• vom 23.05.2012, 07:15 Uhr

US-Wahl

Update: 23.05.2012, 10:43 Uhr
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Republikanischer Multimillionär ist kaum noch abzufangen

Romney macht nächsten Schritt Richtung Präsidentschaftskandidatur



  • Vorwahlsiege in Arkansas und Kentucky.

Mitt Romney ist nur noch theoretisch von Platz eins zu verdrängen. - APAweb/Jae C. Hong/AP

Mitt Romney ist nur noch theoretisch von Platz eins zu verdrängen. APAweb/Jae C. Hong/AP

Washington. Als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner steht er so gut wie fest. Ein paar Vorwahlen muss Mitt Romney aber noch absolvieren. Reine Formsache. Am Dienstag standen jene in den Bundesstaaten Arkansas und Kentucky auf dem Programm. Eine klare Sache für den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts.

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Romney setzte sich mit deutlichem Abstand vor Rick Santorum und Ron Paul durch. Santorum sowie Newt Gingrich hatten bereits ihren Verzicht auf die Kandidatur angekündigt, stehen aber noch auf den Wahlzetteln. Paul dagegen hat noch nicht seinen Verzicht erklärt, aber bereits seinen aktiven Wahlkampf eingestellt.

Die Vorwahlen waren daher ein rein formaler Art und eher eine Bestätigung der breiten Rückendeckung in der Partei für Romney. In Arkansas erhielt Romney nach offiziellen Angaben 71 Prozent der Stimmen, in Kentucky 67 Prozent. Es ist nun noch wahrscheinlicher geworden, dass er auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner Ende August in Florida die für die Ernennung zum Kandidaten nötige Zahl an Delegiertenstimmen erhält. Voraussichtlich wird er die magische Grenze von 1.144 Delegiertenstimmen mit den Vorwahlen in Texas am 29. Mai erreichen.

Der Multimillionär Romney will den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama bei der Präsidentschaftswahl am 6. November herausfordern. (apa/red)




Schlagwörter

US-Wahl, Mitt Romney, Republikaner

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-23 07:49:26
Letzte Änderung am 2012-05-23 10:43:30


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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