• vom 11.10.2011, 11:45 Uhr

Aktuell

Update: 11.10.2011, 16:55 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (6)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Neue Öffi-Tarife in Wien: Jahreskarte billiger, Fahrschein teurer



  • Ein Jahr freie Fahrt kostet künftig 365 statt bisher 449 Euro.

Die U6 ist zu Mittag wegen Reparaturarbeiten gesperrt.

Die U6 ist zu Mittag wegen Reparaturarbeiten gesperrt.APAweb / Harald Schneider Die U6 ist zu Mittag wegen Reparaturarbeiten gesperrt.APAweb / Harald Schneider

Wien. Die rot-grüne Stadtregierung hat sich nach langem Tauziehen auf eine Tarifreform geeinigt. Die Jahreskarte wird billiger und kostet künftig 365 statt bisher 449 Euro - bei Sofortzahlung. Bei monatlicher Abbuchung kommt sie auf 375 Euro. Etwas billiger wird auch der Monatsfahrschein. Er beläuft sich auf künftig 45 statt 49,50 Euro. Teurer werden allerdings Kurzfahrscheine: Der Einzelfahrschein wird von 1,80 auf 2 Euro angehoben. Die Wochenkarte kommt in Hinkunft auf 15 statt 14 Euro.

Werbung

Das haben Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Renate Brauner (beide S) und ihre grüne Amtskollegin Maria Vassilakou am Dienstag in der Bürgermeister-Pressekonferenz im Rathaus mitgeteilt. Häupl sprach von einem "ökologischen Grund", wonach noch mehr Menschen mit den Öffis fahren sollten. Angestrebt werde eine Anhebung des Öffi-Anteils von 40 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen.

Gültig sind die neuen Tickettarife ab 1. Mai 2012. Mit dem Preis von 365 Euro für die Jahreskarte haben die Grünen ihr Verhandlungsziel letztendlich doch noch erreicht. Sie traten bis zuletzt für eine Senkung der Dauernetzkarte um 84 Euro ein.

Die Vergünstigungen bei den Wiener Öffis werden sich deutlich im Budget der Wiener Linien bemerkbar machen. Laut Vizebürgermeisterin Brauner - sie ist auch für die Verkehrsbetriebe verantwortlich - wird die Reform aktuellen Schätzungen zufolge 25 bis 30 Mio. Euro an Zusatzkosten verursachen. Die Investitionskraft der Wiener Linien bleibe aber erhalten, es gebe zudem keine Qualitäts- und Leistungseinschränkungen, versicherte sie. Allerdings wird es künftig regelmäßig Preiserhöhungen geben. Die Tarife werden nämlich nach einem noch zu fixierenden Index angepasst. Schwarzfahrer müssen zudem deutlich tiefer in die Tasche greifen. Werden sie erwischt, kostet die Strafgebühr dann 100 statt bisher 70 Euro.




6 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-10-11 11:45:27
Letzte Änderung am 2011-10-11 16:55:47


Beliebte Inhalte



Hassan Rohani hat die Hoffnung auf eine liberalere Politik beflügelt - verhalfen ihm doch moderate Kräfte zum Sieg. - reuters/Sina Shiri
  • Ohrfeige für Khamenei und die Ultrakonservativen.
  • weiter

Die Vertreter der EU und der Präsident der USA: Herman Van Rompuy (l.) und José Manuel Barroso (2. von r.) flankieren Obama stellvertretend für die Europäische Union, rechts der Gastgeber in Nordirland, der britische Premier David Cameron. - reuters
  • Russlands Präsident Putin bezeichnet die Rebellen als "Kannibalen", Obama will ihnen Waffen liefern.
  • weiter

Ein Bub kämpft auf der Seite der Free Syrian Army. - reuters
  • Die UNO berichtet von Kindersoldaten, Exekutionen und warnt vor Massakern.
  • weiter

Kandidaten Stimmen % Hassan Rohani 18.613.329 50,71 Mohammad Bagher Ghalibaf 6.077.292 16,56 Said Dschalili 4.168.946 11,36 Mohsen Rezai 3.884...weiter

Syrische Rebellen sollen mit Waffen unterstützt werden. - APAweb / AP / AP / Aleppo Media Center AMC
  • Obamas "rote Linie" in Syrien überschritten.
  • USA erwägen, eine Flugverbotszone über Syrien einzurichten.
  • weiter

Die US-Geheimdienste lesen mit. - © Andrea Danti - Fotolia.com
  • Unter Barack Obama wurde das Programm noch ausgeweitet.
  • weiter

Ein Bub kämpft auf der Seite der Free Syrian Army. - reuters
  • Die UNO berichtet von Kindersoldaten, Exekutionen und warnt vor Massakern.
  • weiter

In Hongkong versteckt: Ex-NSA-Mann Snowden. - ap
  • Held oder Verräter: Heftige Reaktionen auf Enthüllungen.
  • weiter

Stets siegessicher - Ahmadinejad konnte sich anfänglich als Anwalt der Armen profilieren. - ap
  • Hohe Inflation, hohe Arbeitslosigkeit, hohe Selbstmordrate - der Iran heute.
  • weiter

Syrische Rebellen sollen mit Waffen unterstützt werden. - APAweb / AP / AP / Aleppo Media Center AMC
  • Obamas "rote Linie" in Syrien überschritten.
  • USA erwägen, eine Flugverbotszone über Syrien einzurichten.
  • weiter




Werbung




Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt.

17.06.2013: Die Zwanziger Jahr des vergangenen Jahrhunderts leben beim Jazz Age Picnic in New York wieder auf. Zum achten Mal findet die Veranstaltung an zwei Wochenenden im Sommer auf Governor's Island statt. Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück.

Ein frömmelnder Heuchler schleicht sich in das Vertrauen eines alten Patriarchen und versucht, sich alles anzueignen, was diesem teuer ist: Frau, Haus und Tochter. Abgespielt hatte sich das Ganze in der Wohnküche eines Landhauses, auf den Brettern des Akademietheaters. Im Bild: Gert Voss (r.) als "Orgon", Edith Clever (m.) als "Dorine" und Adina Vetter als "Marianne". Ein Farbenrausch während der Eröffnungszeremonie.

Werbung