• vom 06.09.2012, 07:17 Uhr

US-Wahl

Update: 06.09.2012, 10:12 Uhr
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Reine Formsache

US-Demokraten nominieren Obama für Präsidentenwahl



  • Amtsinhaber nun offiziell Widersacher von Mitt Romney.

Barack Obama bedankte sich für die unterstützenden Worte von Ex-Präsident Bill Clinton (rechts). - APAweb/AP/David Goldman

Barack Obama bedankte sich für die unterstützenden Worte von Ex-Präsident Bill Clinton (rechts). APAweb/AP/David Goldman

Charlotte. Die US-Demokraten haben Präsident Barack Obama offiziell als ihren Kandidaten für die Wahl im November nominiert. Der Parteitag stimmte der Aufstellung des Amtsinhabers am Mittwochabend (Ortszeit) in Charlotte (North Carolina) zu. Obamas erste Amtszeit endet nach vier Jahren im Jänner 2013. Bei den parteiinternen Vorwahlen hatte er keine ernsthaften Gegenkandidaten. Er stellt sich gemeinsam mit seinem Vizepräsidenten Joe Biden der Wiederwahl.

Die Republikaner hatten in der Vorwoche auf ihrem Parteitag in Tampa (Florida) den Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, zum Herausforderer Obamas gekürt. Er tritt mit dem Kongressabgeordneten Paul Ryan als Vize an. Die Wahl findet am 6. November statt.

Clinton lobt Obama
Vor der Abstimmung hatte der ehemalige Präsident Bill Clinton die offizielle Nominierungsrede gehalten. Er verteidigte die Bilanz Obamas gegen die Kritik der Republikaner. Anders als die Opposition behauptet, habe Obama in seinen ersten vier Jahren den Grundstein für eine moderne Wirtschaft und Millionen Arbeitsplätze geschaffen, erklärte Clinton. "Niemand hätte all den Schaden, den er vorgefunden hat, in nur vier Jahren reparieren können", sagte Clinton. Die Republikaner hätten ein "völliges Durcheinander" hinterlassen. Obama habe die Grundlagen für "eine neue, moderne, erfolgreiche Wirtschaft des geteilten Wohlstands" gelegt. Clinton betonte, er glaube "von ganzem Herzen", dass Obama erfolgreich sein werde.

Nach der Rede kam überraschend auch Obama zu Clinton auf die Bühne, der Ex-Präsident verbeugte sich vor seinem Nachfolger. Gemeinsam winkten sie in die Menge und schüttelten Hände. Zu Wort meldete sich Obama aber nicht. Anschließend begannen Delegierte aus allen Bundesstaaten, die Nominierung offiziell zu bestätigen. Annehmen wird der Präsident die erneute Spitzenkandidatur in einer Rede zum Abschluss des dreitägigen Parteikonvents am Donnerstag (Freitag früh MESZ).




Schlagwörter

US-Wahl, Barack Obama, Demokraten

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-06 07:34:06
Letzte Änderung am 2012-09-06 10:12:38


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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