• vom 27.06.2012, 07:26 Uhr

US-Wahl

Update: 27.06.2012, 15:20 Uhr
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Mormonen bringen dem Republikaner 90 Prozent der Stimmen

Romney schließt Vorwahlen mit Triumph in Utah ab



Mitt Romney hat seinen Vorwahlkampf mit einem Erdrutschsieg in Utah beendet. - APAweb / AP

Mitt Romney hat seinen Vorwahlkampf mit einem Erdrutschsieg in Utah beendet. APAweb / AP

Washington. Der sechsmonatige Vorwahl-Marathon der US-Republikaner ist dem erwarteten Sieg des designierten Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney zu Ende gegangen. Romney gewann die Abstimmungbei seinen Glaubensgenossen  in Utah am Dienstag ersten Ergebnissen zufolge mit mehr als 90 Prozent.

Die Nominierung des Ex-Gouverneurs von Massachusetts galt bereits als sicher, seit Mitte April sein stärkster Rivale Rick Santorum aufgegeben hatte. Ende Mai hatte der Multimillionär dann die nötigen Delegiertenstimmen in der Tasche, um auf dem Parteitag der Republikaner Ende August offiziell zum Herausforderer von Präsident Barack Obama gewählt zu werden.

Vier Prozent für Paul
Ein Teil der abgegebenen Stimmen entfiel am Dienstag auch auf Santorum sowie den früheren Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, der Anfang Mai ebenfalls das Handtuch geworfen hatte. Beide Ex-Bewerber haben ihre Unterstützung für Romney erklärt. Der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul blieb dagegen offiziell im Rennen, stellte seinen Wahlkampf aber weitgehend ein. Paul holte in Utah ersten Ergebnissen zufolge vier Prozent.

Der 65-jährige Romney war als Favorit in den Vorwahlkampf gestartet, vor allem der erzkonservative Flügel der Republikaner stand ihm aber skeptisch gegenüber. Mittlerweile hat er die Partei hinter sich vereinen können. Im Wahlkampf setzt der frühere Fondsmanager auf Wirtschaftsthemen und wirft Obama vor, für die schleppende konjunkturelle Erholung nach der Rezession verantwortlich zu sein. In landesweiten Umfragen lag Romney laut der Webseite realclearpolitics.com zuletzt knapp hinter dem Amtsinhaber.

Mormone als Kandidat

In Utah bekennt sich die Mehrheit der Bevölkerung zum mormonischen Glauben. Romney ist der erste Mormone, der für eine der beiden großen US-Parteien ins Rennen um das Weiße Haus gehen wird. Die im 19. Jahrhundert in den USA gegründete Glaubensgemeinschaft sieht sich in der Tradition des Christentums, wird von Teilen der US-Bevölkerung aber kritisch beäugt.




Schlagwörter

US-Wahl, Mitt Romney, Utah, Mormonen

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-27 07:29:44
Letzte Änderung am 2012-06-27 15:20:00


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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Obama Inauguration - apaWeb / Reuters Vice President Biden, Mr. Chief Justice, members of the United States Congress, distinguished guests, and fellow citizens: Each time we gather to... weiter




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