Reden statt Raunzen ist die heimliche Agenda der Wiener Charta: Das Projekt will die Bürger der Stadt zusammenbringen, um Grundsätze und Spielregeln für ein gedeihliches Zusammenleben zu erörtern. Auch die "Wiener Zeitung" ist offizieller Partner der "Wiener Charta" und wird unter anderem die Themen "jüdisches Leben in Wien" und "Radfahren in der Stadt" begleiten.


Wiener Charta

Kommentar

Nicht das Ergebnis war das Ziel, sondern der Prozess

Die Ergebnisse der Wiener Charta mögen für manche dürftig ausgefallen sein - zumal Bürgermeister Michael Häupl zu Beginn des Jahres "Klare Antworten" und "Wiener Positionen zum Zusammenleben" angekündigt hatte. Allerdings war nie das Ergebnis das Ziel der Charta, sondern der Prozess - immerhin wurden gemäß dem Motto "durch’s Reden kommen die Leut’... weiter




Die Beteiligung an den Charta-Gesprächen zog sich quer durch alle Interessensgruppen. - © Ismail Gökmen / PID

Charta-Prozess neigt sich nach sechs Monaten dem Ende zu

Am Montag ist es zu spät

  • Online und in Gruppen diskutieren noch bis 14. Oktober möglich.

Wien. Zum großen Thema Zusammenleben haben seit Mitte April in mehr als 600 Charta-Gruppen jeweils etwa 13 Personen in ganz Wien diskutiert. In rund 10.000 Stunden sind somit zwischen 7000 und 8000 Menschen einander gegenüber gesessen und haben sich über ihre Sorgen, Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf das Zusammenleben in der Stadt ausgetauscht... weiter





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