• vom 11.04.2017, 16:20 Uhr

Syrien - Ein zerstörtes Land

Update: 11.04.2017, 16:28 Uhr

Türkei

Tests bestätigen Einsatz von Sarin bei Angriff in Syrien




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Von WZ Online, APA, AFP

  • Blut- und Urinproben von Opfer analysiert.

Bei dem Angriff in der Kleinstadt in der nordwestlichen Provinz Idlib waren 87 Menschen getötet worden. Die Türkei macht ebenso wie die USA und andere westliche Staaten den syrischen Machthaber Bashar al-Assad für den Angriff verantwortlich. - © APAweb/AP/Media Office Of Moadamiyeh

Bei dem Angriff in der Kleinstadt in der nordwestlichen Provinz Idlib waren 87 Menschen getötet worden. Die Türkei macht ebenso wie die USA und andere westliche Staaten den syrischen Machthaber Bashar al-Assad für den Angriff verantwortlich. © APAweb/AP/Media Office Of Moadamiyeh

Ankara. Bei dem Angriff im syrischen Khan Sheikhoun ist nach Angaben der Türkei tatsächlich das Nervengas Sarin eingesetzt worden. Eine Analyse von Blut- und Urinproben von Opfern, die nach dem Angriff in die Türkei gebracht worden waren, habe bestätigt, dass Sarin eingesetzt worden sei, sagte der türkische Gesundheitsminister Recep Akdag am Dienstag laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Bei dem Angriff in der Kleinstadt in der nordwestlichen Provinz Idlib waren 87 Menschen getötet worden. Die Türkei macht ebenso wie die USA und andere westliche Staaten den syrischen Machthaber Bashar al-Assad für den Angriff verantwortlich. Die Regierung in Damaskus und Russland dagegen geben den Rebellen die Schuld. Demnach wurde bei dem Luftangriff ein Lager der Aufständischen mit Giftgas getroffen.

In Vergeltung für den mutmaßlichen Giftgasangriff ordnete US-Präsident Donald Trump in der Nacht zu Freitag einen Luftangriff auf den syrischen Militärflughafen an, von dem der Angriff geflogen worden war. Während die meisten westlichen Staaten ebenso wie die Türkei und die syrische Opposition den US-Vergeltungsschlag begrüßten, wurde er von Syrien und seinen Verbündeten Russland und dem Iran scharf verurteilt.





Schlagwörter

Türkei, Syrien, Giftgas

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-04-11 16:27:39
Letzte nderung am 2017-04-11 16:28:36




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