Dossier
Rassismus in den USA

Rassistische Polizeigewalt in den USA
Viele Schwarze in den USA haben die Begegnung mit der Polizei nicht überlebt: War es nun Freddie Gray in Balimore, Michael Brown in Ferguson oder Trayvon Martin in Sanford. Laut jüngsten Zahlen sterben jedes Jahr 900 Menschen durch Polizeigewalt, sehr häufig sind es Schwarze.

USA: Polizei und Rassismus

Polizei

Tödliche Schüsse in Rücken6

  • Wieder wurde ein Afroamerikaner von einem weißen Polizisten getötet.

Miami. Im US-Bundesstaat North Carolina hat ein Polizist einen wegen Drogendelikten gesuchten Mann auf der Flucht erschossen, der möglicherweise unbewaffnet war. Nach Angaben der Polizei in Raleigh verfolgte der Beamte den Mann am Montag zu Fuß. Im Laufe der Jagd sei der Verdächtige von dem Polizisten erschossen worden, sagte eine Polizeisprecherin... weiter




Die Konföderierten-Fahne: Symbol cooler Draufgänger oder gewalttätiger Rassisten? - © epa/reuters

USA

Das Kreuz mit dem Süden4

  • In den USA ist ein Streit um die Fahne der Konföderierten entbrannt.

Charleston. Bo und Luke waren zwei richtig coole Burschen. Südstaatler - schnittige Rebellen, die den korrupten Mächtigen das Handwerk legen; Mädchenschwärme, die lockere Sprüche aus dem Ärmel schütteln, während im Hintergrund Country-Musik läuft. Sie waren die Protagonisten in "The Dukes of Hazzard", einer der erfolgreichsten Serien in den 1980ern der USA (seinerzeit nur geschlagen von "Dallas")... weiter




USA

Ende einer (weißen) Vision8

  • Die USA müssen sich unangenehme Fragen über die Rassenbeziehungen im Land stellen.

Charleston. Am Tag nach dem großen Schock, als die genaueren Umstände der Tat und die Beweggründe des Täters langsam klarer wurden, machte für deren Beschreibung vor allen anderen ein Wort die Runde in den amerikanischen Medien: "Unthinkable", undenkbar. Undenkbar sei es bis Mittwochabend gewesen, dass es in diesem Land junge weiße Männer gibt, die ihre schwarzen Mitbürger nicht nur im Geheimen... weiter




Täglich 2,6 Tote durch Polizeigewalt1

  • US-Polizei soll 385 Menschen in 5 Monaten erschossen haben.

Washington. Die Polizei in den USA hat einem Medienbericht zufolge in den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres 385 Menschen erschossen. Die Analyse der "Washington Post" vom Samstag könnte die Debatte um übermäßige Gewaltanwendung im Dienst, vor allem gegen Afroamerikaner und Minderheiten-Angehörige, neu befeuern. Laut Zeitung ergeben sich rechnerisch so 2... weiter




Polizeigewalt

Chicago zahlt Folteropfern Entschädigung

  • Männer waren vor über 25 Jahren von Polizisten misshandelt worden.
  • Amnesty spricht von "historischem Schritt".

Washington. Die Stadt Chicago zahlt dutzenden Männern eine Entschädigung, die vor mehr als 25 Jahren von der Polizei gefoltert wurden. Die meisten der Folteropfer sind Afroamerikaner, wie die Zeitung "Chicago Tribune" berichtete. Sie waren zwischen 1972 und 1991 unter dem damaligen Polizeichef Jon Burge misshandelt worden, um Geständnisse zu erpressen... weiter




Afroamerikaner hoffen auf Gerechtigkeit

  • Sechs Polizisten im Fall Freddie Gray angeklagt.

Baltimore (Maryland). Auf den Straßen von West Baltimore, wo bei den schweren Ausschreitungen vor einigen Tagen noch Autos brannten, ertönten nach der Pressekonferenz von Staatsanwältin Marilyn Mosby Jubelschreie und Hupkonzerte. Die Entscheidung der Justiz, gegen sechs Polizisten im Zusammenhang mit dem Tod des Afroamerikaners Freddie Gray ein Strafverfahren einzuleiten... weiter




Baltimore-Krawalle

"Viele der Beamten sind Rassisten"2

  • Baltimore gab Millionen zur Abwehr von Anzeigen gegen Beamte aus

Baltimore, Maryland. Pierre Estep war 16 Jahre alt, als ihm ein Polizist in Baltimore eine Pistole ans Gesicht hielt und eine Lektion in Sachen Gesetzestreue erteilte: "Er sagte mir, er stehe gleich neben Gott", erinnert sich Estep. "Er sagte mir, er könne mir die Freiheit nehmen - oder gleich das Leben." Vier Jahrzehnte liegt der Vorfall zurück. Aber wenn es um Willkür und Gewalt der Polizei... weiter




Stichwort: Baltimore - Bevölkerungsschwund und viel Kriminalität1

  • Laut Forbes-Studie siebentgefährlichste Stadt der USA

Baltimore. Baltimore im US-Staat Maryland gehört zu den gefährlichsten Großstädten in den USA. Das FBI registrierte in den ersten sechs Monaten 2013 insgesamt 115 Morde. Zum Vergleich: Das ein wenig größere Boston zählte im selben Zeitraum 24 Morde. 2012 lag Baltimore auf der Forbes-Liste der zehn gefährlichsten Städte auf Platz sieben - mit einer Gewaltverbrechensquote von 1417 pro 100... weiter




USA

Schwerer Stand für Obama1

  • Analyse: Benachteiligung von Schwarzen hat sich nicht gebessert.

Washington. (aum) Die Benachteiligung von Afroamerikanern ist schier grenzenlos. Die Arbeitslosigkeit ist bei ihnen etwa doppelt so hoch wie bei Weißen, dafür haben sie ungefähr um die Hälfte weniger Zugang zur Gesundheitsvorsorge als Weiße. Eine durchschnittliche afroamerikanische Familie hatte laut US-Statistikbehörde 2012 ein Einkommen von 40.946 Dollar - der US-weite Schnitt lag bei 62... weiter




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USA

Fünf Polizisten bei Protesten in Dallas erschossen

20160708 Shootings Protests Dallas - © APAweb, AP Dallas. Mehrere Heckenschützen haben während einer Protestaktion gegen Polizeigewalt in der US-Metropole Dallas fünf Beamte erschossen... weiter




Rassismus

Clinton kritisiert Todesschüsse gegen Schwarze

20160707falcon - © APAweb / AP, Leila Navidi, Star Tribune Falcon Heights. Noch ist es in Baton Rouge zu keinen Ausschreitungen wie in Ferguson gekommen, doch die Menschen in den USA sind nach dem Tod eines... weiter




USA

Nahezu Narrenfreiheit

Bei einem spontan einberufenen "Die-in" im New Yorker Regionalbahnhof Grand Central simulierten Demonstranten den eigenen Tod durch Polizistenhände. - © reuters/Latif New York. Am Ende kam es so, wie es im Grunde jeder erwartet hatte im heutigen Amerika. Was nichts an der Wut derer änderte... weiter




Rassismus

Proteste in New York

20141204GARNER PROTEST - © APA web / epa, Erik S. Lesser New York. Mit Protestmärschen haben Hunderte Menschen am Mittwoch auf die Entscheidung einer Grand Jury in New York reagiert... weiter





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