Tschernobyl

Tschernobyl

30 Jahre nach der Katastrophe3

  • Am 26. April vor 30 Jahren explodierte Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl.

Wien. Vor genau 30 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich die bisher größte nukleare Katastrophe: Nach einem simulierten Stromausfall schlug die Notabschaltung des Reaktorblocks 4 des Atomkraftwerks Lenin in Tschernobyl fehl - um 1.23 Uhr geriet die Anlage außer Kontrolle und explodierte. In den Flammen stiegen die radioaktiven Partikel auf... weiter




Tschernobyl

Generation Tschernobyl1

  • Für viele jüngere ukrainische Künstler und Intellektuelle ist Tschernobyl der "exotischste Ort der Welt".

Kiew. (n-ost) Eigentlich spricht Nata Zhyzhchenko, die Frontfrau der Band "Onuka" und die erfolgreichste Electro-Musikerin in der Ukraine, auf ihren Konzerten nicht viel zu ihren Fans. Doch bevor sie ihren neuen Track "1986" in Kiew vor einem überfüllten Saal vorstellt, holt sie für eine längere Rede tief Luft... weiter




Tschernobyl

Tschernobyl, ein Wetterleuchten für die Sowjetunion6

  • Die Atomkatastrophe legte die Schwächen des KP-Systems offen und erschütterte das Selbstbild der UdSSR.

Anatoli Stepanowitsch Djatlow war kein Mann, der das Risiko scheute. Der Russe, der 1931 in der Region Krasnojarsk geboren worden war, riss im Alter von 14 Jahren von zu Hause aus. Er studierte in Moskau, wurde Physiker und baute in den 1960er Jahren Atomreaktoren in U-Boote ein. Dabei kam es zu einem atomaren Unfall... weiter




Sarkophag

Tschernobyl bekommt neuen Sarkophag

Kiew. (leg/apa) 25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl will die Ukraine im Oktober mit dem Bau eines neuen Sarkophags um den havarierten Reaktor beginnen. Die Regierung in Kiew gab an, dass ihr Spendenzusagen über rund 670 Millionen Euro vorliegen. Kosten soll der Neubau 740 Millionen Euro. Kiew will die Arbeiten bis 2015 abschließen... weiter




Die ukrainische Aktivistinnengruppe "Femen", die schon öfter Nacktheit als Mittel des Protestes benutzt hat, demonstrierte in Kiew gegen Atomkraft und Regierung. Foto: reu

Geberkonferenz in Kiew sagt mehr als eine halbe Milliarde Euro an Hilfen zu, aber das reicht noch nicht

Zu wenig Geld für Tschernobyls neuen Sarkophag

  • Ukraine hatte auf 740 Millionen gehofft.
  • Gigantische Schutzhülle geplant.

Kiew. (gf/apa) Der Stahlbeton hat längst Risse bekommen. Was 1986 hastig um die Ruine von Reaktor 4 errichtet worden war, um die enorme Radioaktivität einzudämmen, hat dem Wetter und der Dauerbestrahlung nicht standgehalten. Der sogenannte Sarkophag des Atomkraftwerks Tschernobyl würde noch 15 Jahre halten... weiter




Ein Graffito auf der Wand eines Gebäudes in der Geisterstadt Pripyat. Im Hintergrund der Unglücksreaktor von Tschernobyl. - © epa/Sergey Dolzhenko

Dienst am 26. April - ein Liquidatorenschicksal

"Wir sind alle belogen worden"

Kiew. Anatoli Kalyagin ist jemand, den man gemeinhin als "lässigen Typen" bezeichnet. Die graue Mähne zu einem Zopf zusammengebunden, den linken Ellenbogen aufgestützt, immer ein gemütliches Lächeln auf den Lippen, eine Frohnatur eben. Innendrin ist hingegen vieles kaputt, vor allem die Gesundheit. Als es Block 4 zerfetzte... weiter




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