• vom 01.05.2012, 19:28 Uhr

US-Wahl

Update: 01.05.2012, 19:41 Uhr
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US-Wahl: Mitt Romney bleibt als Kandidat der Republikaner übrig

Gingrich gibt auf



  • Obamas Wiederwahl wäre eine "echte Katastrophe".

Newt Gingrich wird nicht gegen Barack Obama ins Rennen um die US-Präsidentschaft gehen. - APAweb/AP/Chuck Burton

Newt Gingrich wird nicht gegen Barack Obama ins Rennen um die US-Präsidentschaft gehen. APAweb/AP/Chuck Burton

Newt Gingrich will im Rennen um die Präsidentschaftsnominierung der US-Republikaner aufgeben. Er werde am Mittwoch das Ende seiner Kampagne bekanntgeben, kündigte der konservative Politiker am Dienstag in einer Videobotschaft an seine Unterstützer an. Mit seinem Abgang, der sich nach einer Serie von Vorwahlniederlagen abzeichnete, ist sein Parteikollege Mitt Romney der einzige ernsthafte Gegenkandidat zu Barack Obama um das Weiße Haus.

Gingrich sprach zunächst keine Wahlempfehlung für Romney aus. Er sagte allerdings, seine Unterstützer hätten die "Pflicht, alles zu tun, um Barack Obama zu besiegen". Dessen Wiederwahl wäre eine "echte Katastrophe" für die USA. Gingrich, der Sprecher des US-Repräsentatenhauses in den 1990er Jahren war, gilt als Schwergewicht der Republikaner und konnte die parteiinternen Vorwahlen in zwei US-Staaten für sich entscheiden.

Seine Gegner schafften es allerdings im Wahlkampf, seine Affären während seiner politischen Karriere sowie seine Zeit als Lobbyist für Wall-Street-Firmen zum Thema zu machen, und ihn damit aus dem Rennen zu drängen. Spöttische Kommentare erntete Gingrich auch, als er sich bei Wahlreden für die Errichtung einer US-Mondbasis aussprach. Die Unterstützung Gingrichs könnte für Romney, dem mangelnde Unterstützung der konservativen Basis der Republikaner nachgesagt wird, entscheidend sein. Im Austausch könnte Romney als Präsident Gingrich mit Ministerposten oder hohen Staatsämtern belohnen.


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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-01 19:29:34
Letzte Änderung am 2012-05-01 19:41:44


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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