Globe Theater.
450 Jahre Shakespeare
Die Werke von William Shakespeare sind zeitlos. Dieses Dossier sammelt Berichte, Theaterkritiken, Filmrezensionen, Buch- und Web-Tipps rund um den großen englischen Dramatiker.


Shakespeare-Denkmal in Verona. - © Wikicommons, RicciSpeziari

Literatur

Shakespeare - 450 Jahre nach seiner Geburt2

  • Wir sahen uns in der Welt um, wie sie diesen Tag feierte.

Jeden Tag wächst er an, der Berg an wissenschaftlichen Studien zu William Shakespeare: um 15 Stück und ein Buch erweitert sich die Literatur über den englischen Dramatiker jeden Tag. In diesem Jahr wird der Berg wohl noch höher werden, schließlich feiert Shakespeare nicht alle Jahre einen runden Geburtstag. weiter




"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene) - © Internet Shakespeare Editions, Gemälde von George Dawe (1781-1829). Aus: Shakespeare Illustrated. Public domain.

Shakespeare

Die schönsten Shakespeare-Zitate2

  • In Bildern: Ausgewählte Lebensweisheiten und geflügelte Worte aus der Feder des Barden.

"Sein oder Nichtsein?" - ob Lehrer, Schüler, Journalist oder Akademiker, fast jeder hat die alles entscheidende Frage schon einmal verwendet.  William Shakespeares berühmten Worte aus seinem Meisterwerk "Hamlet" sind auch noch Jahrhunderte später so lebendig wie sein Werk selbst. Vermissen Sie Ihr Lieblingszitat in dieser Auswahl? Dann... weiter




Mit der Neuerrichtung des Globe Theatres begann die Shakespeare-Renaissance in London. - © epa/A. Rain

Shakespeare in London

Ausgrabung einer Epoche

  • Über vier Jahrhunderte lag Shakespeares Ära in London im Dornröschenschlaf - nun ist die Neugier erwacht.

Wer Shakespeare liebt, kommt diesen Sommer in London auf seine Kosten. Von Ostern an füllt sich das West End mit Jubiläums-Angeboten aller Art. Bühnen und Kinos, Royal Albert Hall und Königliches Opernhaus wetteifern im "Theaterland" mit immer neuen Shakespeare-Produktionen. Auch eine Bühnenversion des Tom-Stoppard-Films "Shakespeare in Love" und... weiter




William Shakespeare, indisch angehaucht. . . - © Sulzer

Shakespeare

Wo Macbeth zu Maqbool wird

  • In Indien wurde das Werk Shakespeares lang als kolonialer Kulturimport abgelehnt. Mittlerweile gilt er als Kultur-Ikone.

War Shakespeare ein Inder? Auch wenn diese Frage ruhigen Gewissens verneint werden kann: Shakespeares Werk hat in Indien eine ebenso vielfältige wie wechselvolle Wirkungsgeschichte erfahren. Nirgendwo sonst wird er - in absoluten Zahlen gemessen - von so vielen Schülern gelesen. Seine Stücke sind nicht nur oft auf den Bühnen des Landes zu sehen... weiter




Shakespeare 2013 im Wiener Burgtheater: König Lear (Klaus Maria Brandauer, M.), der Narr (Michael Maertens, l.), Graf Kent (Branko Samarovski). - © apa/Hans Klaus Techt

Shakespeare

Mit dem Atem von Königen2

  • Expeditionen an die Grenzen des Menschenmöglichen: Zu seinem 450. Geburtstag gratulieren wir uns selbst zu William Shakespeare.

Er war ein rastloser Weltenerschaffer, Menschenerfinder, Lebenserforscher. Einzigartiger Schöpfer des Himmels und der Erden im Bühnenrund. Ein unübertroffener Magier der Wortverzauberung. Kurz: Er war ein Genie. Was ist ein Genie? Um das zu begreifen, so könnte man räsonieren, reicht schlichtweg alle Erkenntniskraft der Menschheitsgeschichte nicht... weiter




Dieses Porträt zeigt wahrscheinlich Christopher Marlowe im Alter von 21 Jahren. Gesichert ist das freilich nicht. - © wikipedia

Literaturporträt

Als James Bond "Hamlet" schrieb5

  • Der Doppelagent, der Shakespeare gewesen sein könnte.
  • Vor 450 Jahren wurde der Dichter Christopher Marlowe getauft.

