Sudan


UNO-Sicherheitsrat droht Sudan und Südsudan mit Sanktionen

  • Staaten sollen Feindseligkeiten einstellen

New York. Die Vereinten Nationen haben dem Sudan und Südsudan mit Sanktionen gedroht, falls die beiden afrikanischen Länder nicht sofort ihre Feindseligkeiten einstellen. Der UNO-Sicherheitsrat verabschiedete am Mittwoch eine Resolution, die "weitere Maßnahmen" androht. Das kann wirtschaftliche Sanktionen... weiter




Südsudanesische Soldaten auf dem Weg zur Grenze. Die UNO befürchtet eine Eskalation des Konfliktes. - APAweb / Reuters

Sicherheitsrat sieht unheilvolle Entwicklung

UNO warnt vor Krieg im Sudan

New York/Peking. Die UNO befürchtet nach den Spannungen zwischen dem Sudan und dem Südsudan eine weitere Verschärfung des Konflikts. Der südsudanesische Vorstoß auf das Ölfeld Heglig und die sudanesischen Luftangriffe auf den Süden seien völlig inakzeptabel, hieß es am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates... weiter




Sudanesische Luftangriffe setzten Ölfelder in Brand.

Südsudans Präsident Sava Kiir spricht von "kritischer Lage" nach Luftangriffen

"Sudan hat Krieg erklärt"

  • Bei Kämpfen um das Ölfeld Heglig sollen 1200 Südsudanesen gefallen sein.

Bentiu. (rm/apa) "Unser Nachbar Khartum hat der Republik Südsudan den Krieg erklärt", sagte der südsudanesische Präsident Sava Kiir am Dienstag während eines Treffens mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Peking und fügte hinzu, dass "die Lage kritisch ist". Die Kämpfe um das Ölfeld Heglig an der teilweise noch nicht festgelegten Grenze... weiter




Luftangriff im Grenzgebiet

Heftige Kämpfe im Südsudan um Ölfeld

Ungeachtet des Rückzugs des Südsudans von dem umstrittenen Ölfeld Heglig dauern die Kämpfe in der Grenzregion zum Sudan an. Sudanesische Flugzeuge bombardierten am Montag in Bentiu eine Brücke und einen Markt, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sudans Präsident Omar al-Bashir lehnte bei einem Truppenbesuch in Heglig... weiter




Südsudan räumt Ölfeld

  • Abzug der Truppen soll Weg für Verhandlungen über die umkämpften Heglig-Öllager freimachen.

Juba/Khartum. Ein Tag, nachdem der sudanesische Präsident Omar Hassan al-Bashir dem Südsudan mit Krieg gedroht hatte, hat nun die Führung in Juba im Streit um das begehrte Heglig-Ölfeld eingelenkt und den Rückzug angekündigt. Wie der südsudanesische Informationsminister Barnaba Benjamin am Freitag mitteilte... weiter




Sudans Präsident droht dem Süden mit Krieg

  • Bashir kündigt Rückeroberung von umstrittenem Ölfeld an.

Khartum. Sudans Präsident Omar Hassan al-Bashir hat dem seit fast einem Jahr unabhängigen Nachbarn Südsudan mit Krieg gedroht. Auf einer Kundgebung in der Provinz Nordkordofan sagte Bashir: "Die Leute haben nichts gelernt, und wir werden ihnen eine letzte Lektion erteilen, und zwar mit Gewalt." "Wir werden ihnen keinen Zentimeter unseres Landes... weiter




Demonstranten unterstützen den Südsudan im Konflikt um das Heglig-Ölfeld. - APAweb/Reuters/Stringer

Heftige Kämpfe um Ölfeld

Krieg zwischen Sudan und Südsudan droht

  • Im Zuge der Unabhängigkeit des Südsudans blieben wichtige Fragen ungeklärt.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen warnt, die Europäische Union appelliert und die Afrikanische Union versucht zu vermitteln: Nach heftigen Kämpfen steuern Sudan und Südsudan auf einen Krieg zu. Im Kampf um ein wichtiges Ölfeld hat der Südsudan nach eigenen Angaben einen Erfolg gegen den Sudan gemeldet... weiter




Ein Mitglied der südsudanesischen Befreiungsarmee. - APAweb/Reuters/Albert Farran

Anhaltende Kämpfe im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan

Sudan-Konflikt spitzt sich wieder zu

  • Luftangriffe auf südsudanesischen Bundesstaat.

