• vom 26.04.2012, 13:05 Uhr

US-Wahl

Update: 26.04.2012, 13:11 Uhr
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Anfang Mai steigt US-Präsident offiziell in den "Ring"

Obama: Wahlkampfauftakt in "Swing States"



  • Kundgebungen in Ohio und Virginia geplant.

Washington. US-Präsident Barack Obama startet Anfang Mai offiziell in den Wahlkampf mit Kundgebungen in den Bundesstaaten Ohio und Virginia. Das kündigte sein Kampagnenmanager Jim Messina am Mittwochabend (Ortszeit) an, einen Tag nachdem Obamas Widersacher Mitt Romney die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner für sich beansprucht hatte. Die sogenannten Swing States Ohio und Virginia sind besonders umkämpft. Die Kundgebungen in Columbus und Richmond sollen am 5. Mai stattfinden.

Barack Obama kämpft um seine Wiederwahl.

Barack Obama kämpft um seine Wiederwahl.APAweb/Pablo Martinze Monsivais/AP Barack Obama kämpft um seine Wiederwahl.APAweb/Pablo Martinze Monsivais/AP

Mit Romneys "Monolog" sei es nun vorbei, sagte Messina in Anspielung auf den Vorwahlkampf des Republikaners. Ab sofort werde der frühere Gouverneur von Massachusetts im direkten Vergleich an Obamas politischer Agenda gemessen. Der Millionärssohn, der sein Vermögen mit einer Investmentfirma machte, die unter anderem angeschlagene Unternehmen aufkaufte, will mit Wirtschaftskompetenz gegen Obama punkten. Dagegen setzen Obamas Strategen darauf, den Präsidenten als Kämpfer für die Mittelschicht und Wohlstand für alle darzustellen.

Romney habe als Unternehmer keine Arbeitsplätze geschaffen, sondern "Wohlstand für sich und seine Geschäftspartner", indem er Unternehmen zerschlagen habe, sagte Obamas Chefstratege David Axelrod. Romneys Bilanz gebe keinen Anlass zu der Vermutung, dass er sich für die Mittelschicht stark mache.

Romney hatte am Dienstag nach fünf weiteren Vorwahl-Siegen die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei für sich beansprucht und den Wahlkampf gegen Obama eröffnet. Um auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner offiziell zu dessen Herausforderer gekürt zu werden, muss er mindestens 1144 Delegierte hinter sich bringen.

Nach den jüngsten Siegen verfügt Romney laut der Webseite realclearpolitics.com über 838 Wahlmännerstimmen. Die noch ausstehenden Vorwahlen im Mai und Juni gelten als Formsache. Der neue US-Präsident wird am 6. November gewählt.




Schlagwörter

US-Wahl, Barack Obama

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-26 13:06:06
Letzte Änderung am 2012-04-26 13:11:31


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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