Es gibt kein einziges gesichertes Porträt von ihm - nicht schlecht für einen Spion. Nur ein Bild existiert, das wahrscheinlich Christopher Marlowe zeigt. Es ist auf das Jahr 1585 datiert und enthält in der linken oberen Ecke ein lateinisches Motto: "Quod me nutrit me destruit" (was mich ernährt, zerstört mich)... weiter




Dear Juliet: Tausende Menschen aus aller Welt schreiben jedes Jahr an Julia. - © mostegel

Italien

Romeos Julia ist ein Pensionist1

  • Im Club di Giulietta in Verona spenden 15 ehrenamtliche Mitarbeiter Trost und Rat.

Verona. Er ist heute ohne seinen Hund Romeo gekommen. Beim Lesen der Briefe braucht Gianni Carrabetta nämlich Ruhe und beim Verfassen einer Antwort umso mehr, schließlich schreibt er im Namen von Shakespeares Julia. Und das ist eine Verantwortung. Begonnen hat diese Sache mit Julia und den Briefen vor sechs Jahren... weiter




Der Shakespeare Gedenkraum in Birmingham. - © APAweb/EPA, FACUNDO ARRIZABALAGA

Jubiläum

Ein Fest dem Barden

  • England feiert Shakespeares 450. Geburtstag.

London. "Nun kommt! Was haben wir für Spiel' und Tänze?" So wie Herzog Theseus von Athen im "Sommernachtraum" ruft Shakespeare selber gerne in seinen Stücken zu Festen auf. Jetzt wird für den Barden selber eines ausgerichtet, und zwar beinahe weltweit: Zum 450. Geburtstag von Englands berühmtestem Dichter lassen seine Fans sich nicht lumpen... weiter




Shakespeare

Shakespeare-Forscherin entdeckt lebensgetreue Porträts1

  • Ein Jugend- und ein Altersbildnis - Öffentliche Präsentation am 12. Februar in Mainz

Mainz. Die Shakespeare-Forscherin Hildegard Hammerschmidt-Hummel hat nach eigenen Angaben zwei Porträts des Dichters entdeckt, die den weltberühmten Autor lebensgetreu darstellen sollen. Es handelt sich um ein Jugend- und ein Altersbildnis, die am 12. Februar im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum in Mainz erstmals öffentlich vorgestellt werden... weiter




Vor 450 Jahren, am 26. April 1564, wurde in Stratford-upon-Avon William Shakespeare getauft. Die Spekulationen um seine Identität sind einzigartig in der Weltliteratur. - © Newsteam/Action Press/picturedesk.com

Der Barde

Ehrgeiziger Mann aus Stratford4

  • Mr. Shakspeare war (nicht) William Shakespeare: Die "Wiener Zeitung" stellt die widerstreitenden Positionen der Autorendebatte vor.

Wer war Shakespeare? Seit Jahrhunderten treibt diese Frage Philologen und Rätselfreunde um. Die Frage nach seiner Autorenschaft wird mit anhaltender Verve geführt, als wäre es eines der letzten Rätsel der Menschheit. Erste Zweifel tauchten bereits zu Shakespeares Lebzeiten auf, im Geniekult des ausgehenden 19... weiter




Das Sam Wanamaker Playhouse in London wird eröffnet. - © APAweb / EPA, CGI by Allies & Morrison

Theater

Shakespeare bei Kerzenlicht

  • Sam Wanamaker Playhouse wird in London eröffnet.

London. London bekommt ein neues altes Shakespeare-Theater: Gleich neben dem berühmten Globe Theater, einem Nachbau einer Open-Air-Bühne aus Zeiten Shakespeares, können Besucher künftig auch im Trockenen und das ganze Jahr über Stücke anschauen. Dafür wurde nach historischen Plänen ein 340-Plätze-Theaterraum aus dem frühen 17... weiter




Narr (Michael Maertens) und König Lear (Klaus Maria Brandauer) in Shakespeares Tragödie. - © APAweb - Klaus Techt

Burgtheater

Kaum Königswürde, kaum Alterswürde10

  • Peter Stein bringt Klaus Maria Brandauer als König Lear ans Burgtheater zurück.

