• vom 11.05.2012, 07:50 Uhr

US-Wahl

Update: 11.05.2012, 07:54 Uhr
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Insgesamt 15 Millionen Dollar für Wahlkampf gespendet

Clooney sammelt für Obama



US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag prominente Unterstützung für seine Wiederwahl erhalten. Am Abend traf Obama in der Villa von Hollywoodstar George Clooney in Los Angeles ein, um mit rund 150 weiteren illustren Gästen an einem Dinner zu seinen finanziellen Gunsten teilzunehmen. Diese ließen sich das Stelldichein pro Kopf 40.000 Euro kosten.

Weniger betuchte Fans konnten auf der Internetseite "Obama, Clooney and You" drei Dollar spenden und mit etwas Glück auch einen Platz gewinnen. Die beiden Siegerinnen kamen aus New Jersey und Florida. Insgesamt spülte der Abend eine Rekordsumme von fast 15 Millionen Dollar (11,6 Mio Euro) in Obamas Wahlkampfkasse.

Zu den Gästen des Dinner-mit-Barack gehörten unter anderem Barbra Streisand, Robert Downey Jr., Jack Black, Billy Crystal, Salma Hayek und Tobey Maguire sowie die Modemacherin Diane von Furstenberg. Vor seinen großzügigen Spendern scherzte Obama, das ganze Geld sei nur zusammengekommen, "weil alle Welt George liebt".

Hollywoods Stars spenden traditionell eher für Präsidentschaftsbewerber der Demokraten. Medienberichten zufolge aber fremdelte Tinseltown bislang ein bisschen mit dem jetzigen Amtsinhaber: Demnach fühlt es sich von Barack Obama nicht genügend geliebt und umworben.

Mit Obamas Entscheidung, sich als erster Präsident offen für die Homo-Ehe auszusprechen, änderte sich das Verhältnis jedoch schlagartig. Zumindest in Hollywood erntete Obama für seinen wahlkampfstrategisch riskanten Schritt viel Lob und Zustimmung. Der Präsident stellt sich am 6. November zur Wiederwahl.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-11 07:53:02
Letzte Änderung am 2012-05-11 07:54:10


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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