Sterbehilfe

Zig Punkte müssen laut Retschitzegger erledigt werden, bevor man über ein Sterbehilfeverbot in der Verfassung debattiert. - © Stanislav Jenis

Palliativmedizin

Der Mut, zu verzichten7

  • Harald Retschitzegger, neuer Präsident der österreichischen Palliativgesellschaft, über die Rolle des Arztes am Lebensende.

"Wiener Zeitung": Sie wurden vorige Woche zum Nachfolger von Herbert Watzke an der Spitze der Österreichischen Palliativgesellschaft gewählt. Was werden Sie anders machen als Ihr Amtsvorgänger? Harald Retschitzegger: Natürlich bringt jeder eine andere Note ein, aber ich werde nicht viel anders machen... weiter




Michael Landau, wie man ihn sonst nicht sieht: als "Lebensmaske". - © Caritas/Dieter Brasch

Palliativversorgung

"Auf dem Rücken der Sterbenden"3

  • Die Caritas fordert einen Rechtsanspruch auf Hospizbetreuung und Palliative Care - die Finanzierung soll aus einer Hand erfolgen.

Wien. Auf eine gewisse Art hat Burgl Baustädter Glück. "Ich lebe ohne Angst, ich fühle mich bereit für den Weg, der vor mir legt", sagt sie. Das können nicht viele in ihrer Situation von sich behaupten. Denn Burgl Baustädter ist unheilbar an Krebs erkrankt, die Prognose ist denkbar schlecht. Im vergangenen Juli wurde bei ihr ein nicht operabler... weiter




Das Sterbehilfe-Verbot ist richtig, hat aber in der Verfassung einer westlichen Demokratie nichts verloren, sagt Borasio. - © Stanislav Jenis

Palliativmedizin

Plädoyer fürs Sterben lassen28

  • Gian Domenico Borasio, Pionier der Palliativausbildung in Europa, über die das Lebensende und die Notwendigkeit einer besseren Ärzteausbildung.

"Wiener Zeitung": "Es gibt erstaunlich viele Parallelen zwischen Geburt- und Sterbevorgang. Beide laufen in den meisten Fällen am besten ab, wenn sie durch ärztliche Eingriffe möglichst wenig gestört werden", schreiben Sie in Ihrem Buch "Über das Sterben". Wie sieht die Realität aus? Gian Domenico Borasio: Sowohl bei der Geburt als auch beim... weiter




Stiefkind Palliativ- und Hospizversorgung. - © Foto: Fotalia/Robert Kneschke / Quelle: Hospitz Österreich

Palliativmedizin

Ein Lehrstuhl muss her3

  • Sterbehilfe-Diskussion geht für Experten in falsche Richtung: Sie fordern bessere Ausbildung und Rechtsanspruch auf palliativmedizinische Betreuung.

Wien. Sein Leben lang hat der Mann davon gesprochen, dass er selbst entscheiden will, wann er geht. Dann, im Alter, als eine Infektion seinen ohnehin schon von Metastasen gequälten Körper erwischte, hat er sich für Antibiotika und ein Weiterleben entschieden. Es ist eine von vielen Geschichten, wie sie Angehörige... weiter




Der ideale Tod. Die meisten wollen daheim sterben, ohne Schmerzen, umsorgt von Angehörigen und einer professionellen Pflegekraft. Die Realität sieht oft anders aus. - © Karen Kasmauski/Science Faction/Corbis

Palliative Care

Wie wir sterben wollen3

  • Die meisten wollen zu Hause sterben, nur 30 Prozent gelingt das - Zeit für eine Debatte.

Wien. Wir werden sterben. Alle. Ausnahmslos. Kaum ein Thema betrifft so viele Menschen - und kaum ein Thema wird dermaßen totgeschwiegen. Dabei muss sich jeder über kurz oder lang vor allem mit der Frage auseinandersetzen, wie er sterben will. Abgesehen von der umstrittenen Überprüfung einer Verankerung des Sterbehilfeverbots in der Verfassung... weiter




Weitere drei Jahre bleibt die Wiener Juristin Christiane Druml die Vorsitzende der Bioethikkommission. - © Stanislav Jenis

Sterbehilfe

Warnung vor einer "Pflicht zu leben"5

  • Die wiederbestellte Chefin der Bioethikkommission über Sterbehilfe, schwule Adoptiveltern und Hendln ohne Gene.

"Wiener Zeitung" : Der Bundeskanzler hat gesagt, er sei persönlich gegen ein Sterbehilfeverbot in der Verfassung. Trotzdem soll die Bioethikkommission die Frage prüfen. Ist die Kommission ein Verschubbahnhof für Wahlkampfideen? Christiane Druml: Ich sehe uns nicht instrumentalisiert. Das Thema ist geradezu geschaffen für die Bioethikkommission... weiter




Herta St. und Anna B. wohnen seit rund einem Jahr im Kolping-Haus Favoriten und sind froh, nicht allein zu sein. - © Stanislav Jenis

Pflege

Idealismus als Schlüssel3

  • Kolping-Haus in Favoriten will mit neuem Palliativ-Team Vorreiter sein.

Wien. Niemand soll alleine sterben müssen - darüber ist sich das neue Palliativ-Team des Kolping-Hauses in Favoriten einig. Ein Jahr lang wurde an einem Konzept gearbeitet, wie man alte Menschen am besten betreut und begleitet. Die Hälfte aller Mitarbeiter hat bereits eine interdisziplinäre Palliativschulung absolviert... weiter




Laut Bienstein braucht es 20 Prozent Akademiker in der Pflege. - © Visual Mozart/ImageZoo/Corbis

Pflege

"Nicht zu Mord verpflichten"

  • Pflegewissenschafterin Christel Bienstein fordert Attraktivierung der Pflege.

Wien. Noch immer sind die Angehörigen die größte Gruppe unter den Pflegenden. Das wird sich aber radikal ändern, was zur Folge hat, dass die Personalknappheit in der Pflege sich weiter verstärkt. Der "Zukunft der größten Berufsgruppe im österreichischen Gesundheitssystem" widmet sich das Pflege-Management-Forum 2014, das von 27. bis 28... weiter




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Brenda gets her eyes tested in east London March 26, 2014. Brenda who is originally from Mexico converted from Catholicism when she came to London. Brenda has always lived a strictly religious life. She thought about becoming a nun before she realised she wanted children. She says "I know I'm in a non-Muslim country and so I try to respect the rules. Sometimes people say nice things about my children or they smile at me and I try to smile back at them. I know they can't see my face but I hope they know I'm smiling with my eyes." Reuters photographer Olivia Harris took portraits of a range of Muslim women in Britain and asked them why they chose to wear a hijab or veil. Picture taken March 26, 2014. REUTERS/Olivia Harris (BRITAIN - Tags: SOCIETY RELIGION TPX IMAGES OF THE DAY)....ATTENTION EDITORS PICTURE 06 OF 15 FOR PACKAGE 'WEARING A VEIL IN BRITAIN'..SEARCH 'HARRIS HIJAB' FOR ALL IMAGE

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