Die politische Finanzwelt lauscht geeint: (v.l.) OECD-Generalsekretär José Ángel Gurría, Italiens Finanzminister Pier Carlo Padoan, Groß britanniens Schatzkanzler George Osborne, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble, sein französischer Amtskollege Michel Sapin, Spaniens Pendant Luis de Guindos und schließlich IWF-Chefin Christine Lagarde bei einer Pressekonferenz in Washington. - © reuters/J. Ernst

Währungsfonds

Es geht um die Weltwirtschaft2

  • Beim Treffen in Washington werden große Themen wie Konjunktur und Griechenland gewälzt.

Washington. (wak) Alles was Rang und Namen in der Finanzpolitik hat, gibt sich in Washington gerade ein Stelldichein. Der Internationale Währungsfonds IWF und die Weltbank luden zur Frühjahrstagung, die nur drei Tage lang stattfindet (von Freitag bis Sonntag), aber deren Auswirkungen mit der Veröffentlichung zahlreicher Reporte eine ganze Woche... weiter




Der Politiker der konservativen Volkspartei nimmt den Hut.  - © APAweb/AFP,PEDRO ARMESTRE

Panama-Leaks

Spaniens Industrieminister tritt zurück8

  • Panama beugt sich internationalem Druck und vereinbart bilateralen Informationsaustausch in Steuerfragen.

Washington/Madrid. Nach Vorwürfen im Zusammenhang mit den "Panama-Papers"-Enthüllungen ist der spanische Industrieminister Jose Manuel Soria zurückgetreten. Er wolle damit Schaden von der geschäftsführenden Regierung abwenden und die Bildung einer neuen Koalition nicht zusätzlich erschweren, sagte Soria... weiter




Die Polizei riegelte den Hauptsitz der mittlerweile berühmt-berüchtigten Kanzlei Mossack Fonseca über mehrere Stunden ab. - © reuters/Jasso

Panama-Leaks

Razzia im Briefkastenzentrum

  • Behörden durchsuchten die Zentrale der Finanzkanzlei Mossack Fonseca - Hochrisikogeschäfte der RBI mit Russin.

Panama/Berlin/Wien. (reu/apa/ dpa/red) Zehn Tage nach Bekanntwerden der "Panama Papers" hat die Polizei des mittelamerikanischen Landes am Dienstag die Zentrale der Finanzkanzlei Mossack Fonseca durchsucht. Ziel sei es, zu prüfen, ob das Unternehmen für illegale Aktivitäten genutzt wurde, erklärte die neu gegründete Staatsanwaltschaft für... weiter




"Nur Gerede, keine Steuern", steht auf dem Schild der Demonstranten in London. - © reuters/Neil Hall

Großbritannien

Ein Punkt für die Brexit-Befürworter2

  • Großbritanniens Premier Cameron versucht mit einer "Einsatztruppe" gegen Steueroasen die Panama-Affäre abzuschütteln.

London. Mit der Verkündung neuer Maßnahmen gegen Geldwäsche und Steuerschwindel hat sich am Montag der britische Premierminister David Cameron wachsender Kritik an seiner Politik und seiner Person zu erwehren gesucht. Cameron will eine Einsatztruppe aus Steuerexperten und Polizeifahndern "von Weltklasse-Format" ins Leben rufen... weiter




Tequila Sunrise Stimmung am Hafen von Panama City. - © APAweb / Reuters, Carlos Jasso

Panama-Leaks

Teile der USA sind die letzten Steueroasen

  • Wolf-Theiss-Anwälte warnen vor Verboten, allerdings sehr häufig unerwünschte Motive.
  • Banken inzwischen sehr vorsichtig - Transparenz als Lösung.

Wien. Der internationale Kampf gegen Steuerhinterziehung läuft auch Dank Panama-Papers immer schneller, ab nächstem Jahr tauschen 100 Staaten der Welt Informationen über Konten aus - aber ein großes Land ist nicht dabei: Die USA. Letztlich sind dadurch die USA oder zumindest einige ihrer Bundesstaaten die letzen echten Steueroasen... weiter




Mit dem Slogan "I’m in" sollte eigentlich für den Verbleib in der EU geworben werden. Doch seit David Camerons Name im Zusammenhang mit den "Panama Papers" aufgetaucht ist, fragen sich viele Briten, wo ihr Premier noch überall drinnensteckt. - © reuters/Kitwood

David Cameron

Der Premier als Risikofaktor5

  • Die Panama Papers bringen David Cameron ins Schleudern. Für die Brexit-Gegner sind das schlechte Nachrichten.

London. Zum Wochenende ist der britische Premierminister David Cameron von allen Seiten unter Druck gekommen. Nach seinem Eingeständnis, von Offshore-Geschäften profitiert zu haben, verlangen Oppositions-Politiker nun "ein volles Geständnis" von ihm. Auch erste Rufe nach seinem Rücktritt sind am Freitag laut geworden... weiter




Die frühere Liechtenstein-Tochter der Hypo Alpe Adria soll bis 2007 ein Dutzend Briefkasten-Deals mit der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama gemacht haben. - © Foto: apa/Barbara Gindl

Österreich

Panama Papers führen nach Kärnten2

  • Hypo Vorarlberg plant neue Strategie für Offshore-Geschäfte. Offshore-Dokumente führen auch zur Hypo Alpe Adria beziehungsweise zu ihrer früheren Lichtenstein-Tochter.

