• vom 05.05.2011, 18:49 Uhr

Aktuell

Update: 10.06.2011, 18:13 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Öffi-Tarifreform im Großraum Wien wird in wenigen Wochen beschlossen: Soziale Staffelung, Wiener Linien kriegen auch mehr Geld

Im Verkehrsverbund läufts nicht so rund



Für die U-Bahn-Verlängerung (im Bild die U2) brauchen die Wiener Linien Geld. Foto: apa/Wiener Linien

Für die U-Bahn-Verlängerung (im Bild die U2) brauchen die Wiener Linien Geld. Foto: apa/Wiener Linien Für die U-Bahn-Verlängerung (im Bild die U2) brauchen die Wiener Linien Geld. Foto: apa/Wiener Linien



"Für uns bedeutet das, dass wir unsere Fahrscheinautomaten je nach Verkehrsverbund anders programmieren müssen", ist aus den ÖBB zum Thema zu hören. "Der technische Aufwand ist beträchtlich."

Vor allem zwischen dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) und dem "restlichen" Verkehrsverbund Niederösterreich und Burgenland (VVNB) ist zudem die Zonengrenze oft ein Problem. So verlaufen manche Grenzen durch Gemeinden, was dazu führt, dass ein Fahrschein teuer oder billiger wird, je nachdem, bei welcher örtlichen Haltestelle man einsteigt.

Die ganze Ostregion in einen Verkehrsverbund?

Im Zuge der von Wien ausgehenden Tarifreform könnten daher diese beiden Verkehrsverbünde stärker abgestimmt werden. Verkehrsexperten meinen, dass es am einfachsten wäre, diese beiden Verkehrsverbünde einfach zusammenzulegen.

Solange die Verhandlungen laufen, ist es schwierig, zu diesem Thema jemand zu finden, der offiziell dazu Stellung bezieht. Für viele Pendler im weiteren Umfeld von Wien, die zur Arbeit in die Bundeshauptstadt fahren, wäre es natürlich einfacher, wenn es einheitliche Tarife geben würde. Und es wäre auch ein zusätzlicher Anreiz, vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Bisher war dies wegen der Bundesländer-Zuständigkeiten kaum möglich. Als Wien vor Jahren plante, die U-Bahn bis zur SCS zu verlängern, erklärte Niederösterreich, dass es keine Mitfinanzierung an der Wiener U-Bahn geben könne, selbst wenn diese nach Niederösterreich fährt. Das Projekt platzte. Vielleicht ist man mittlerweile ja tatsächlich klüger geworden.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-05-05 18:49:00
Letzte Änderung am 2011-06-10 18:13:23

Beliebte Inhalte



Die einen jubelten, die anderen verhielten sich ruhig. - apaWeb - Neubauer
  • Grüne für Café Rosa abgestraft
  • weiter

Polizisten verhaften den Störenfried - er schoss mit einer Schreckschusspistole um sich. - APAweb / Reuters / Nathan Gourdol
  • Das erste Wochenende des Festivals stand im Zeichen der Kriminalität.
  • weiter

Ein Hund namens Pudsey in Pose in Cannes. - APAweb / REUTERS/Eric Gaillard
  • Drei Hunde, ein Pferd und ein Fasan sind nach fünf Filmen in den ersten beiden Tagen des Festivals zu beklagen
  • weiter

Abdo ist mit seiner Familie aus Syrien in den Libanon geflohen und wohnt nun in einer Garage. Vor der Tür seiner Behausung ist eine Zeltstadt für Flüchtlinge entstanden. T. Seifert
  • Kann eine geplante internationale Syrien-Konferenz das Land vor dem völligen Abgleiten ins Chaos bewahren?
  • weiter

  • Zehn-Minuten-Parkschein wird ab September auf 15 Minuten verlängert.
  • weiter

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan will ein härteres Vorgehen gegen Syrien. - APAweb / Reuters, Umit Bektas
  • USA setzen auf politische Lösung.
  • weiter

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad soll verschiedenen Medienberichten zufolge am 29. April für sieben Stunden verhaftet worden sollen sein...weiter

Studierende und drei Lehrende (links) diskutierten über ihre Forschungsergebnisse zu der Geschichte der Hochschulen, moderiert hat "WZ"Redakteurin Bettina Figl (Mitte). - Birgit Buresch
  • "Monsterprojekt" der ÖH über NS-Zeit an den österreichischen Universitäten.
  • weiter

David Kilcullen  ist ein australischer Terror-Experte und war von 2007-2008 Berater von General David Petraeus. Heute ist er CEO von Caerus Associates. Er war auf Einladung des IPI in Wien.
  • Der Terror- und Nahost-Experte Kilcullen über Krieg in den Städten und Syrien.
  • weiter

Geht es hier zur Wahlkabine? Die Wahlbeteiligung dürfte auch heuer eher gering ausfallen. Im Bild: Das Hauptgebäude der Universität Wien. - Stanislav Jenis
  • ÖH-Wahl: Je nach Uni reges Treiben oder gähnende Leere.
  • weiter




Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung