Dossier
Salzburger Festspiele

Weltbekannte Künstler inszenieren Opern, junge Künstler besuchen die renommierte Sommerakademie, Galerien verlegen ihre großen Sommerausstellungen an den Festspielstandort: Die Musik-, Theater- und Kunstszene findet sich bis 30. August in Salzburg ein. Und zum Auftakt hat wie immer Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" auf dem Domplatz Premiere. Und fast alles ist neu: Regisseur Michael Sturminger, nach der kurzfristigen Trennung vom Regieduo Brian Mertes und Julian Crouch eingesprungen, hat einen zeitgenössischen "Jedermann" inszeniert. An Tobias Moretti und seiner "Buhlschaft" Stefanie Reinsperger lag es, diesen Anspruch umzusetzen. Siehe dazu die Kritik: Abend der frömmelnden Gaukler
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Salzburger Festspiele

Salzburger Festspiele

"Wir haben vieles richtig gemacht": Intendant Alexander Pereira und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler bei der Abschluss-Pressekonferenz der diesjährigen Salzburger Festspiele. - © apa/Neumayr/MMV

Nachlese 2013

Rekordverdächtig

  • Salzburger Festspiele 2013: hohe Umsätze, 95 Prozent Auslastung, trotz Rekordumsätzen ist offen, ob Budgetrahmen eingehalten werden kann.

Salzburg. Folgt man Verdis Diktum, wonach der Kassenreport der einzig wahre Gradmesser für Erfolg sei, weil es dabei nicht um Meinung, sondern um Tatsachen gehe, dann gehen die diesjährigen Salzburger Festspiele tatsächlich als ziemlich erfolgreich durch. Bei der Abschluss-Pressekonferenz hat das Direktorium erste Zahlen bekanntgegeben: 286... weiter




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CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


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