Wien. (jm/apa) Mit den Panama Papers bekommt die Welt einen Einblick in eine internationale Steueroase. Nach den Enthüllungen über Offshore-Konten gab es am Donnerstag auch einen ersten Rücktritt in Österreich. Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg, Michael Grahammer, räumte seinen Platz. Wie am Freitag bekannt wurde... weiter




Tausende Isländer demonstrierten in Reykjavík aus Ärger über die Politik. - © APAweb , Reuters, Stigtryggur Johannsson

Island

Sigurdur statt Sigmundur5

  • Erstes Opfer den Panama-Leaks - Premier Sigmundur Gunnlaugsson muss gehen.

Reykjavik. Die Regierung in Island will ohne ihren durch die Panama Papers in die Kritik geratenen Chef Sigmundur David Gunnlaugsson weiter machen. Gunnlaugsson sei zurückgetreten, teilte ein Sprecher der Fortschrittspartei am Mittwochabend nach Beratungen mit allen Parteien mit. Vizeparteichef Sigurdur Ingi Johansson werde neuer Ministerpräsident... weiter




Banker Nigel Cowie fand an einem Job in Nordkorea "viel mehr Spaß" als in New York. - © Bloomberg via Getty Images/Owen

Panama-Leaks

Nordkoreas britischer Banker5

  • Wie die "Panama Papers" nahelegen, hat Nordkorea mittels einer Briefkastenfirma sein Atomprogramm ausgebaut.

Seoul. Als Nigel Cowie im Jahr 2000 von einem amerikanischen Reporter gefragt wurde, ob er nicht lieber in einem Bürohochhaus in New York, Hongkong oder Singapur arbeiten wollen würde, winkte er entschieden ab. "Das hier macht doch viel mehr Spaß", sagte der Brite - und meinte damit Nordkorea. Sein Büro befand sich damals in einem baufälligen Hotel... weiter




FBL-COLOMBIA-FIFA-INFANTINO - © afp/Munoz

FIFA

Hausdurchsuchung bei der Uefa

  • Fifa-Boss Gianni Infantino wehrt sich gegen Vorwürfe, mit Briefkastenfirmen gedealt zu haben.

Zürich. Der neue Fifa-Chef Gianni Infantino ist nur sechs Wochen nach seiner Wahl massiv in Erklärungsnot geraten. Nach Enthüllungen in den "Panama Papers" über zweifelhafte Geschäfte des Ex-Uefa-Generalsekretärs durchsuchte die Schweizer Bundespolizei am Mittwoch die Zentrale der Konföderation in Nyon... weiter




Mauricio Macri (r.) spaziert mit US-Präsidenten Barack Obama im Gedächtnispark, der an den Staatscoup von 1976 und die darauffolgende Diktatur erinnern soll. - © reuters/Carlos Barria

Panama-Leaks

Macri und der "Schatten des Kriegers"

  • Der Präsident Argentiniens Mauricio Macri scheint zweimal in den "Panama Papers" auf. Sein Vater hatte an öffentlichen Aufträgen verdient.

Buenos Aires. Es gibt zwischen Buenos Aires und Panama Stadt keine Direktflüge, die kürzeste Flugverbindung über Kolumbien beläuft sich mit Umsteigen noch immer auf rund neun Stunden Reisezeit - so lang braucht man auch von Wien nach Washington. Panama ist auch von Argentinien aus gesehen nicht um die Ecke... weiter




Mitterlehner und Faymann: "Steuerbetrug ist kein Kavaliersdelikt". - © APAweb/APA, Helmut Fohringer

Panama-Leaks

Großes Geld verschieben verhindern

  • Bundeskanzler Faymann betont, dass internationale Zusammenarbeit notwendig ist.

Wien/Panama-Stadt. Gegen Steuerbetrug und Geldwäsche müsse man vor allem international vorgehen, die heimischen Regeln seien ohnehin schon sehr streng, beteuerten Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Dienstag nach dem Ministerrat. "Aufzuzeigen, dass es nur in europäischer und internationaler... weiter




Nach den Medienenthüllungen zu insgesamt 214.000 Briefkastenfirmen vor allem in Panama und auf den Britischen Jungferninseln hatte bereits der panamesische Präsident Juan Carlos Varela die Bereitschaft zur Zusammenarbeit seines Landes mit Regierungen und Ermittlern aus aller Welt erklärt. - © APAweb / AP Photo, Arnulfo Franco

Panama-Leaks

Panamas Justiz prüft Vorliegen von Straftaten

  • Beschuldigte Kanzlei Mossack Fonseca versucht sich in vierseitiger Stellungnahme zu rechtfertigen.

Panama-Stadt. Nach den Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Panama leitet das südamerikanische Land Ermittlungen ein. Es werde geprüft, inwieweit Straftaten vorlägen und von wem sie begangen worden seien, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag (Ortszeit) in Panama-Stadt mit. Auch dadurch möglicherweise entstandene finanzielle Schäden... weiter




Die in Panama-Stadt ansässige Kanzlei Mossack Fonseca, die die Dienstleistungen erbracht hat, wies alle Anschuldigungen zurück. - © APAweb / AP, Arnulfo Franco

Panama-Leaks

Enthüllungen rufen weltweit Steuerfahnder auf den Plan1

  • Panamas Präsident will mit Ermittlern kooperieren. Peking und Moskau sehen Verschwörung des Westens.

Panama-Stadt. Die Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Panama haben weltweit die Steuerfahnder mobilisiert. Justizbehörden in Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Australien und in Panama selbst leiteten Ermittlungen ein, in den meisten Fällen geht es um den Verdacht der Steuerhinterziehung. Einige Betroffene starteten am Dienstag eine... weiter




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