• vom 16.07.2008, 18:00 Uhr

Österreich

Update: 16.07.2008, 18:01 Uhr

Wenn ein Rebell dem anderen absagt




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  • Hans-Peter Martin kandidiert nicht bei Nationalratswahl.
  • Innsbruck. Eigentlich hätte man sich am Mittwoch treffen sollen, um die gemeinsame Kandidatur zu besprechen. Die Zusammenkunft des Tiroler ÖVP-Rebellen mit dem ebenfalls nicht unrebellischen EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin wurde allerdings kurzfristig abgesagt. Denn Martin wird bei den Nationalratswahlen am 28. September nicht antreten. Er verzichtet sowohl auf eine Kandidatur gemeinsam mit Dinkhauser als auch auf ein Antreten mit einer eigenen Liste.

Martin (r.) erteilt Dinkhauser (l.) eine Absage. Foto: apa

Martin (r.) erteilt Dinkhauser (l.) eine Absage. Foto: apa

Martin (r.) erteilt Dinkhauser (l.) eine Absage. Foto: apa

Martin (r.) erteilt Dinkhauser (l.) eine Absage. Foto: apa Martin (r.) erteilt Dinkhauser (l.) eine Absage. Foto: apa

"Mein Arbeitsschwerpunkt ist und bleibt die Europäische Union", meinte er. Martin will nun dafür kämpfen, dass das Nein der Iren zum Vertrag von Lissabon auch akzeptiert wird.

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Für Dinkhauser, der gerade fieberhaft nach Verbündeten für ein bundesweites Antreten sucht, ist die Absage Martins kein Rückschlag: "Er hat reflektiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass er sich auf die EU-Politik konzentrieren möchte. Das ist zu akzeptieren", sagte Dinkhauser. Das Interesse, mit der Liste Fritz zusammenzuarbeiten, sei aber österreichweit nach wie vor "enorm".

In den kommenden zwei Wochen soll eine endgültige Entscheidung darüber fallen, ob ein österreichweiter Antritt zustande kommt.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2015
Dokument erstellt am 2008-07-16 18:00:54
Letzte Änderung am 2008-07-16 18:01:00


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