Weihnachtstexte

Joachim Ringelnatz

Schenken

Schenke groß oder klein, aber immer gediegen. Wenn die Bedachten die Gaben wiegen, sei Dein Gewissen rein. Schenke herzlich und frei. Schenke dabei, was in Dir wohnt an Meinung, Geschmack und Humor, so dass die eigene Freude zuvor Dich reichlich... weiter




Johann Wolfgang von Goethe

Christgeschenk

Mein süßes Liebchen! Hier in Schachtelwänden Gar mannigfalt geformte Süßigkeiten. Die Früchte sind es heil'ger Weihnachtszeiten, Gebackne nur, den Kindern auszuspenden! Dir möcht ich dann mit süßem Redewenden Poetisch Zuckerbrot zum Fest bereiten;... weiter




Weihnachten

Eine wundervolle Wintererzählung

  • Ralf Günther: "Das Weihnachtsmarktwunder" - von einer halben Portion, die als ganzer Kerl ins Dorf zurückkam.

Weihnachten im Erzgebirge zu Beginn de 19. Jahrhunderts. In einem kleinen, verschneiten Dorf wartet man vergeblich auf den Händler, der die vielen Schnitzereien, mit denen die Bewohner sich ihr Überleben im Winter zu sichern erhofften... weiter




Theodor Storm

Weihnachtslied3

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte Ein milder Stern herniederlacht; Vom Tannenwalde steigen Düfte Und hauchen durch die Winterlüfte, Und kerzenhelle wird die Nacht. Mir ist das Herz so froh erschrocken, Das ist die liebe Weihnachtszeit... weiter




Clemens von Brentano

Wiegenlied

Hier unterm Turme hier wehet kein Wind, hier betet die Mutter und wieget ihr Kind, und hat von der Wiege zur Krippe ein Band von Glaube und Hoffnung und Liebe gespannt. Weit über die Meere die Sehnsucht sie spinnt... weiter




Rainer Maria Rilke

Es treibt der Wind3

Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus, den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin - bereit... weiter




Robert Reinick

Die Nacht vor dem Heiligen Abend

Die Nacht vor dem Heiligen Abend da liegen die Kinder im Traum. Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum. Und während sie schlafen und träumen wird es am Himmel klar- und durch den Himmel fliegen zwei Englein-wunderbar... weiter




Hoffmann von Fallersleben

Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir ein wunderschöner Traum: Es stand auf unserm Tisch vor mir ein hoher Weihnachtsbaum. Und bunte Lichter ohne Zahl, die brannten ringsumher; die Zweige waren allzumal von goldnen Äpfeln schwer... weiter




Weihnachten

Das Weihnachtsbäumlein

Es war einmal ein Tännelein mit braunen Kuchenherzlein und Glitzergold und Äpflein fein und vielen bunten Kerzlein: Das war am Weihnachtsfest so grün als fing es eben an zu blühn. Doch nach nicht gar zu langer Zeit, da stands im Garten unten... weiter




Weihnachten

Christbaum

Der Winter ist ein karger Mann, er hat von Schnee ein Röcklein an; zwei Schuh von Eis sind nicht zu heiß; von rauhem Reif eine Mütze macht auch nur wenig Hitze. Er klagt: "Verarmt ist Feld und Flur!" Den grünen Christbaum hat er nur; den trägt er aus... weiter




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