Khartum/Juba. Angesichts anhaltender Kämpfe im Grenzgebiet zwischen dem Sudan und dem Südsudan haben die Staatschefs beider Länder einander Kriegstreiberei vorgeworfen. "Unsere Brüder im Südsudan haben den Weg des Kriegs gewählt", sagte der sudanesische Präsident Omar al-Bashir am Donnerstag in Khartum... weiter




Sudan und Südsudan

Kämpfe im ölreichen Grenzgebiet

  • Präsidententreffen abgesagt

Juba. Der Sudan hat nach südsudanesischen Angaben Ziele in der ölreichen Grenzregion bombardiert. Flugzeuge des Nordens warfen demnach über dem südsudanesischen Gliedstaat Unity zwei Bomben ab. Der südsudanesische Informationsminister Barnaba Marial Benjamin sagte, sein Land wolle sich nicht in einen "sinnlosen Krieg" hineinziehen lassen... weiter




Rinder sind im Südsudan ein wertvoller Besitz. Der Konflikt um die Tiere wird zusehends brutaler. - © EPA

Im Südsudan sorgt ethnische Gewalt für dutzende Todesopfer und zehntausende Flüchtlinge

Tödlicher Streit um Viehherden

  • Junger, schwacher Staat kann nicht die Sicherheit seiner Bürger gewährleisten.

Juba. Die Menschen versteckten sich im Busch - ohne Wasser und ohne Lebensmittel, berichtet Lisa Grande von den Vereinten Nationen. Im Südsudan hat eine Welle ethnischer Gewalt zwischen 20.000 und 50.000 Menschen in der Region Jonglei vertrieben. Zudem wurden bei den Auseinandersetzungen zwischen zwei verfeindeten Volksgruppen... weiter




UNO befürchtet Krieg zwischen Sudan und Südsudan

New York. Die Vereinten Nationen schließen einen Krieg zwischen dem Sudan und dem seit einem halben Jahr unabhängigen Südsudan nicht mehr aus. Die Lage sei brisant, sagte Hervé Ladsous, Untergeneralsekretär für Friedensmissionen. Die Blauhelmsoldaten könnten ihren Auftrag zur Deeskalation kaum erfüllen... weiter




Annäherung Sudan - Südsudan

  • Einigung über Öffnung von Grenzübergängen.

Khartum. Der Sudan und der neu gegründete Südsudan kommen einander näher: Die beiden Länder haben sich auf die Öffnung von zehn Grenzübergängen geeinigt. Damit sollten die Reisemöglichkeiten und der Austausch zwischen den Nachbarstaaten erleichtert werden, erklärte der sudanesische Verteidigungsminister Abderrahim Mohammed Hussein in Khartum... weiter




Schwere Zusammenstöße im Südsudan

58 Tote bei Kämpfen um Rinderherden

Juba. Bei Zusammenstößen zwischen Stämmen im Südsudan sind zumindest 58 Menschen getötet worden, berichtete ein UNO-Sprecher in der Hauptstadt Juba am Samstag. Die ethnischen Gruppen hätten um Rinderherden gekämpft. "Es gibt rund 28 Tote an einem Ort und 30 weitere an einem anderen. Es wurden auch einige Hütten niedergebrannt", sagte der Sprecher... weiter




UN im Einsatz - APAweb / Reuters

Angriffe auf Zivilisten, Plünderungen und Massenverschleppungen

UN besorgt über Situation in sudanesischer Grenzregion‎

Die Vereinten Nationen wollen Berichten über mögliche Kriegsverbrechen und Verstöße gegen die Menschenrechte durch die Regierung des Sudan nachgehen. Die Staatengemeinschaft verlangte am Montag eine formelle Untersuchung der Vorwürfe, die die UNO-Menschenrechtskommission in einem Bericht über die Kämpfe in der ölreichen Region Süd-Kordofan im... weiter




Karti bestreitet Vorwürfe gegen Sudans Armee in der umstrittenen Region Süd-Kordofan. - © REUTERS

Sudans Außenminister Karti über Abspaltung des Südsudans und die künftige Verteilung der Ölressourcen

"Nichts treibt uns in neuen Krieg"

  • Sudan hofft auf bessere Beziehungen zum Westen.
  • "Es gibt nun große Chance auf Frieden in Darfur."

"Wiener Zeitung": Nach der Abspaltung des Südsudan sind viele Fragen noch offen - etwa, wie zukünftig die Öleinnahmen aufgeteilt werden. Manche Kommentatoren fürchten einen neuen Krieg. Zu Recht? Ali Ahmed Karti: Nein. Wenn man auf unsere Geschichte blickt, hatten wir viele Probleme - Krieg, Flüchtlinge, unsere Ressourcen konnten wir nicht nutzen... weiter




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