Stadtentwicklung

30 Kilometer von Amsterdam entfernt: die Retortenstadt Almere. - © Katja van Driel

Stadtentwicklung

Hollands Versuchslabor6

  • In der Retortenstadt Almere hat man in den 70er Jahren versucht Wohlstand für die Massen zu kreieren. Heute beweist man in dem einst "hässlichsten Ort der Niederlande" Mut zum Chaos und lässt die Einwohner in Eigenregie ihre Stadt gestalten.

Amsterdam. Ein ganz normaler Morgen in Almere: Schwärme von Teenagern sind mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs. Auf der Autobahn ins 30 Kilometer entfernte Amsterdam ist mal wieder Stau. Und während die Fensterputzer die Glasfassade des Kinos "Utopolis" auf Hochglanz polieren, joggt ein junger Vater mit Kinderwagen an der Seepromenade entlang... weiter




Auch in Wilhelmsburg in Hamburg will man, ähnlich wie in der Wiener Seestadt Aspern, architektonisches Neuland betreten. - © Christine Zeiner

Stadtentwicklung

Hamburgs Neuland5

  • Wie lässt sich ein Problembezirk aufwerten?

Hamburg. Großes hatte die Politik vor mit Hamburgs Flussinsel Wilhelmsburg. Alles sollte hier besser werden. Das jedenfalls sagte vor zwei Jahren Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Die IBA, die Internationale Bauausstellung, werde dabei helfen, dass sich die sozialen Brennpunkte in attraktive Gegenden verwandeln... weiter




Leerstand: unbelebt, finster - und für die IG Kultur Wien vor allem Ausdruck eines sozialen Ungleichgewichts. - © apa/Hochmuth

Leerstand

Die Politik des leeren Raums4

  • IG Kultur Wien fordert konkrete Schritte beim Leerstand. Agentur soll im ersten Quartal 2015 vorgestellt werden.

Wien. Der Wiener Vorwahlkampf und die laufenden Debatten über steigende Mietkosten haben dem Thema "Leerstand" ein breites Publikum gebracht. Schon seit mehreren Jahren setzt sich die IG Kultur Wien als Interessensvertretung freier Kulturarbeiter mit leer stehenden Räumen in der Stadt auseinander und fordert deren Öffnung... weiter




Auf Baufeld 5 und 8 kommt die Bank-Austria-Zentrale. Cernko, Häupl, Benko und Hora nahmen am Donnerstag den Spatenstich vor. - © Rösner

Stadtentwicklung

"2018 ziehen wir ein"

  • Spatenstich für Büro-Campus auf dem ehemaligen Nordbahnhof-Gelände.

Wien. Fünf Häuser, 200.000 Quadratmeter vermietbare Fläche und zwei Tiefgaragen mit 1000 Stellplätzen: Auf dem ehemaligen Nordbahnhof-Gelände im 2. Bezirk entsteht ein neuer Bürocampus, in dem unter anderem das Headquarter der Bank Austria zu Hause sein wird. "2018 wollen wir einziehen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank... weiter




Swimmingpool am Dach und ein begrünter Balkon lassen die Bewohner offensichtlich die Fassade vergessen: Harry Glücks Bauten sind die beliebtesten in Wien. - © Hertha Hurnaus

Reinhard Seiß

Des Glücks Geheimnis ist der Pool23

  • Raum- und Stadtplaner Reinhard Seiß spricht über Architekt Harry Glück und wie höchste Wohnzufriedenheit entstehen kann.

"Wiener Zeitung": Sie haben ein Buch über einen Architekten herausgebracht, dessen Gebäude in der öffentlichen Wahrnehmung oft als hässlich bezeichnet werden. Welchen Anspruch sollte es in der Architektur an Ästhetik geben? Reinhard Seiß: Der Anspruch ist immer da. Wir alle sehen gern schöne Bauten... weiter




Eines der vielen leer stehenden Objekte: Das Woolworth-Gebäude am Floridsdorfer Pius Parsch Platz. - © leerstandsmelder.de/wien, Luiza Puiu

Stadtentwicklung

Die Leere der Stadt14

  • IG Kultur wird mittels Petitionen gegen Leerstand aktiv, Stadtregierung will sich "in Bälde" mit Thema befassen.

Wien. Es ist ein immer wiederkehrendes Phänomen: Dort, wo Großstädte wachsen und Wohnraum immer knapper wird, steigt auch die Anzahl des spekulativen Leerstands. Ob Wien davon auch betroffen ist, lässt sich allerdings nicht sagen. Offizielle Zahlen gibt es nicht und sollen auch in Zukunft nicht erhoben werden... weiter




Das Modell der "Milliardenstadt" wird von den Studenten im Maßstab 1:100 gebaut und im Brunnen vor der Karlskirche ausgestellt. - © milliardenstadt.at

Wiener Journal

Die Stadt der Zukunft2

  • "Hypotopia" nennt sich die 19-Milliarden-Stadt, die TU-Studenten um die Kosten der Rettung der Hypo-Bank planten. Das Projekt zeigt, was alles möglich wäre, würde man diese Summe in die Stadtplanung stecken.

Was könnte man mit 19 Milliarden Euro alles machen? Man könnte viele Dinge kaufen, so viel steht fest, aber wenn das Geld von den Steuerzahlern kommt, dann müsste man doch auch etwas für die Gemeinschaft schaffen können. Dies dachten sich Studenten und Studentinnen der Technischen Universität Wien. Das Ergebnis ihrer Überlegungen ist eindrucksvoll... weiter




 - © Sergey Nivens/Fotolia.com

Überleben von Systemen

Die Kunst des Mittelmaßes3

  • Für Nationen, Städte und Unternehmen gilt nicht das Motto "small is beautiful" - die Kunst ihres langfristigen
  • Überlebens basiert auf dem Prinzip "nicht zu groß, aber auch nicht zu klein".

Wien. Im Jahre 1973 veröffentlichte der britische Ökonom E. F. Schumacher den Bestseller "Small is Beautiful" (Die Rückkehr zum menschlichen Maß. Alternativen für Wirtschaft und Technik). Dieses kurzgefasste Buch äußert scharfe Kritik an den westlichen Wirtschaftssystemen und erhebt die Forderung nach sogenannten "angemessenen"... weiter




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