London. Es soll das größte jemals dagewesene Festival für William Shakespeare werden - am Samstag hob sich dazu im Londoner "Globe"-Theater der erste Vorhang. In der Reihe "Globe to Globe" werden in dem kommenden Wochen sämtliche Stücke des britischen Dichters gespielt, und zwar in fast 40 Sprachen. Den Auftakt machte am Samstag das Isango Ensemble aus dem südafrikanischen Kapstadt mit "Venus & Adonis". Dabei sollten unter anderem traditionelle afrikanische Kostüme und viel Gesang und Tanz zum Einsatz kommen.
Am Sonntag war eine Lesung von Shakespeare-Sonetten in 25 Sprachen geplant. In den kommenden Wochen werden Inszenierungen in Russisch, Afrikaans, Hindi, Urdu, Hebräisch, Arabisch, Japanisch und vielen weiteren Sprachen zu sehen sein. Eine Aufführung von "Henry VI" teilen sich Ensembles aus Serbien, Albanien und Mazedonien. Aus Deutschland die Bremer Shakespeare Company dabei. Sie spielt am 31. Mai und 1. Juni "Timons aus Athen".
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