Virtuose Solisten einzeln und in kleinen Gruppen ausgestellt in einer übergroßen Museumsvitrine. Vor 125 Jahren wurde das Burgtheater am Ring eröffnet. Adolph von Sonnenthal gab den Lear ohne den Namen eines Regisseurs auf dem Theaterzettel. Akteure wurden auf die Riesenbühne hinausgeschickt und alleingelassen... weiter




"Wie Brüder": Regie-Legende Peter Stein (oben: 1970, unten: 2013) und Schauspieler-Star Klaus Maria Brandauer (rechts: als Lear) verbindet eine Künstlerfreundschaft. - © o: Ullstein-Binder u: Starpix/Picturedesk, R. Werner

Theater-Analyse

Protest und Beifall4

  • Peter Stein feiert mit "König Lear" ein spätes Burgtheater-Debüt - Annäherung an den Regie-Altmeister.

Es war der 30. März 1969. Ein junger Regisseur inszenierte in Bremen Goethes "Torquato Tasso". Angespannte Atmosphäre, der Theatermann war für Skandalaufführungen berüchtigt. Eine Premiere von Peter Weiss’ "Vietnam-Diskurs" hatte zuvor im Eklat und in der Entlassung des Spielleiters geendet - der linke Theaterstürmer namens Peter Stein hatte in den... weiter




Den Prinzen spielt ein Mop, alle anderen Figuren die Frau Franzi. - © Suchy

Frau Franzi

Frau Franzi und ihr Mop spielen Hamlet für Dummies

  • Marika Reichhold und ihre Kunstfigur in einem Ein-Personen-Stück.

Eine Adjustierung in Kittelschürze und Kopftuch, ein Einkaufstrolley und ein Wischmop mit Sakko. Mehr braucht Marika Reichhold in ihrer Paraderolle als Frau Franzi nicht, um im Wiener Figurentheater Lilarum eines von William Shakespeares tragischsten Stücke auf die Bühne zu bringen. Und dabei die schwere Kost in leicht verdaulichen Häppchen zu... weiter




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William Shakespeares düstere Tragödie, uraufgeführt 1606 in England, inszensiert 2013 von Peter Stein zum 70. Geburtstag Klaus Maria Brandauers.  (Probenfoto)

Edwin Booth als Hamlet (Hamlet, 1870).



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Blut

Blut – Ein ganz besonderer Saft

20140418_blut - © Oriol/Trizz (S.C.P.)/Corbis Obwohl die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Blut, seine Funktionen und seine Bestandteile noch recht jung sind – erst im 17... weiter




Literatur

Laher, Ludwig: Bitter

Ludwig Laher. - © Marko Lipus Nein, Fritz Bitter hat es nie gegeben. Er ist "das gewissenhaft zusammengetragene Produkt von Dokumenten und Selbstzeugnissen... weiter




Literatur

Idyllen und Intrigen

Viveca Sten macht eine friedliche schwedische Insel zum Zentrum für Drogendelikte und Mord. - © L. Arnold Stockholm. Braucht Schweden noch eine Krimi-Autorin? Ja - solange es Viveca Sten ist. Die Stockholmerin mischt seit einigen Jahren die... weiter





Hans Hollein

Vom Stock-im-Eisen-Platz bis Lima

Umgeben von Baukunstwerken: Hans Hollein, hier bei seinem letzten Interview mit der "Wiener Zeitung" im Jänner 2012, in seinem Büro. - © Robert Newald Es war die heftigste Architekturdebatte der Nachkriegszeit in Österreich. Vom Kolporteur bis zum Hofrat echauffierte man sich über jenes Haus... weiter




Rabenhof

Proletarische Folklore

Soziokultureller Report von Stermann mit puppigen Darstellern. - © pertramer.at Die "Smart City" Wien andersrum: Raunzecke Würstelstand, Kampfplatz Straßenbahn, Ankerzone Hurencafé, Angstsitz im Taxi - und das Gassi... weiter




Vorschau

Alle Künste an einem Tisch

"Sehr gut unterwegs": Intendant Markus Hinterhäuser, hier neben der scheidenden Schauspiel-Chefin Frie Leysen. - © apa/Robert Jäger Wien. (irr) Eigentlich war er ja dagegen. Aber Brett Bailey ließ nicht locker. Der südafrikanische Theatermann bohrte also und bohrte... weiter





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