• vom 25.04.2012, 09:16 Uhr

US-Wahl

Update: 25.04.2012, 09:23 Uhr
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Vorwahlsiege in fünf US-Bundesstaaten

Romney verspricht ein "besseres Amerika"



  • Republikaner beginnt Wahlkampf gegen Obama.

Mitt Romney ist nicht zu stoppen. Der Republikaner gewann am Dienstag fünf innerparteiliche Vorwahlen. - APAweb / Reuters

Mitt Romney ist nicht zu stoppen. Der Republikaner gewann am Dienstag fünf innerparteiliche Vorwahlen. APAweb / Reuters

Washington. Nach einer Serie weiterer Vorwahlsiege hat der US-Republikaner Mitt Romney am Dienstagabend (Ortszeit) den Präsidentschaftswahlkampf gegen Amtsinhaber Barack Obama eröffnet. In einer Rede in Manchester (Bundesstaat New Hampshire) erklärte er sich inoffiziell zum Herausforderer des Demokraten bei der Wahl am 6. November und versprach: "Ein besseres Amerika beginnt heute Nacht".

Zuvor hatte Romney laut US-Fernsehsendern innerparteiliche Abstimmungen über die republikanische Spitzenkandidatur in Rhode Island, Connecticut, Delaware, New York und Pennsylvania gewonnen.

Ohne echte Herausforderer
Die Siege galten als sicher, nachdem Romneys bisheriger Hauptkonkurrent Rick Santorum am 10. April das Handtuch geworfen hatte. Seitdem sind nur noch Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich und der Kongressabgeordnete Ron Paul mit im Rennen, aber ohne jede Chance, Romney die Spitzenkandidatur streitig zu machen.

Romney hat zwar auch nach dem fünffachen Sieg am Dienstag die magische Zahl von 1144 Delegierten noch nicht gewonnen, die für die offizielle Nominierung auf einem Parteitag Ende August nötig sind. Diese Marke wird er nach Berechnungen des Senders CNN erst im Mai erreichen.

Aber der Ex-Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär wertete die Ergebnisse der Vorwahlen am Dienstag - der ersten nach Santorums Ausstieg - laut Angaben von Parteifreunden als Bestätigung dafür, dass ihn die Republikaner mit der Entthronung Obamas beauftragt haben.

"Heute Nacht endet die Enttäuschung über die Obama-Jahre", sagte Romney denn auch in seiner Rede in New Hampshire. "Nach 43 Vorwahlen ...kann ich mit Überzeugung und Dankbarkeit sagen, dass Sie mir eine große Ehre haben zuteil kommen lassen und mir eine ernsthafte Verantwortung übertragen haben - und zusammen werden wir am 6. November gewinnen."




Schlagwörter

US-Wahl, Mitt Romney

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-25 09:16:55
Letzte Änderung am 2012-04-25 09:23:02


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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