Spam & Malware


Mails für die Tränendrüse

Die Neigung zur Sentimentalität ist um Weihnachten besonders ausgeprägt. Davon dürften auch die unbekannten Versender eines Kettenbriefs ausgehen, der so richtig ans Herz geht. Beklagt wird darin das Schicksal eines durch Brandwunden verunstalteten Kindes. Pro Weiterleitung werden 3 Cent für die Behandlung des Feueropfers versprochen... weiter




"Ihr Konto hat vor auszuatmen"

Achtung, Phishing: Ihre Bank schickt Ihnen kein Mail mit Passwortabfragen

  • Unbekannte haben es diesmal auf Daten von Erste Bank und Sparkasse und von PayPal-Kunden abgesehen.
  • Konsumentenschützer empfehlen: Keine vertraulichen Daten preisgeben.

Wien/Eisenstadt. In Österreich machen derzeit gleich mehrere Phishing-Mails die Runde. Kunden von Banken oder Bezahldiensten, aber auch von E-Mail-Accounts bei Google und Yahoo, werden in den Nachrichten - von gefälschten Absendern und mit präparierten Links -   aufgefordert ihre Zugangsdaten zu ändern... weiter




Dieses Schreiben macht keine Freude... - WZ Online

Gefälschtes Schreiben gefährdet Windows-Anwender

Ein Virus von DHL

  • Mit gefälschten Mails, die angeblich vom Paketdienst DHL stammen, wird kurz vor Weihnachten ein Trojaner verschickt. Wie immer versteckt sich der Schädling in einem Anhang.

Das Schreiben beginnt mit der Anrede Dear Sir/Madam und enthält, entgegen den Usancen, keinerlei Hinweise auf den Absender oder die Nummer des angeblichen Paketes. Nach dem Hinweis auf Probleme bei der Zustellung folgt die fett formatierte Aufforderung Please print out the invoice copy attached and collect the package at our office ... weiter




Mehr Viren, aber kurze Lebensdauer

  • Computerschädlinge boomen. Die Collective Intelligence Datenbank von Panda Security, die automatisch neue Schädlinge erkennt und analysiert, hat von Januar bis Oktober 2010 über 20 Millionen neuer Bedrohungen entdeckt - die gleiche Anzahl wie im kompletten Jahr 2009.

Pro Tag findet der Hersteller von Sicherheitssoftware durchschnittlich 63.000 neue Schädlinge. 60 Millionen der 134 Millionen von Panda Security registrierten Dateien wurden als Viren, Würmer, Trojaner oder ähnliche Malware eingestuft. Allerdings hat der Antiviren-Herstellern auch Gutes zu berichten: Lag der Anstieg von Malware in den Jahren 2003... weiter




Fehlendes technisches Wissen macht anfällig für die Angstmache der Cyberkriminellen. (Foto: bilderbox)

Das Geschäft mit der Angst

  • Das Internet ist ein krankes Medium. Die meisten Anwender wissen das längst und schützen ihre wertvollen Daten deshalb mit Anti-Virus-Programmen. Leider wird der Schutzmantel jedoch selbst immer häufiger zum "Krankheitsüberträger".

Nicht zum ersten Mal warnt die britische Organisation Get Safe Online ihre Leser in einer aktuellen Aussendung vor falscher AV-Software. Bereits im April diesen Jahres ergab eine von Google durchgeführte Untersuchung von 240 Millionen Internetseiten, dass falsche Anti-Virus-Programme mittlerweile 15 Prozent der schädlichen Software im Internet... weiter




Virenjäger wurden zur Beute

  • Ausgerechnet das Sicherheitsunternehmen Kaspersky suchten sich Kriminelle aus, um Schadsoftware zu verbreiten. Die Betrüger nutzten eine Lücke auf der US-Site des Kaspersky.

Rund dreieinhalb Stunden verteilte der Server der russischen Firma Schadsoftware (Malware) unter Anwendern, die Antiviren-Software herunterladen wollten. Die User wurden zu einer externen Site verbunden, wo sie ein vorgetäuschter Virenscan zum Erwerb eines nutzlosen Virenscanners bewegen sollte. Kaspersky wies zunächst alle Schuld von sich... weiter




Raffinierte Attacke auf Industrieanlagen

Stuxnet-Trojaner lähmt den Iran

  • Der Iran kämpft gegen ein Computervirus, das sich in den Industrieanlagen des Landes ausbreitet. Der Trojaner, der von IT-Sicherheitsexperten den Namen Stuxnet bekam, macht es möglich, Fabriken und Kraftwerke fernzusteuern. Wer hinter der Malware steckt, ist Gegenstand heftiger Spekulationen.

Stuxnet wurde von Fachleuten in Deutschland entdeckt. Der in Hamburg ansässige Sicherheitsexperte Ralph Langner fand mit seinem Team heraus, dass Stuxnet vier Schwachstellen der Windows-Betriebssysteme von Microsoft ausnutzt und insbesondere Leittechnik-Produkte der Firma Siemens angreift. Langner spricht vom "Hack des Jahrzehnts"... weiter





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