Wien. Müde vom Jetlag, erledigt von den Strapazen, die der Wirbelsturm "Sandy" in New York verursacht hatte, nicht mit ihrem eigenen Equipment, dafür mit großer Dankbarkeit und viel Empathie ausgestattet, beging Patti Smith einen intimen Erinnerungsabend im Wiener Metro Kino. Vor nicht einmal 250 Leuten erzählte sie Anekdoten... weiter
"Glanz des Tages", der neue Film der österreichischen Regisseure Tizza Covi und Rainer Frimmel gehörte, dieses Jahr zu den besten Beiträgen im diesjährigen Wettbewerb von Locarno. Der Laien-Darsteller Walter Saabel wurde für seine Figur als echter Ex-Zirkus-Bären-Ringer und Messerwerfer mit dem Silbernen Leoparden ausgezeichnet... weiter
Der regressierte Mann ist immer für eine Komödie gut, vor allem Regisseuren wie Todd Solondz. In seinem aktuellen Film "Dark Horse" widmet er sich wiederum ganz der traurigen Existenz eines Loners (Jordan Gelber), namens Abe. Aus lauter Angst, erwachsen zu werden, wohnt er mit Mitte 30 immer noch bei seinen Eltern (Mia Farrow und Christopher Walken... weiter
Wien. Wenn ein Filmemacher bei einem Biopic allzu große Sympathie für sein Sujet hegt, kann dies für das Werk von Nachteil sein: Regisseur Antonin Svoboda ist bei seinem neuen Film "The Strange Case of Wilhelm Reich", der am Sonntagabend bei der 50. Viennale seine Uraufführung erlebte, in diese Falle getappt... weiter
"Ich bin keine Feministin", "Ich werde mich nur noch in Astronauten verlieben", "Je beschissener die Kindheit, desto besser die Kunst" – Marina Abramović ist direkt. Vor allem aber ist die 66-jährige, in Belgrad geborene, Performance-Künstlerin präsent. Mit der Wiener Zeitung sprach sie über Schamanen, Lady Gaga, Schmerz... weiter
Wien/London. Seine Filmkarriere habe ihn schon "um die ganze Welt gebracht". Rund 50 Jahre nach deren Anfang führte sie Sir Michael Caine als Stargast der 50. Viennale nun auch nach Wien. Freitagabend beehrte der 79-jährige Ausnahmeschauspieler das Gartenbaukino, um der Uraufführung der von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences... weiter
"Wiener Zeitung": Herr Kubelka, im Zuge der diesjährigen Viennale wird es am 27. Oktober zur österreichischen Premiere Ihrer neuen filmischen Arbeit "Antiphon" kommen. Das Werk ist als exaktes Gegenstück Ihres 1960 uraufgeführten, rund sechsminütigen Filmes "Arnulf Rainer" konzipiert. Was konkret darf man sich darunter vorstellen bzw... weiter
"Jedesmal, bevor ich einen neuen Film mache, sehe ich mir Ingmar Bergmans ,Fanny und Alexander an", sagt der dänische Regisseur Thomas Vinterberg. "Das ist so etwas wie ein Ritual." Mit seinem neuen Film "Die Jagd" setzt er eine Art Antithese zu seinem internationalen Erfolg "Das Fest", mit dem er 1998 in Cannes den Großen Preis der Jury gewonnen... weiter
In der Zukunft wartet der Tod - nicht minder abgeklärt blickt die gealterte Mafiageneration in "Outrage: Beyond" auf ihre bisherige Karriere zurück. Mittlerweile zu Managern des Verbrechens aufgestiegen, beschäftigen sich die halb-pensionierten Yakuzas eher gelassen mit dem Nachwuchs: Outrage war einfach gestern... weiter
Hans Hurch feiert in diesem Jahr gleich mehrere Jubiläen. Zum Beispiel seinen 60. Geburtstag, vor allem aber die 50. Viennale, die er seit 15 Jahren als Direktor führt. Sein Vertrag wurde unlängst bis 2016 verlängert, dann wird er das Festival 20 Jahre geleitet haben. "Mir ist aber wichtig, dass ich kein Kulturfunktionär werde", sagt Hurch... weiter
(az) Mit "No" beschließt der chilenische Regisseur Pablo Larraín seine Trilogie, die er bereits zuvor mit "Post Mortem" und "Tony Manero" einschneidenden Ereignissen in der jüngeren chilenischen Geschichte gewidmet hatte. In diesem Film greift er den lange vorbereiteten Putsch gegen Diktator Augusto Pinochet auf... weiter
(greu) "Dupa dealuri" des Rumänen Cristian Mungiu zeigt das Leben in einem orthodoxen Kloster als bedrückenden Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung: Eine junge Frau will ihre Jugendfreundin überreden, das Klosterleben aufzugeben und mit ihr nach Deutschland zu gehen. Doch die Frau wird im Kloster festgehalten und ob ihres widerspenstigen... weiter
Eröffnet wird die Jubiläums-Viennale am Abend des 25. Oktober mit Ben Afflecks Film "Argo" (19.30 und 23.30 Uhr). Die Handlung ist ein Film im Film, den es nie geben wird. Mithilfe dieser im wahrsten Sinne Fiction soll auf dem Höhepunkt der nationalen Revolution Ende 1979 eine versprengte Gruppe von US-Bürgern mit erfundenen Identitäten und... weiter


Marina (Olga Kurylenko) und Neil (Ben Affleck), jung und frisch verliebt, steigen die Treppen zum Mont Saint-Michel in der Normandie empor...
weiter
Als der Vater von Alan (Zach Galifianakis), ausgelöst durch dessen Unsinnigkeiten, nach einem Schlaganfall stirbt...
weiter
Mehr freudlos als wild gelebt (fan) In "Die wilde Zeit" blickt Olivier Assayas in einer autobiografisch gefärbten Rückschau auf die Nachwehen des...
weiter