Sterbehilfe

Sterbehilfe

Enquete zu Sterben in Würde: "Sind offen für alles"

Wien. (kats/apa) Die Gretchenfrage wurde nicht gestellt. Denn bei der ersten Arbeitssitzung der parlamentarischen Enquete-Kommission zum Thema Sterben in Würde nach der Sommerpause am Mittwoch ist man der heiklen Frage nach der Verankerung des Sterbehilfe-Verbots in der Verfassung ausgewichen. Stattdessen ging es um rein Organisatorisches... weiter




 - © pixelkinder.com

Günther Loewit

"Wer erfüllt lebt, kann leichter sterben"14

  • Der Arzt und Autor Günther Loewit im Interview über den Umgang mit dem Leben, dem Tod und der Sterbehilfe.

"Wiener Zeitung": Früher wurden Tote in der Familie aufgebahrt, heute sterben die meisten im Spital, abseits des Alltags. Haben wir den natürlichen Umgang mit dem Tod als Teil des Lebens verlernt? Günther Loewit: Absolut. Es ist bedenklich, dass Kinder und Jugendliche niemals das Sterben oder einen Toten sehen... weiter




Hospiz

Lebensqualität bis zum letzten Moment1

  • Besuch im Hospiz der Caritas Socialis am Wiener Rennweg.

Wien. Franz-Josef Huainigg ist gerührt. Ganz einfach ist der Besuch im Hospiz der Caritas Socialis am Rennweg für ihn nicht. 2006 hatte der ÖVP-Behindertensprecher selbst mit einer Gesundheitskrise zu kämpfen - "die Ärzte haben meine Frau gefragt, ob ich überhaupt noch leben möchte". Heute ist er froh darüber, dass seine Frau mit "ja... weiter




ÖVP-Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg fordert einen Grundrechtekatalog für Österreich.

Sterbehilfe

Fast schon konsensfähig4

  • Neuer ÖVP-Vorschlag mit abgeschwächter Forderung nach Sterbehilfe-Verbot in Verfassung.

Wien. "Tötung auf Verlangen ist gesetzlich zu verbieten." An diesem Satz, der sich ganz ähnlich auch schon im Strafgesetzbuch findet, könnte eine rasche Einigung der Parlamentsparteien in Sachen Sterbehilfe scheitern. Auf Wunsch der Volkspartei wurde im Regierungsprogramm vereinbart, dass eine Verankerung des Sterbehilfeverbots in der Verfassung... weiter




 - © fotolia.com/Barabas Attila

Sterbehilfe

Sterbehilfe - ein jugendlicher Zugang15

  • Warum sich junge Erwachsene ebenso mit dem Tod und der Sterbehilfe beschäftigen.

Wien. Momentan arbeitet eine Enquete-Kommission zum Thema "Sterbehilfe" an einer klaren Position zu diesem Thema. Denn diese existiert in Österreich bis dato noch nicht. Im Regierungsprogramm ist bekanntlich vorgesehen, ein Verbot der Sterbehilfe in der Verfassung zu prüfen, jedoch nicht alle in den Regierungsparteien können sich dies auch... weiter




Zig Punkte müssen laut Retschitzegger erledigt werden, bevor man über ein Sterbehilfeverbot in der Verfassung debattiert. - © Stanislav Jenis

Palliativmedizin

Der Mut, zu verzichten8

  • Harald Retschitzegger, neuer Präsident der österreichischen Palliativgesellschaft, über die Rolle des Arztes am Lebensende.

"Wiener Zeitung": Sie wurden vorige Woche zum Nachfolger von Herbert Watzke an der Spitze der Österreichischen Palliativgesellschaft gewählt. Was werden Sie anders machen als Ihr Amtsvorgänger? Harald Retschitzegger: Natürlich bringt jeder eine andere Note ein, aber ich werde nicht viel anders machen... weiter




Michael Landau, wie man ihn sonst nicht sieht: als "Lebensmaske". - © Caritas/Dieter Brasch

Palliativversorgung

"Auf dem Rücken der Sterbenden"3

  • Die Caritas fordert einen Rechtsanspruch auf Hospizbetreuung und Palliative Care - die Finanzierung soll aus einer Hand erfolgen.

Wien. Auf eine gewisse Art hat Burgl Baustädter Glück. "Ich lebe ohne Angst, ich fühle mich bereit für den Weg, der vor mir legt", sagt sie. Das können nicht viele in ihrer Situation von sich behaupten. Denn Burgl Baustädter ist unheilbar an Krebs erkrankt, die Prognose ist denkbar schlecht. Im vergangenen Juli wurde bei ihr ein nicht operabler... weiter




Das Sterbehilfe-Verbot ist richtig, hat aber in der Verfassung einer westlichen Demokratie nichts verloren, sagt Borasio. - © Stanislav Jenis

Palliativmedizin

Plädoyer fürs Sterben lassen28

  • Gian Domenico Borasio, Pionier der Palliativausbildung in Europa, über die das Lebensende und die Notwendigkeit einer besseren Ärzteausbildung.

"Wiener Zeitung": "Es gibt erstaunlich viele Parallelen zwischen Geburt- und Sterbevorgang. Beide laufen in den meisten Fällen am besten ab, wenn sie durch ärztliche Eingriffe möglichst wenig gestört werden", schreiben Sie in Ihrem Buch "Über das Sterben". Wie sieht die Realität aus? Gian Domenico Borasio: Sowohl bei der Geburt als auch beim... weiter




zurück zu Dossiers


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. In Syrien drohen weitere Massaker der Terrormiliz
  2. PKK ruft türkische Kurden zu Kampf in Syrien auf
  3. Dragqueens wehren sich gegen Klarnamen-Zwang bei Facebook
  4. Konfliktparteien erwarten keine schnellen Fortschritte
  5. Deutschland will Internetkonzernen Nutzerprofile verbieten
Meistkommentiert
  1. EU und USA erhöhen mit neuen Sanktionen Druck auf Russland
  2. Parlament beschließt Gesetz über Sonderstatus für Osten
  3. US-Militär erwägt Bodentruppen
  4. Poroschenko bittet USA um Schutz vor Russland
  5. "Mein Vater ist ein Held"

Werbung




22.9.2014: Ein palästinensischer Taxifahrer wartet in seinem von Kugeln durchsiebten Auto in Gaza-Stadt auf einen Fahrgast.

"Wiener Zeitung" präsentiert das neue Magazin "Wein Zeit". Begleitet von seiner Frau Sonja und der erstmals stimmberechtigten Tochter Sophia traf VP-Spitzenkandidat Markus Wallner in einer Volksschule in Frastanz seine Wahl.

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek besuchte eine Stunde lang die verschiedenen Institutionen, die auf dem IKG-Campus im Wiener Prater, unter einem Dachgeführt werden: Krippe, Kindergarten, Volksschule, Wiener Mittelschule, AHS. Die Trophäe des 2014 Ig Nobelpreis bei der Verleihung in der Harvard Universität am 18. September.

Werbung