• vom 20.01.2012, 18:05 Uhr

Hintergrund

Update: 23.01.2012, 16:46 Uhr
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Dokumentation

Präsidentschaftswahl in den USA 2000



Die Verteilung der Wahlmänner. - Nkocharh - Creative Commons

Die Verteilung der Wahlmänner. Nkocharh - Creative Commons

Da der Amtsinhaber Bill Clinton nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren durfte schickten die Demokraten Vizepräsidenten Al Gore ins Rennen, der sich bei den Vorwahlen klar durchsetzte. Die Republikanern nominierten den texanischen Gouverneur George W. Bush. Der Sohn des ehemaligen Präsidenten George Bush lag bei den Vorwahlen schließlich deutlich vor Senator John McCain aus Arizona.

Partei Kandidat Vize-Kandidat Wahlmänner Stimmenanteil
Republikanische Partei George W. Bush Dick Cheney 271 47,87%
Demokratische Partei Al Gore Joseph Lieberman 266 48,38%
Unabhängige Ralph Nader Winona LaDuke - 2,74%


Die restlichen 1,01% teilten sich auf Kandidaten von Kleinparteien auf.

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Bei der Auswertung kam es zu massiven Problemen in Florida, wo Jeb Bush, der Bruder von George W., Gouverneur war. Letztendlich gewann der Republikaner mit der Differenz von 537 Stimmen. Das Ergebnis wurde erst einen Monat nach der Wahl offiziell verlautbart, nachdem der Oberste Gerichtshof eine neuerliche Nachzählung in einigen Wahlkreisen Floridas verboten hatte. Für zusätzliche Aufregung sorgte die Gültigkeit von Stimmen im Ausland stationierter Soldaten. Es gilt als sicher, dass Stimmen, die zu spät eintrafen oder nicht korrekt bestätigt waren, dennoch gezählt wurden.

Bush erhielt schließlich 271 Wahlmänner zugesprichen, Gore 269. Die demokratische Wahlfrau Barbara Lett-Simmons gab sallerdings einen leeren Wahlzettel ab. Sie wollte damit protestieren, dass die Bürger Washingtons ("District of Columbia") nicht im Senat vertreten sind.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-01-23 16:41:20
Letzte Änderung am 2012-01-23 16:46:34


Mit Cofetti-Regen wurde der Wahlsieg von Barack Obama gefeiert.

Colorado: 9 Wahlmänner - Obama konnte 2008 in dem traditionell republikanisch wählenden Staat überraschend gewinnen. Die Ablehnung der von Washington verordneten Politik trifft zwar Obama stärker als Romney, doch ist die Stimmung eher von Diskussionen über das kleinere Übel denn von Enthusiasmus für einen Kandidaten geprägt. In den Meinungsumfragen liegen die Kandidaten abwechselnd in Führung. Viele Wähler wollen noch überzeugt werden.

Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. Die Grand Old Party hofft auf einen zugkräftigen Herausforderer Obamas. Bis dahin wirbt sie mit etwas angestaubter Grafik.

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