Wiener Festwochen

Volkstheater - © Alexi Pelekanos / Volkstheater

Wiener Festwochen

Der Schlepper wird gekreuzigt17

  • Wiener Festwochen auf Spurensuche im Volkstheater: "Traiskirchen. Das Musical"

Ein Blinder mit Stock tappt auf die Bühne. Ein Mensch wie ein Koffer rollt herein. Vater, Mutter, Baby erinnern an die Hl. Familie auf der Flucht nach Ägypten. Eine Schwangere. Ein Zitterer. 43 Mitspieler rücken ins Bühnenlicht, fügen sich zum Ensemble "Die Schweigende Mehrheit". Sie entwickeln aus dem eigenen Typ Komik... weiter




Nein, das ist kein Hitler-Gruß: Vulkanier bei ihrer rituellen Grals-Enthüllung. - © Jan BauerVideo

Opernkritik

Sternstunde des Stümpertums54

  • Sinnfrei, planlos und spannungsarm: Die Festwochen erreichten mit Jonathan Meeses "Parsifal" einen weiteren Tiefpunkt.

Würde jener Herr Klingsor, den man am Sonntag kennengelernt hat, sein Leben niederschreiben, das letzte Kapitel klänge womöglich so. "Liebes Tagesbuch! Wie ich gehört habe, will mir wieder jemand den heiligen Speer stehlen. Der Mann heißt Zed und hat 1974 den Helden in dem Science-Fiction-Film ‚Zardoz‘ gespielt... weiter




- © Nurith Wagner-Strauss

Theaterkritik

Dandys in der Diaspora2

  • Lässt sich zu Balzac tanzen? Die kosmopolitische Truppe La Fleur versucht es.

Es gibt Theaterprojekte, die klingen theoretisch ungemein spannend, aber erweisen sich in der Praxis als erhebliche Bühnenflops. Ein Beispiel dafür ist "Die selbsternannte Aristokratie", ein Festwochen-Gastspiel der Truppe La Fleur, das nun in der Halle G im Museumsquartier zu sehen ist. Die kosmopolitische Theaterformation - La Fleur hat... weiter




Gefährliche Liebschaften: Halina Reijn und Jude Law in Ivo van Hoves Inszenierung. - © Jan Versweyveld

Theaterkritik

Des Teufels Rechnung1

  • Wiener Festwochen goes Hollywood: Schauspielstar Jude Law brilliert in "Obsession".

Jude Law klemmt sich das Instrument zwischen die Lippen, spielt eine Melodie in Moll und macht sich betont nachlässig auf Richtung Bühne. Er steckt in einem abgewetzten Anzug, trägt durchgelaufene Schuhe, bläst in die hosentaschengroße Mundharmonika, klassisches Requisit der Vagabunden und Tagediebe... weiter




"All the sex" in Hamburg: In Wien durfte nicht fotografiert werden. - © L. Eggenhofer

Theaterkritik

Sex sollen sie haben, drei Mal so viel!10

  • Berührend und heiter: die Pointen von sechs Sex-Leben in "All the sex I’ve ever had" bei den Festwochen.

Am Beginn muss der Bruch eines Schwurs stehen. Denn ein solcher ("So helfe uns Conchita") wird dem Publikum abgenommen, noch bevor "All the sex I’ve ever had" losgeht. Nichts, was hier im Theater Akzent erzählt wird, soll das Theater Akzent verlassen. Das geht leider nicht. Dieser Abend muss gelobt werden, Schweigen ist keine Option... weiter




In welcher Welt wollen wir leben? Publizist Robert Misik stellt in der Diskurs-Performance "Agora" Grundsatzfragen. - © Luca Fuchs

Theaterkritik

Empört euch7

  • Robert Misik geht mit "Agora" unter die Theatermacher: eine Diskurs-Performance zur Demokratie.

Am Anfang von "Agora" steht die Publikumsbeschimpfung. In einer Art Prolog ziehen drei Schauspieler in grauen Anzügen über die Politikverdrossenheit her. Am Ende kommt im Epilog die Binsenweisheit, dass man sich mehr für die Demokratie einsetzen müsse. Dazwischen liegen mehr als zwei Stunden - ja, was eigentlich... weiter




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