.", in der er den Schuster William Forrest spielt, verriet er im Triple-Interview mit seinen Bühnenpartner Bernhard Murg (spielt... weiter




Macbeth

Matsch und Manie

  • Ungewöhnliche, sehenswerte "Macbeth"-Interpretation.

Von den hunderten von Shakespeare-Verfilmungen liegen mehr als 90 allein seinem faszinierenden Spiel zwischen Macht und Wahnsinn in "Macbeth" zugrunde. Wobei die Freiheit in der Bearbeitungen fleißig genutzt wurde, bis hin zu Akira Kurosawas "Schloss im Spinnwebenwald". Der australische Regisseur Justin Kurzel ließ sich bei seiner Version sichtlich... weiter




Das Porträt, das vielleicht den Mann zeigt, der möglicherweise jener Autor war, der Meisterwerke der abendländischen Dramatik geschrieben haben soll, oder anders gesagt: William Shakespeare. - © wikipedia

William Shakespeare

Wer war’s?

  • Der Regisseur und Autor Gerald Szyszkowitz vermutet Christopher Marlowe als den Mann hinter William Shakespeares Werk.

Marlowe war Shakespeare. Die Vermutung ist nicht neu. Der österreichische Autor, Regisseur und Theaterdirektor Gerald Szyszkowitz reiht sich mit seinem neuen Buch "Das falsche Gesicht oder Marlowe war Shakespeare" (nominell ein Roman, eher aber ein leidenschaftliches Plädoyer für die These) in eine lange Reihe von Menschen ein... weiter




Vom Konferenztisch in den Tower: Heinrich VI. hat nach dieser Besprechung nicht mehr lange zu leben, v.l.n.r.: Aus Greidanus, Ramsey Nasr, Steve Dugardin, Bart Slegers, Eelco Smits, Hans Kesting. - © Versweyveld

Theaterkritik

Herz aus Stein3

  • Ivo van Hove zeigt Shakespeares Königsdramen als zeitgenössische Machtanalyse.

Macht lässt sich angreifen. Sie ist ein Reifen aus Gold. Bei Shakespeare ist die Macht gleichgesetzt mit der Krone. Folgerichtig ist in seinen Königsdramen der Kampf um die Macht stets ein Rittern um die Krone. Ivo van Hoves Inszenierung "Kings of War", die nun im Rahmen der Wiener Festwochen in der Halle E des Museumsquartiers gastierte... weiter




Gekrönte Häupter und andere Galgenvögel bevölkern Michael Niavaranis Shakespeare-Paraphrase. - © Frankl

Theaterkritik

Elisabethanisches Tippler-Duo18

  • Shakespeare andersrum bei Michael Niavarani hatte im "Globe Wien" Premiere.

"Euer Bruder Gloster / Euch der-stechen lost er". Für diesen Reim hätten Georg Kreisler und Karl Farkas den Schauspieler, Playwright und Impresario Michael Niavarani geküsst. Keine reine Zeile bleibt ungebrochen, kein menschlicher Drang ausgespart, keine Grobheit ausgelassen in der scharf gespitzten und doch recht menschenfreundlichen... weiter




Es geht rund: Mord und Totschlag im Bewegungstheater. - © Lupi Spuma

Theaterkritik

Ein neuer Lear dankt ab

  • Grazer Schauspielhaus zeigt "Die Götter weinen" und trifft damit die Stimmung der Zeit.

Den "Lear" hat Udo Samel im Grazer Schauspielhaus schon gespielt. Jetzt ist er dort wieder eine Art Lear, als ein des Regierens müder Potentat unserer Tage, als abdankender Konzernboss Colm. "Die Götter weinen" des Engländers Dennis Kelly ist eine österreichische Erstaufführung. Widerspruch duldet dieser Lear unserer Tage ebenso wenig wie sein... weiter




Theaterkritik

Die iPod-Julia liebt den Klampfn-Romeo7

Enttäuschte Erwartungen können auch äußerst erfreulich sein. Simpel ist gar kein Ausdruck für die Bühne von "Romeo und Julia". Ein Brett, mehr nicht; keine Dekoration, kein Bühnenbild, auch wenn die Kulisse des Palais Pötzleinsdorf stilgerecht für das Stück ist. Und dann überhaupt: "Romeo und Julia"... weiter




Theater

Mehr über den Shakespeare im Grünen5

  • "Romeo & Juliet" in den Gärten von Schloss Pötzleinsdorf.

Wien. "Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang", heißt es in Shakespeares "Romeo und Julia". Schon bald wird sich diese Balkonszene am Balkon von Schloss Pötzleinsdorf ereignen. Am Dienstag (15. Juli) steht die Premiere der wohl berühmtesten Liebesgeschichte des Weltdramas am Spielplan. Bis zum 15... weiter




Shakespeare-Denkmal in Verona. - © Wikicommons CC BY-SA 3.0, RicciSpeziari

Literatur

Shakespeare - 450 Jahre nach seiner Geburt3

  • Wir sahen uns in der Welt um, wie sie diesen Tag feierte.

Jeden Tag wächst er an, der Berg an wissenschaftlichen Studien zu William Shakespeare: um 15 Stück und ein Buch erweitert sich die Literatur über den englischen Dramatiker jeden Tag. In diesem Jahr wird der Berg wohl noch höher werden, schließlich feiert Shakespeare nicht alle Jahre einen runden Geburtstag. weiter




"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene) - © Internet Shakespeare Editions, Gemälde von George Dawe (1781-1829). Aus: Shakespeare Illustrated. Public domain.

Shakespeare

Die schönsten Shakespeare-Zitate3

  • In Bildern: Ausgewählte Lebensweisheiten und geflügelte Worte aus der Feder des Barden.

"Sein oder Nichtsein?" - ob Lehrer, Schüler, Journalist oder Akademiker, fast jeder hat die alles entscheidende Frage schon einmal verwendet.  William Shakespeares berühmten Worte aus seinem Meisterwerk "Hamlet" sind auch noch Jahrhunderte später so lebendig wie sein Werk selbst. Vermissen Sie Ihr Lieblingszitat in dieser Auswahl? Dann... weiter




Mit der Neuerrichtung des Globe Theatres begann die Shakespeare-Renaissance in London. - © epa/A. Rain

Shakespeare in London

Ausgrabung einer Epoche1

  • Über vier Jahrhunderte lag Shakespeares Ära in London im Dornröschenschlaf - nun ist die Neugier erwacht.

Wer Shakespeare liebt, kommt diesen Sommer in London auf seine Kosten. Von Ostern an füllt sich das West End mit Jubiläums-Angeboten aller Art. Bühnen und Kinos, Royal Albert Hall und Königliches Opernhaus wetteifern im "Theaterland" mit immer neuen Shakespeare-Produktionen. Auch eine Bühnenversion des Tom-Stoppard-Films "Shakespeare in Love" und... weiter




zurück zu Dossiers



Werbung



Edwin Booth als Hamlet (Hamlet, 1870).




Twitter Wall


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Maler Gunter Damisch verstorben
  2. "Wir sind nur eine Spezies von vielen"
  3. New Yorker Bretter, die die Welt bedeuten
  4. Ist da jemand?
  5. Trauerspiel in drei Akten
Meistkommentiert
  1. Schwere Rüge für die "Aula"
  2. Trauerspiel in drei Akten
  3. Trauer bei Fans und Freunden
  4. Abgesang auf den Humanismus
  5. Gar nicht nett im Internet

Werbung